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DTM: Spielberg fest in Red Bull-Hand-Liam Lawson gewinnt erneut

Start red Bull Ring DTM ©DTM

Red Bull-Pilot Liam Lawson ist das Maß aller Dinge. Der 19-jährige Neuseeländer im Ferrari triumphierte auf dem Red Bull Ring in Österreich groß auf und gewann nach Samstag auch das Sonntagsrennen.

Lawson ist damit der erste Pilot, der in der DTM 2021 beide Rennen an einem Rennwochenende gewonnen hat.

Im Ferrari des Teams Red Bull AF Corse hielt er in einem fulminanten Duell den Pole-Setter und zweimaligen DTM-Champion Marco Wittmann im BMW von Walkenhorst-Motorsport knapp aber erfolgreich auf Distanz.

Als Dritter kletterte einmal mehr Maximilian Götz im Mercedes-AMG des HRT-Teams aufs Podium.

DTM Spielberg 2021 Siegertzrio Wittmann, Lawson und Götz ©Hoch Zwei

„Was für ein Wochenende“, strahlte der Neuseeländer. „Es fühlt sich sehr merkwürdig an, zwei Siege an einem Wochenende feiern zu können. Das ist definitiv etwas ganz Besonderes.

Was die Punkte betrifft, haben wir die Lücke in der Meisterschaft geschlossen. Das war das Ziel für unser Heim-Event.

Ich denke, wir waren dank der Testchance, die wir vor dem Rennwochenende auf der Strecke hatten, sehr gut vorbereitet. Zudem haben unsere Boxenstopps auf den Punkt funktioniert. Das war heute der Schlüssel zu unserem Sieg“, resümierte der Red Bull-Pilot, der hauchdünne 0,215 Sekunden Vorsprung auf Pole-Setter Wittmann ins Ziel zu seinem dritten Saisonsieg rettete.

Der Sieg Lawsons war besonders bemerkenswert, da er nach seinem Samstagssieg 25 Kilogramm Erfolgsballast im Ferrari aufpacken musste. Kein einfaches Unterfangen für den Sieger.

„Mit 25 Kilogramm Erfolgsgewicht vom Samstag war das kein einfaches Rennen“, so Lawson nach dem Rennen. „Wir wussten, dass diese Strecke Ferrari entgegenkommt, aber so ein Ergebnis mit zwei Siegen ist natürlich ein Traum. Auch für die Meisterschaft haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht.“

Wittmann enttäuscht

Der rennentscheidende Schlüssel zum Sieg war der perfekte Boxenstopp des AF Corse-Piloten, der in Runde sechs einen frühen Stopp zum Reifenwechsel machte. Lawson ließ Wittmann hinter sich, der eine Runde zuvor sich neue Michelin-Reifen abholte.

„Es ist schade, dass Ferrari und Mercedes bei den Boxenstopps einen technischen Vorteil haben“, ärgerte sich Wittmann ob des verpassten Sieges.

„Wenn man auf dem ersten Startplatz steht, hofft man auf einen Sieg. Mit der Pole-Position hatte ich eine gute Ausgangsposition, am Ende wurde es Platz zwei – ich bin mit den Punkten zufrieden, aber auch etwas enttäuscht, dass es nicht ganz gereicht hat“, resümierte der zweifache DTM-Champion, der sich an Lawson die Zähne ausbiss, den entscheidenen Move zu machen.

Wir ein Eichhörnchen: Maximilian Götz

Maximilian Götz als Dritter konnte erneut fette Punkte sammeln und in der Meisterschaft ebenso wie Lawson Boden auf den Führenden Kelvin van der Linde, der Sechster wurde, gutmachen.

Götz, der sich am Samstag knapp Lawson beugen musste, konnte im Duell Lawson gegen Wittmann nicht eingreifen, war aber mit P3 und den Punkten mehr als happy.

„Ich bin sehr zufrieden, so viele Punkte geholt zu haben“, sagte Götz. „Ich hatte keine Chance, näher an das Duo an der Spitze heranzukommen. Immerhin war ich zweimal auf dem Podium und bin in der Meisterschaft der bestplatzierte Mercedes-Fahrer“, frohlockte der HRT-Pilot, der in der Meisterschaft als Dritter noch 16 Punkte Rückstand auf van der Linde hat.

Vor Götz hat sich Lawson nach seinen beiden Siegen auf Position zwei geschoben, der 12 Punkte Rückstand auf den Audi-Piloten aufholen muss.

Hinter Götz kamen mit Philipp Ellis und Lokalmatador Lukas Auer (beide Winward) zweit weitere Mercedes-Piloten ins Ziel.

Kelvin van der Linde war am Red Bull Ring mit der BoP nicht einverstanden, ein sehr schwieriges Rennwochende für den Abt-Piloten. Dennoch zog sich der Tabellenführer mit den Plätzen fünf und sechs mehr als achtbar aus der Affäre.

Hinter van der Linde kamen mit Arjun Maini (GetSpeed), Vincent Abril (HRT) und Maximilian Buhk (Mücke Motorsport) drei weitere Mercedes-AMG-Fahrer in die Top Ten. Rowe-Pilot Timo Glock rettete als Zehnter den letzten Meisterschaftspunkt.

Eine respektable Vorstellung gab Gaststarter Maximilian Paul ab, der mit Platz elf nur knapp die Top Ten verpasste und sich damit als bester Lamborghini-Pilot einreihte. Teamkollege Esteban Muth auf P13 und Esmee Hawkey auf P16 blieben hinter Paul.

Schon in zwei Wochen folgt in Assen (17.09.-19.09.) das sechste Rennwochenende.

Ergebnis Saisonlauf zehn Red Bull Ring:

Ergebnis Red Bull Ring 2021 ©DTM

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