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DTM: Premierensieg von Alex Albon am Nürburgring vor Daniel Juncadella

Alex Albon (GB), Ferrari 488 GT3,, Nuerburgring @DTM

Ferrari-Pilot Alex Albon hat das Sonntagsrennen am Nürburgring gewonnen. Als erster Thailänder feierte Albon seinen Premiensieg vor Daniel Juncadella (GruppeM Racing) und Marco Wittmann (Walkenhorst Motorsport).

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich in der DTM ankommen bin“ sagte Albon zu Sat.1 „Der Sieg kommt ein wenig überraschend, wie hatten den Speed und konnten hier dominieren.“

Viel Spekakel in der Eifel, nicht weniger als neun Piloten, darunter Tabellenführer Kelvin van der Linde und Porsche-Gastpilot Michael Ammermüller, schieden vorzeitig aus.

Vierter wurde HRT-Pilot Maximilian Götz, der mit Liam Lawson (Ferrari) und Ammermüller kollidierte, vor dem „Overtaker“ Esteban Murh im Lamborghini und Lucas Auer (Winward). Dahinter landete Markenkollege Arjun Maini (GetSpeed), der sein zweites Top Ten-Ergebnis in der Eifel erzielte.

Endlich die ersten Saisonpunkte für Rowe-Pilot Timo Glock, der von hinten -P20- das Feld aufrollte und als Achter die Ziellinie überquerte vor HRT-Pilot Vincent Abril und Nico Müller (Rosberg), der sich den letzten Meisterschaftspunkt schnappte.

Zwei Re-Starts, viel Carbonaustausch und zahlreiche Reifenschäden, ein chaotisches Rennen prägte den achten Saisonlauf auf der Sprintstrecke am Nürburgring.

Start,DTM Nuerburgring Race 2 @DTM

Pole-Setter Albon nutzte die Gunst der Stunde und feierte als erster Thailänder in der DTM einen Sieg. Schon am Start ließ der Ferrari-Pilot Juncadella und Wittmann keine Möglichkeit zum Überholen und setzte sich durch.

Mercedes-Ausfall

Dahinter hatte Maximilian Buhk (Mücke Motorsport) früh Feierabend, der nach einem Kontakt mit Markenkollege Lucas Auer in die Mauer bei Start-Ziel landete- zweiter Ausfall am Wochenende. Das Safety-Car rücke aus und erforderte einen Re-Start. Albon blieb erneut in Führung vor Juncadella und Wittmann, dahinter waren sich die beiden Mercedes-AMG-Fahrer Philip Ellis und Gaststarter Luca Stolz nicht einig und gerieten einander-für das beide das Aus.

Für Hubert Haupt, der sein DTM-Comeback am Nürburgring im eigenen Rennstall gab, war nach neun Runden Schluss. Der Münchner rollte aus und löste eine zweite Safey-Car-Phase aus.

Zuvor holten sich Götz, Maini, Muth und Mike Rockenfeller, der später nach einem Dreher ausschied, in Runde sechs bereits früh ihre neue Michelin-Reifen in der Boxengasse ab. Das sollte sich nach dem zweiten Re-Start auszahlen. Auch Albons Strategie ging auf, nach neuen Runden auf den Pflichtreifenwechsel zu setzen, denn eine Runde folgte das zweite Mal eine Safety-Car-Phase.

Jetzt ging es noch härter zur Sache. Als Erster musste Porsche-Gaststarter Ammermüller dran glauben, der nach einem Lackaustausch wie schon am Samstag frühzeitig ausscheiden musste. Dabei sorgte der SSR Perfomance-Pilot im Qualifying mit P4 für eine faustdicke Überraschung und konnte in der Anfangsphase zwischenzeitlich auf P3 vorfahren.

Die Ausfall-Orgie setzte sich ungebrochen fort. Während vorne Albon einen sicheren Sieg entgegenfuhr, eliminierte Lawson in einem harten Duell gegen Tabellenführer Kelvin van der Linde sowohl den Südafrikaner als auch durch die Kettenreaktion des Drehers hervorgerufen Mike Rockenfeller. Beide Abt-Piloten fielen aus und mußten tatenlos mitansehen, wie Wittmann und Götz Boden auf den Tabellenführer gutmachten.

Lawson übermotiviert

Ferrari-Pilot Lawson hatte nicht gerade seinen besten Tag, zwei Reifenschäden für den Neuseeländer in einem Rennen kommen auch nicht alle Tage vor. Zudem brummte ihm die Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe wegen der Kollision mit van der Linde auf. Schließlich musste auch der Ferrari-Pilot sein Arbeitsgerät vorzeitig in der Alpha Tauri-Box frühzeitig abstellen.

In der Schlussphase versuchte T3 Motorsport-Pilot Muth noch eine Attacke gegen Götz um Platz vier, doch der Tabellenzweite ließ den 19-jährigen Belgier verhungern und rettete wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft. In der letzten Runde konnte noch BMW-Pilot Glock an Müller vorbeigehen- verdienter Lohn: P8.

Übrigens kamen die ersten Drei des Qualifyings auch in der gleichen Reihenfolge im Ziel. 

In der Meisterschaft hat sich das Feld wieder enger zusammengeschoben. Kelvin van der Linde bleibt mit 129 Punkten Spitzenreiter vor Götz mit 96 Punkten, dahinter lauert Wittmann mit 94 Punkten auf Platz drei. 

Bereits in vierzehn Tagen erfolgt Saisonrennen neun und Zehn am Red Bull-Ring in Spielberg.

Ergebnis Rennen 2 Nürburgring:

Ergebnis Nürburgring Race 2 @DTM, ransport

Ergebnis Nürburgring Race 2 @DTM, ransport

Ergebnis Nürburgring Race 2 @DTM, ransport

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