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DTM: McLaren-Pilot Christian Klien:“Ich möchte weiter in der DTM fahren, es liegt nicht alles an mir“

Christian Klien ,DTM Zolder 2021 ©DTM, Michael Kunkel
Nach den ersten zwei Gaststarts in Zolder und am Nürburgring tritt JP Motorsport mit dem Österreicher Christian Klien zum dritten und letzten Gaststart in der DTM für dieses Jahr in Assen an.

Klien möchte weiterhin gerne in der DTM bleiben. „Wir haben einen guten Eindruck von der DTM. Es ist eine sehr starke Meisterschaft mit sehr guten Teams und sehr, sehr guten Fahrern“, sagt Klien auf Nachfrage von „Bildpresse2010.blog“ bei der DTM-Pressekonferenz. „Ich möchte persönlich weiter in der DTM fahren, ich liebe die Herausforderung, aber es liegt nicht alles an mir.“

Der 38-jährige Vorarlberger ist ein Tausendsassa. Als Formel-1-Experte arbeitet der Ex-Formel-1-Pilot in diesem Jahr für den österreichischen Privatsender Servus TV, in der DTM hat Klien offenbar Blut geleckt, Gefallen daran gefunden, selbst ins Cockpit zu steigen.

„Man muss alles einsetzen, um nach vorne zu kommen, es ist sehr, sehr eng“, betont Klien. Was ihm besonderen Spaß in der DTM bereitet? „Am meisten genieße ich die Kämpfe auf der Strecke mit allen professionellen Fahrern“, so der Österreicher. „Am Nürburgring hatten wir trotzdem viel Spaß, obwohl wie nicht vorne mitmischen konnten.“

Christian Klien,DTM Nuerburgring ©DTM

Bei den beiden Gaststarts in Zolder und am Nürburgring reichte es für das erst in 2020 gegründete Team noch nicht zu einem Top Ten-Ergebnis. „Als Team haben wir noch kein Ergebnis zusammengebracht“, sagt Klien. „Am Nürburgring zeigten wir eine gute Pace, aber wir konnten es nicht in ein Ergebnis ummünzen. Das sollte unser Ziel für dieses Wochenende sein, keine Fehler zu begehen, ein sauberes Rennen zu fahren und ein gutes Resultat einzufahren“, hofft der ehemalige Formel-1-Pilot auf seine ersten DTM-Punkte.

Als bisher bestes Resultat schaffte Klien Platz 12 jeweils in Zolder und am Nürburgring. In der „Kathedrale des Motorsports“ soll es es erstmals in die Top Ten. Sowohl für das junge Team JP Motorsport aus Erkelenz als auch für den erfahrenen Klien ist die traditionsreiche Strecke in Assen ein Debut. Vor allem für die weitere Entwicklung des Teams ist die ursprünglich für Motorradrennen konzipierte 4,555 Kilometer lange und mit 17 Kurven gespickte Strecke in den Niederlanden ein guter Probelauf.

Schon die ersten beiden Gaststarts waren für das Team aufschlussreiche und wichtige Testläufe. Auch wenn das Ziel einer Top Ten-Platzierung bisher nicht erreicht wurde, konnte Klien sich in dem breiten Starterfeld gut behaupten und sein Können unter Beweis stellen. Vor allem durch spannende Aufholjagden begeisterte der Rennfahrer die DTM-Fans. Weiterhin wird der Fokus am kommenden Wochenende in Assen darauf liegen, Stärken auszubauen, Schwächen zu erkennen sowie auszubessern und einen sauberen letzten Gaststart abzuliefern.

Vielleicht kommt noch mehr in der Saison 2022, wenn der McLaren-Pilot und JP Motorsport gemeinsam in der DTM antreten. An Klien sollte es ja nicht scheitern…

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