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Extreme E: Andretti United gewinnt Arctic X Prix

Siegespodest Extreme E in Grönland ©Extreme E

Andretti United hat den Arctic X Prix in Grönland gewonnen. Das US-Team mit Catie Munnings und Timmy Hansen setzte sich im Finale gegen das Team von Jenson Button (JBXE) um Mikaela Ahlin-Kottulinsky und Kevin Hansen durch.

Das Siegespodest komplettierten das Duo Carlos Sainz und Laia Sanz vom Sainz XE Team.

„Ich kann es gar nicht in Worte fassen“, konnte Catie Munnings ihr Glück kaum fassen.

„Zu Beginn des Wochenendes, im Qualifying 1, dachten wir, wir probieren es einfach mal aus. Aber wir hätten nie gedacht, dass wir am Ende ganz oben stehen würden, deshalb ist es ein ganz besonderes Gefühl.

Timmy ist ein wirklich unglaublicher Teamkollege, ich lerne so viel von ihm. Er ist ein so guter Fahrer und zieht offensichtlich immer alles aus dem Sack, also ist es wirklich cool, mit ihm zusammenzuarbeiten“, so die Andretti-Pilotin.

Die ersten beiden Saisonevents in Saudi-Arabien und Senegal hat das deutsche Team RXR für sich entschieden, diesmal mussten sich Johan Kristoffersson und Molly Taylor mit Platz fünf zufrieden geben.

RXR im Finale zunächst in Führung ©Extreme E

Mit einem Plattfuß, verursacht nach einem spektakulären Sprung, verspielte Kristoffersson im Finale den möglichen Triple-Erfolg. So musste sich das Rosberg-Team auch gegen Lewis Hamiltons Team X44 mit Sebastien Loeb und Cristina Gutierrez, die Platz vier erzielten, geschlagen geben.

„Es war ein Wochenende mit Hochs und Tiefs“, sagte Kristoffersson. „Die Strecke war großartig zu fahren. Es ist sehr frustrierend, ein Rennen auf diese Weise zu verlieren, obwohl wir in einer so guten Position waren.

Als Team haben wir immer noch ein starkes Momentum, und wir können jetzt auf das nächste Rennen in Sardinien schauen.“

Immerhin bleibt das Rosberg-Duo in der Gesamtwertung weiterhin in Führung.

Jutta Kleinschmidt: Technisches Problem am Geburtstag

Für das zweite deutsche Team ABT Cupra XE endete das Abenteuer Grönland bereits im Halbfinale. Bei Jutta Kleinschmidt, die in Grönland ihren 59.Geburtstag feierte, brach die Antriebswelle. Keine Chance mehr in das Finale einzuziehen.

„Es ist heute mein Geburtstag, aber leider haben wir uns alle nicht das gewünschte Geschenk machen können“, sagt Jutta Kleinschmidt.

„Die Strecke hier in Grönland war extrem anspruchsvoll für die Autos, das haben wir an vielen Zwischenfällen in den vergangenen Tagen gesehen. Uns hat es im Halbfinale schon nach wenigen Metern erwischt, es lag einfach nicht in unserer Hand.

Positiv ist: Wir haben gesehen, dass wir voll bei der Musik sind, wenn alles reibungslos läuft. Das wollen und werden wir auf Sardinien beweisen.“

Auch im Lager von X44 herrschte Frust. Denn Sebastien Loeb lag zunächst aussichtsreich in Führung, der erste Saisonsieg winkte, da ereilte dem Franzosen ein Reifenschaden. Loeb legte selbst Hand an, den Reifen zu wechseln, musste aber die Konkurrenz ziehen lassen. So war der Weg frei für Andretti United, die ihren ersten Saisonsieg frenetisch feierten.

Am 23. und 24. Oktober steht der nächste Extreme-E-Auftritt im Kalender. Beim Island X Prix auf Sardinien (Italien) kämpfen die neun Teams dann um den nächsten Sieg.

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