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DTM: Siebter Hersteller in der DTM – SSR Performance bringt am Nürburgring Porsche in die DTM

ADAC GT Meister 2020 Ammermüller Engelhart ©ADAC,Gruppe C Photography

Premiere in der DTM. Das Porsche-Herz schlägt höher. Am kommenden Wochenende startet auf dem Nürburgring erstmals ein Porsche in der DTM.

Möglich macht es das Münchner Team SSR Performance, das unter Federführung von Firmengründer und Geschäftsführer Stefan Schlund einen über 500 PS starken Porsche 911 GT3 R an den Start bringt. Ins Porsche-Cockpit steigt Michael Ammermüller, der 2020 mit SSR Performance erstmals eine volle Saison in der ADAC GT Masters bestritt und auf Anhieb sowohl Fahrer- als auch Teamwertung gewann.

Porsche tritt in der Eifel als Gaststarter an. „Wir freuen uns sehr, SSR Performance und Porsche in der DTM begrüßen zu können.“, freut sich Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR GmbH über den Überraschungscoup.

„Das Team und die Marke stehen für Rennsport auf allerhöchstem Niveau, was perfekt zu unserer Serie passt. Den Fans am Nürburgring so eine enorme Markenvielfalt präsentieren zu können, macht uns stolz und glücklich.“

Porsche SSR Performance @SSR Performance

Bereits Sonntagabend verriet SSR-Teamchef Wolfgang Hatz, der ein großer Befürworter für die DTM ist, den Überraschungscoup bei Sport1. „Wir haben uns entschieden, das dieses Jahr zunächst einmal zu probieren“, so Hatz. „Für nächstes Jahr, wenn wir das als erfolgreich ansehen, kann man sich Gedanken machen, wie unser weiteres Engagement aussieht, neben dem GT Masters auch in der DTM zu fahren. Die DTM ist nicht nur eine Serie, sondern die wichtigste Motorsportplattform für Deutschland.“

Die ohnehin schon eindrucksvolle Markenvielfalt in der DTM wird mit dem Gaststart von Porsche um einen siebten Premium-Hersteller erweitert. Neben Porsche werden am Nürburgring auch Audi, BMW, Mercedes-AMG, Ferrari, Lamborghini und McLaren im Grid stehen.

Hinter den Porsche-Einsatz steht das Münchner Team SSR Performance. Das 2016 von Stefan Schlund gegründete Unternehmen kümmert sich im Tagesgeschäft um Reparaturen, Wartung und Service von Sportwagen und Oldtimern aller Marken. Das Rennsportteam führt 2021 mit den Fahrern Michael Ammermüllerund Mathieu Jaminet beide Wertungen im ADAC GT Masters an.

„Als Firmeninhaber mache ich mir laufend darüber Gedanken, wo und wie das Unternehmen am besten platziert werden kann“, sagt Stefan Schlund, Geschäftsführer der SSR Performance GmbH. „Mit dem Gaststart möchten wir ausloten, ob die DTM die richtige Plattform ist, um SSR Performance in Zukunft noch breiter aufzustellen. Wir hatten eine kurzfristige, sehr komprimierte Planungsphase und gehen mit einem neu zusammengestellten Team an den Start. Wir freuen uns auf den Gaststart am traditionellen Nürburgring.“

Michael Ammermüller: Neuland in der DTM

Ammermüller ist ein sehr erfahrener GT3-Pilot, der den Porsche in- und auswenig kennt. Dennoch betritt der Bayer Neuland in der DTM, der diesmal alleine auf sich gestellt ist- anders als in der ADAC GT Masters, wo sich zwei Piloten das Cockpit teilen.

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass SSR Performance mich als Fahrer für den DTM-Gaststart einsetzt“, frohlockt der 35-jährige Deutsche. „Das ist mein erstes Rennwochenende in dieser Serie – es wird bestimmt eine große Herausforderung“, so Ammermüller.

„Eine perfekte Vorbereitung war aufgrund der Kürze der Zeit nicht möglich, das Reglement ist anders. Damit wird es auf jeden Fall spannend und interessant. Ich gehe hochmotiviert am Nürburgring an den Start.“

Porsche Carrera Cup Deutschland 2014 (c)Porsche

Mit Spannung erwartet wird auch der allererste Auftritt eines Porsche in der langen Geschichte der DTM. Der Sportwagenhersteller ist mit Engagements in der Formel E, IWSC, WEC, weltweiten Einsätzen mit dem GT3 R und den markeneigenen Carrera-Cups eine Institution im Motorsport. „Der Gaststart ist eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wir sind natürlich gespannt, ob es dem Porsche auf Anhieb gelingt, vorne mitzufahren,“ ergänzt Frederic Elsner. Entsprechend wird die Balance of Performance (BoP) für den Porsche angepasst, um Chancengleichheit zu garantieren.

Wolfgang Hatz, Teamchef SSR Performance, freut sich auf die Premiere. „An die DTM, an der ich ja schon viele Jahre aktiv teilgenommen habe, habe ich sehr gute Erinnerungen“, sagt Hatz. „Nun hoffen wir mit unserem jungen Team der SSR Performance auf ein superspannendes Rennwochenende. Vor allem wünschen wir uns, dass wir mit dem ersten Rennen nach der Unwetterkatastrophe auch einen Beitrag für die Region leisten können.“

Am Nürburgring gibt es neben dem Porsche-Einsatz eine weitere Premiere. HRT-Teameigner Hubert Haupt feiert mit einem Mercedes-AMG GT3 Evo sein Comeback, McLaren-Pilot Christian Klien fährt nach der Premiere am Lausitzring erneut als Gaststarter mit.

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