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DTM: Mirko Bortolotti – Lambo-Gaststarter mit Traumstart für T3 Motorsport, nächste Überraschung in der Pipeline

Mirko Bortolotti,DTM Assen ©DTM,Hoch Zwei

DTM-Gaststarter Mirko Bortolotti brannte in Assen ein wahres Feuerwerk ab. Der Rookie im Lamborghini von T3 Motorsport feierte beim Samstagsrennen mit Platz zwei ein Traumdebüt und verpasste um Haaresbreite den Sieg.

„Ich habe das Rennen jedenfalls sehr genossen“, jubelte der Italiener nach der Zieldurchfahrt, der den ersten Podestplatz für das Team T3 Motorsport einfuhr.

„Dass haben wir heute gut gemacht und ein starkes Resultat geholt. Das freut mich sehr, das erste Podium für Lamborghini in der DTM geholt zu haben“, zeigte sich Bortolotti überglücklich.

Bortolotti Mirko Assen @Facebook, Bortolotti

Der 31-jährige Bortolotti, der in Wien lebt und dieses Jahr in der GT World Challenge Endurance und im ADAC GT Masters an den Start geht, hatte in den Niederlanden überhaupt keine Anpassungsprobleme. Im Freien Training war der Lamborghini-Werkspilot mit den Plätzen vier und sechs bereits bei der Musik dabei. Im ersten Qualifying setzte der Schützling von Teamchef Jens Feucht mit P3 ein dickes Ausrufezeichen.

Der Gastfahrer zeigte den etablierten DTM-Piloten, wo es langgeht und erkämpfte sich mit einer bärenstarken Leistung und sehenswerten Positionskämpfen insbesondere gegen Tabellenführer Liam Lawson (Ferrari) Platz zwei vor dem Neuseeländer. Bortolotti musste sich nur Walkenhorst-Pilot Marco Wittmann im BMW M6 GT3 geschlagen geben und durfte sich nach der Zieldurchfahrt zurecht feiern lassen.

„Das war ein turbulentes Rennen, ich habe viele spannende Aktionen erlebt“, sagte der Lamborghini-Pilot nach dem Rennen. „Zudem gab es für mich heute einige neue Situationen wie den Formationsstart.“

Zweimal musste das von insgesamt sieben Ausfällen geprägte Rennen neu gestartet werden, doch Bortolotti ließ sich dadurch nicht aus seinem Konzept bringen.

Mirko Bortolotti,DTM Assen ©DTM,Hoch Zwei

Mit einer souveränen und fast fehlerfreien Vorstellung kletterte der 31-Jährige sensationell auf das Siegespodest. Zwischenzeitlich übernahm Bortolotti sogar die Führung, doch der zweite Re-Start nach dem Safety-Car verhinderte die ganz große Sensation, einen möglichen Sieg.

„Es hat mich da ein wenig erwischt auf meinem Startplatz hinter Maxi Buhk“, bestätigte Bortolotti in der Pressekonderenz. „Ich habe viele Plätze verloren und bin vom virtuell zweiten Platz auf Platz vier zurückgefallen. Das hat uns am Ende wahrscheinlich den Kampf um den Sieg gekostet“, trauert der Lamborghini-Pilot der verpassten Siegeschance ein wenig nach.

Am Sonntag erzielte Bortolotti mit Platz sieben erneut ein Top Ten-Ergebnis und bereitete seinem Teamchef Jens Feucht Gänsehautmomente. Der T3 Motorsport-Teamchef war außer sich vor Freude. „Einer meiner schönsten Momente im Rennsport, tatsächlich“, so Feucht, der mit seiner jungen Mannschaft für mächtig Furore in der DTM sorgt.

„Gerade für uns als junges Team nach außen zu zeigen, dass wir in der Lage sind, ein perfektes Auto vorzubereiten, mit dem man gewinnen kann“, strahlte der T3 Motorsport-Teamchef über beide Ohren. „Wir sind hier richtig in der Serie.“

T3 Motorsport in Assen @T3 Motorsport

In der Tat durfte Feucht mit seiner Truppe mehr als zufrieden sein, denn alle drei eingesetzten Lambos erreichten DTM-Punkte. „Overtaker“ Esteban Muth überquerte als Achter die Ziellinie, Teamkollegin Esmee Hawkey schaffte als Elfte ihre ersten DTM-Punkte, da die beiden Gastfahrer Bortolotti und McLaren-Pilot Christian Klien (P5) nicht punktberechtigt waren. 

Stefan Bradl: der nächste „Überflieger“?

Nach der Galavorstellung von Bortolotti kündigt sich der nächste Paukenschlag an. Morgen am Donnerstag testet Stefan Bradl, Moto2-Weltmeister von 2011, für das Team T3 Motorsport einen DTM-Lamborghini in Hockenheim, um sich für einen Gaststart warmzufahren. Womöglich könnte der deutsche Zweiradstar, der soeben einen neuen Testfahrervertrag bei HRC Honda in der MotoGP für 2022 und 2023 unterschrieben hat, im nächsten Jahr in der DTM einen Gaststart wagen.

Für Furore ist bei T3 Motorsport jedenfalls gesorgt, das muss man ihnen lassen…

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