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DTM: Zolder-Rennwochenende, Ferrari hofft auf Momentum von Spa

Liam Lawson, Ferrari, DTM Test ©Gruppe C Photography

Für Ferrari geht es in Zolder am Ball zu bleiben. Liam Lawson, der bisher als einziger Fahrer im Feld in den ersten vier Läufen schon dreimal aufs Podium stieg, jagt Tabellenfüher Kelvin van der Linde (Audi).

„Ich bin heiß auf Zolder“, sagt Lawson. „Wir haben dort getestet, und die Strecke macht viel Spaß, auch wenn es nicht ganz einfach ist, mit diesen Autos dort zu fahren.

Es wird interessant sein zu sehen, wie die Teams die Rennen in Sachen Bremsen, Reifen und so weiter überstehen. Ich bin neugierig auf die dritte Runde. Unser Lausitzring-Wochenende lief gut. Hoffentlich können wir weiter wichtige Punkte sammeln“, so der 19-jährige Neuseeländer, der bisher einen bärenstarken Eindruck in der DTM hinterließ. Am Lausitzring konnte er zuletzt beide Male mit Platz zwei aufs Podest steigen.

Lawson hat nur vier Punkte Rückstand auf van der Linde, möchte sich in Zolder die Führung angeln. Doch mit Zusatzgewicht im Koffer kein einfaches Unterfangen für den Red Bull-Piloten. „Wir werden im ersten Rennen eine Menge Zusatzgewicht im Auto haben. Das wird hart, aber wie immer werden wir unser Bestes geben“, verspricht Lawson.

Lawson und Albon, Ferrari @DTM, Hoch Zwei

Teamkollege Alex Albon kommt nach P5 und P11 am Lausitzring mit viel Optimismus nach Belgien, da der Ex-Formel1-Pilot in Zolder mit Ferrari Testfahrten unternahm. „Zolder ist eine richtig coole Strecke“, so Albon. „Ich war früher in diesem Jahr zum ersten Mal dort. Wir haben auf dem Kurs getestet und sind daher hoffentlich gut auf das Wochenende vorbereitet.

Die Streckenführung ist interessant, bietet aber nicht viele Überholmöglichkeiten, daher ist das Qualifying umso wichtiger. Ich freue mich auf die dritte Runde in Belgien“, erklärt der 25-jährige Thailänder, ein bekennender Valentino Rossi-Fan.

Teammanager Andrea Guidotti setzt voll und ganz auf den Ferrari-Sieg vom vergangenen Renn-Wochenende beim 24h-Langstreckenklassiker von Spa, den die Italiener gewannen. „Belgien hat es zuletzt gut mit Ferrari gemeint, wenn man den Sieg bei den 24 Stunden von Spa gesehen hat“, so Guidotti. „Nun hoffen wir, dass wir dieses Momentum beibehalten können.“

Der vier Kilometer lange Kurs in Zolder ist eine „old school“-Rennstrecke mit engen Kurven, einer zum Teil schmalen Piste und klassischen Kiesbetten. Überholmöglichkeit sind dünn gesät. Dennoch hofft der italienische Teammanager die Teamführung verteidigen zu können.

„Nach guten Leistungen auf dem Lausitzring kommen wir als Führende in der Team- und erste Verfolger in der Fahrerwertung nach Zolder“, sagt Guidotti. Nur ein Punkt beträgt der Vorsprung in der Teamwertung vor Abt Sportsline. Das soll auch nach dem Zolder-Rennwochenende so bleiben…

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