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DTM: Norisring-Aufbau in vollem Gang, Fahrerlager geöffnet, CO2-Neutralität angestrebt

Norisring,Motorsports / DTM: german touring cars championship 2013, 5. Race at Nuernberg, Norisring ©ikMedia

Der Norisring macht sich bereit für das große Saisonfinale. Die Vorbereitungen und der Kartenvorverkauf für die finalen Rennen in Nürnberg (08.10.-10.10.) laufen auf Hochtouren. Die fränkischen Lokalmatadoren Marco Wittmann und Maximilian Götz besitzen noch gute Karten im Titelkampf.

Die DTM und der lokale Veranstalter des Norisrings, der Motorsport Club Nürnberg (MCN), arbeiten hinter den Kulissen aber schon an der Zukunft der Serie und den Eckpunkten des Events in den kommenden Jahren.

CO2-Neutralität heißt das Zauberwort. Hierbei geht es auch um die Verantwortung für eine umweltschonende Veranstaltung.

Klimaneutralität ist das übergeordnete Ziel von DTM und MCN

Früher stellten Nachhaltigkeit und Motorsport zwei Gegenpole dar – es gilt diese miteinander zu vereinbaren. Die DTM strebt zuvorderst die Reduzierung der CO2-Emissionen aus technischer Sicht an. Der Motorsport spielt seit jeher eine wichtige Rolle als Entwicklungstreiber für Innovationen. Im Rennsport wird auf höchstem Niveau unter Extrembedingungen entwickelt und getestet. Verschiedene konkrete Ansätze werden verfolgt, dazu zählen alternative beziehungsweise synthetische Kraftstoffe sowie batterieelektrische Fahrzeuge.

Gabelstapler helfen beim Aufbau des Norisrings ©IKmedia

Langfristig ist das Ziel der DTM, komplett CO2-neutrale Rennveranstaltungen durchzuführen. Dies fängt beim Kraftstoff an, geht aber weiter über Logistik und Catering bis hin zum Umfeld der Zuschauer. Der komplette CO2-Fußabdruck muss kleiner werden.

Der Motorsport Club Nürnberg ermöglicht deshalb bereits seit Jahren, dass ein ÖPNV-Ticket zur umweltschonenden Anreise der Fans bereits im DTM-Ticket inkludiert ist. Ein weiteres Beispiel ist die Gabelstapler-Flotte des MCN, die für den Aufbau benötigt wird. Diese ist schon teilweise auf E-Antrieb umgestellt und wird in absehbarer Zeit komplett elektrisch angetrieben sein.

DTM Electric als ein Ansatz für die Zukunft

Die Power Runs der DTM Electric stellen neben DTM Trophy, BMW M2 Cup und DTM Classic eines der vielen Highlights im Rahmenprogramm des 78. Int. ADAC Norisring Speedweekend dar.

Die Motorsportfans können sich so selbst ein Bild von der Kraft des elektrisch angetriebenen 1000-PS-Boliden machen. Einer, der sich von der Power des Prototypen überzeugen durfte, ist der dreimalige DTM-Champion René Rast. Der Allrounder zeigte sich bei einer Testfahrt am DTM-Wochenende in Spielberg von der Beschleunigung des Rennwagens mehr als beeindruckt.

Schlussendlich sind es aber die Fans, die über die Zukunft der legendären Rennserie entscheiden, wie auch ITR-Chef Gerhard Berger erläutert: „Wir müssen uns des Themas „Elektrifizierung“ annehmen und wir glauben auch, dass das in der Zukunft der Weg sein wird. Die Technologie entwickelt sich schnell, dadurch verändern sich auch technische Details, das erschwert die Planungen.

Spielberg: DTM Electric Red Bull Ring 2021 © Hoch Zwei

Unser Ziel ist es, mit der DTM Electric Pionierarbeit zu leisten – wir wollen neben der bewährten DTM die Premium-Elektro-Serie im GT/Tourenwagen-Bereich haben. Eine Serie, die nicht nur nachhaltig, sondern mit über 1.000 PS auch spektakulär ist und dem Fan das bietet, was er vom Motorsport erwartet. Denn am Ende entscheidet der Fan, was er in Zukunft sehen möchte.“

Die DTM Electric ist eine der fünf Säulen der DTM, die ab 2023 an den Start gehen soll. Zuletzt wurde in Spielberg der DTM Electric Remote Run präsentiert, wobei DTM Trophy-Champion Tim Heinemann aus einem hochmodernen Fahrsimulator 82 Kilometer entfernt vom Red Bull Ring in Graz das Auto um den Kurs jagte.

Aktuelle Infos zum 78. Int. ADAC Norisring Speedweekend – Impfbus und Zutritt (3G)

Für Samstag und Sonntag werden unter Einhaltung der behördlichen Auflagen alle Tribünen geöffnet sein – dazu zählt auch das Fahrerlager. Anders als ursprünglich vorgesehen, öffnet der MCN nun doch seine Pforten für das Fahrerlager- eine erfreuliche Neuigkeit für Fahrer und Fans.

Grundsätzlich gilt für den Zuschauereinlass für das gesamte Rennwochenende die 3G-Regel („Genesen, Geimpft oder Getestet“). Am Freitag werden die Fans auf der Alpha-Tribüne, der Speck-Pumpen-Tribüne und der Steintribüne willkommen geheißen, auch die Rollstuhlfahrerbereiche sind freitags bereits geöffnet.

Für Fans, die ihren vollständigen Impfschutz noch passend zum Norisring erhalten möchten, bieten der Motorsport Club Nürnberg und die Dachorganisation der DTM, die ITR GmbH, eine spezielle Aktion an:

Ein Impfbus kommt an die Steintribüne, Zufahrt von der Zeppelinstraße, am Samstag, 18. September, von 9 bis 18 Uhr. Wer sich an diesem Tag impfen lässt, erhält mit dem J&J-Impfstoff zu Beginn der Veranstaltung den vollen Impfschutz.

Ebenso können fällige Zweitimpfungen mit BioNTech durchgeführt werden, dann ist zu Beginn der Veranstaltung ebenfalls ein voller Impfschutz erreicht. Für eine reibungslose und umweltschonende Anreise ist dank des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg ebenfalls gesorgt, da das DTM-Ticket wie in den vergangenen Jahren auch als VGN-Fahrschein gilt.

Gibt’s ein Happy-End mit einem fränkischen DTM-Champion?…

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