Zum Inhalt springen

DTM: Rowe Racing vor Nürburgring-Gastspiel: „Top Fünf das Ziel“

Timo Glock, Rowe Racing,DTM Zolder 2021 ©DTM

Das Team Rowe Racing steht vor dem Auftritt auf dem Nürburgring vor einer Premiere. Auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke hat die Mannschaft aus St. Ingbert noch nie ein Rennen ausgetragen.

„ROWE Racing hat viele Rennen am Nürburgring bestritten, 2011 den ersten Sieg am „Ring“ eingefahren und im vergangenen Jahr unseren bisher größten Erfolg beim 24-Stunden-Rennen gefeiert. Daran würden wir am Wochenende gerne anschließen“, hofft Teamchef Hans-Peter Naundorf auf ein erfolgreiches Debüt auf dem kurzen Nürburgring-Kurs, der für viele Runden und dichtgestaffeltes Treiben der PS-Profis sorgt.

Zum ersten Mal bestreitet das Rowe Racing-Team ein DTM-Rennen auf dem legendären Kurs in der Eifel. „Es ist schön, dass wir nach so vielen Rennen auf dem Nürburgring auch noch einmal etwas ganz Neues erleben werden“, freit sich Naundorf schon auf das Renn-Wochenende.

„Wir fahren mit der DTM jetzt zum ersten Mal auf der Sprintstrecke des Nürburgrings. Diese Variante wird allerdings, auch wenn die Geschwindigkeiten etwas höher sein werden, ähnlich wie Zolder eine Herausforderung für unser Auto. Das kennen wir aus diesen Streckenbereichen schon vom 24h-Rennen.

Aber wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen und an unsere Performance vom Lausitzring anzuknüpfen. Wir haben in den letzten beiden Wochen unsere Autos repariert, die nach Zolder doch etwas demoliert waren, und analysiert, was dort nicht gut gelaufen ist. Jetzt gehen wir gestärkt in die nächsten Rennen.“

Hans-Peter Naundorf Rowe Racing ©BMW

Zuletzt war die saarländische Mannschaft etwas abgetaucht, Sheldon van der Linde konnte in Zolder mit P7 noch das beste Resultat erzielen. „Ja, wir haben zuletzt etwas geschwächelt, aus verschiedenen Gründen“, bestätigte Naundorf gestern noch einmal in der DTM-Pressekonferenz. „Das haben wir in jede Richtung analysiert. Wir tun alles, damit es in der zweiten Saisonhälfte besser für uns läuft.“

In der Meisterschaft liegen Naundorfs Schützlinge van der Linde auf P10, Timo Glock, der bisher noch keinen einzigen Zähler einfahren konnte, gar auf P15.

Nürburgring-Sprintstrecke große Herausforderung

Aufgrund der Streckencharakteristik der Sprintstrecke, die die Müllenbachschleife auslässt und schon kurz hinter der AMG-Arena nach rechts in die Goodyear-Spange abbiegt, kann der BMW M6 GT3 seine Stärken im Top‑Speed und in schnellen Kurven nicht genügend ausspielen. „Die Nordschleife liegt dem BMW eher als der Sprintkurs, aber auch für uns ist eine Platzierung in den Top fünf das Ziel“, sagt Teamchef Naundorf. Wir schon in Zolder wird es in der Eifel eine Challenge für Rowe Racing, doch ein Aspekt muss Naundorf Mut machen.

Marco Wittmann vom BMW-Team Walkenhorst Motorsport konnte das Sonntagsrennen in Zolder mit dem BMW M6 GT3 gewinnen, der sich dort nicht allzu viel ausgerechnet hatte. Jetzt könnte man meinen, beide BMW-Teams arbeiten gemeinsam zusammen, um den M6 GT3 bestmöglichst auf die Nürburgring-Sprintstrecke vorzubereiten- doch weit gefehlt. „„BMW ist bei uns nicht involviert, insofern macht jedes Team sein Ding“, bestätigte Naundorf gestern in der Pressekonferenz.

Timo Glock: erste Punkte?

Timo Glock hat bereits 14 Rennen als BMW-Werksfahrer für die Münchner bestritten, jetzt sollen die ersten Punkte in dieser DTM-Saison her. „Nach dem schwierigen Wochenende in Zolder freue ich mich auf den Nürburgring und hoffe, dass wir wieder zu dem Tempo zurückfinden, das wir am Lausitzring hatten, und dann auch mal das Glück ein bisschen mehr auf unserer Seite ist“, wünscht sich Glock, der mit P11 zuletzt in Zolder nur knapp seinen ersten Meisterschaftspunkt verpasste. 

Timo Glock,ROWE RACING DTM Lausitzring 2021©Rowe Timo Glock

Das Sonntagsrennen war ein gebrauchter Tag für Glock, der von Rosberg-Pilot Dev Gore ins Aus gekickt wurde. Der Rowe-Pilot hat auf der Nürburgring-Sprintstrecke schon gezeigt, dass er dort schnell unterwegs ist. P4 war sein bisher bestes Resultat in seiner DTM-Karriere mit BMW. „Ich hoffe, das es besser wird und bin gespannt, was uns dort erwartet, denn mit den ganzen Umständen um die Rennstrecke herum wird es sicher kein einfaches Wochenende für uns alle“, so der Deutsche.

Sheldon van der Linde: Dinge wieder gutmachen

Für Teamkollege Sheldon van der Linde gilt es in die Erfolgsspur zurückzufinden. In Zolder gab es die Plätze 16 und sieben, der Südafrikaner möchte mehr in der Region seines Bruders Kelvin (Abt Sportsline) unterwegs sein.

„Ich freue mich sehr auf den Nürburgring, doch zuerst müssen wir Zolder abhaken“, sagt van der Linde. „Das war ein wirklich enttäuschendes Wochenende für das Team, aber es ist wichtig, dass wir jetzt weitermachen. Es kommen noch einige gute Rennstrecken für uns. Ich denke, dass uns schon ein paar Podiumsplätze durch die Lappen gegangen sind, daher brenne ich darauf, die Dinge in den kommenden Rennen wieder gut zu machen.

Mal sehen, ob die vielen Kilometer rund um den Ring, die wir dieses Jahr für das 24h-Rennen zurückgelegt haben, dafür sorgen, dass wir gleich zu Beginn des Wochenendes dabei sind“, so der Rowe-Pilot.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: