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DTM: Abt Sportsline fokussiert- Team- und Fahrerwertung am Red Bull Ring verteidigen

Klevin van der Linde,DTM, 7. + 8. Rennen Nürburgring 2021 © Gruppe C Photography

ABT Sportsline hat für das Renn-Wochenende am Red Bull Ring vor allem ein Ziel. Die Führung in der Team– und Fahrerwertung verteidigen.

„Ich freue mich sehr, als Meisterschaftsführender zum Red Bull Ring zu kommen“, sagt Abt-Speerspitze Kelvin van der Linde. Der Tabellenführer hat 29 Punkte Vorsprung auf seinen schärfsten Verfolger Maximilian Götz (HRT).

„Wir haben auf dem Red Bull Ring getestet und daher eine gute Grundlage“, zeigt sich der Südafrikaner selbstbewusst vor dem Gastspiel in der Steiermark.

Zuletzt hat van der Linde den 70. DTM-Erfolg für die Abt-Mannschaft  einfahren können, entsprechend groß war die Freude bei den Allgäuern. „Natürlich wollen wir auf dem 70. Sieg von ABT Sportsline in der DTM aufbauen und wieder erfolgreich sein“, so der Abt-Pilot.

Im Sonntagsrennen gab es nach einem Ausfall des Tabellenführers zwar lange Gesichter im Abt-Lager- auch Teamkollege Mike Rockenfeller verzeichnete einen Ausfall-, entsprechend motiviert und fokussiert geht das Kemptener Erfolgsteam an die neue Aufgabe in Spielberg heran. „Nichtsdestotrotz wollen wir wieder angreifen, das Maximum aus dem Wochenende herausholen und die Meisterschaftsführung verteidigen“, so der Plan van der Lindes.

Für Teamchef Thomas Biermeier ist das Sonntagsrennen vom Nürburgring immer noch nicht ganz abgehakt. Die Fahrweise einiger Piloten, die laut Biermeier eher einem „Autoscooter“ glichen, hat dem Oberbayer missfallen.

„Ich hoffe also, dass unser Renndirektor bei der Fahrerbesprechung am Freitag ein paar ernste Worte spricht, damit sich Szenen wie zuletzt auf dem Nürburgring nicht wiederholen“, betont der Abt-Teamchef.

Abt erfolgreich in Österreich

Freude herrscht im Abt-Lager jedenfalls, dass am Red Bull endlich wieder Fans ins Fahrerlager zugelassen werden. Zwölfmal war das Team ABT Sportsline bisher mit der DTM in Spielberg. Bei 15 Rennen holte das Team drei Siege und insgesamt elf Podiumsplatzierungen. Bei den letzten vier Einsätzen auf dem Red Bull Ring brachte ABT Sportsline immer mindestens zwei Pokale mit zurück nach Kempten.

„Wir haben auf dem Red Bull Ring schon viel erlebt“, sagt Biermeier. „An die letzte Runde 2002 erinnere ich mich noch, als wäre es erst gestern gewesen. Der Red Bull Ring ist normalerweise Garant für spektakuläre Rennen. Es gibt aber auch Kurven, in denen es regelmäßig kracht“, gibt der Bayer zu Bedenken.

Flörsch-Rückkehr ins Abt-Team

Bei Abt kehrt Sophia Flörsch nach ihrem Abstecher in Le Mans zurück ins Team. Markus Winkelhock, der die Münchnerin am Nürburgring mit Bravour vertreten hat, räumt das Cockpit für Flörsch, die im Rahmen des Formel-1-Grand-Prix auf dem Red Bull Ring einige Demorunden mit ihrem ABT Audi R8 LMS drehte.

Thomas Biermeier und Sophia Flörsch ©ABT Sportsline

„Nachdem ich das Nürburgring-Wochenende von Le Mans aus verfolgt habe, freut es mich, wieder zurück in der DTM zu sein“, sagt die Deutsche. „Der Red Bull Ring ist eine meiner Lieblingsstrecken, auf die ich mich immer mega freue. Wir hatten dort einen Testtag, von daher weiß ich auf jeden Fall schon ein wenig, wie sich die Strecke im GT3 anfühlt.

Das Wetter soll ja nun anscheinend auch gut sein, wobei man das am Red Bull Ring mit den Bergen nie so genau weiß. Ich bin einfach gespannt und freue mich, wieder mit ABT zusammenzuarbeiten.“

Teamchef Biermeier freut sich ebenso auf die Rückkehr seiner Pilotin. „Abgesehen davon freuen wir uns, dass Sophia zurück im Team ist“, so Biermeier.

Routinier Rockenfeller: Kann er van der Linde noch gefährden?

Last but not least hofft Mike Rockenfeller weiterhin im Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitzuspielen. Mit 68 Punkten Rückstand auf seinen Teamkollegen van der Linde geht „Rocky“ in die zweite Saisonhälfte. Der Routinier geht die Strecke aus der Vergangenheit bestens und hofft den Rückstand auf seinen Teamkollegen in Österreich zu verkürzen.

Mike Rockenfeller,DTM, 1. Test Hockenheimring 2021 - ©Gruppe C Photography

„Der Red Bull Ring ist ganz klar eine der schönsten Strecken im Kalender“, sagt Rockenfeller. „Die Strecke ist schön gelegen und die Anlage eine der modernsten. Es macht extrem viel Spaß, dort hinzukommen.

Der Red Bull Ring ist wunderschön zu fahren. Sehr flüssig, bergauf, bergab. Sehr schnell. Ich bin gespannt, wie die Starts und Restarts dort den Berg hoch sein werden. Ich denke, da wird es viele Möglichkeiten geben, überholt zu werden oder zu überholen. Das wird spannend.

Wir wissen auch, dass sich das Wetter dort extrem schnell ändern kann in den Bergen. Ich bin gespannt und freue mich drauf. Ich hoffe, viele Punkte zu holen und in der Meisterschaft Boden gutzumachen.“

Das Ziel im Abt-Lager ist klar. Team– und Fahrerwertung sollen auch nach dem Österreich-Auftritt weiterhin fest in den Händen der Äbte“ bleiben. 

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