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DTM: Mercedes-Pilot Daniel Juncadella Tagesschnellster im Freien Training

Daniel Juncadella, Zolder 2021 ©Gruppe M Racing

Mercedes-Pilot Daniel Juncadella holte die Tagesbestzeit im zweiten Freien Training in Zolder. Pech für den Spanier, der bei einem Dreher das Heck seines Autos beschädigte.

„Ein gutes Training“, zeigte sich Juncadella zufrieden. „Im Trockenen war ich Schnellster, das Auto hat sich richtig gut angefühlt. Im Nassen habe ich dann Ausgangs der ersten Kurve einen Fehler gemacht.

Ich hatte nicht erwartet, dass der Randstein so rutschig sein würde. Da habe ich mich gedreht und den Heckbereich des Autos leicht beschädigt, aber nix Wildes. Für Samstag sieht es gut aus“, gibt der Mercedes-Pilot vom Team GruppeM Racing  Entwarnung.

Zufrieden war auch Juncadellas Teambesitzer Kenny Chen. „Wir wollten unsere Zeit im Nassen maximieren, aber schon früh war der Grip geringer als erwartet und wir hatten einen kleinen Abflug in die Mauer.“, so Chen.

„Wir gehen positiv in das morgige erste Qualifying in Zolder. Dani kennt die Strecke sehr gut, und bei den zu erwartenden wechselhaften Bedingungen kann alles passieren.

Am Lausitzring hat uns nur die Blockade beim Boxenstopp einen Podestplatz gekostet. Wir wollen uns dafür revanchieren und an diesem Wochenende einige wichtige Punkte mitnehmen“, hofft der GruppeM-Teambesitzer auf eine fette Punktausbeute.

Daniel Juncadella, Mercedes, GruppeM Racing ©GruppeM

In der Anfangsphase des zweiten Freien Trainings fuhr der 30-Jährige aus Barcelona eine Zeit von 1:28,112 Minuten. Da kurz darauf ein teils heftiger Regenschauer über den vier Kilometer langen ehemaligen Grand-Prix-Kurs zog, schaffte es keiner der 19 weiteren Fahrer, die Zeit des Iberers zu unterbieten.

Nur 0,035 Sekunde hinter Juncadella fuhr Nico Müller im Audi des Rosberg-Teams im abschließenden Training die zweitbeste Zeit, gefolgt von den beiden Ex-Champions Mike Rockenfeller (ABT-Audi) und Marco Wittmann (Walkenhorst-BMW), so dass drei verschiedene Hersteller auf den ersten vier Plätzen vertreten waren.

Maximilian Götz Schnellster im ersten Freien Training

Das ersten Freie Training am Mittag hatte der Deutsche Maximilian Götz im HRT-Mercedes-AMG mit einer Zeit von 1:28,170 Minuten als Schnellster beendet.

Hinter dem Lausitzring-Sieger folgten Alex Albon im schnellsten AF-Corse-Ferrari auf Platz zwei, Tabellenführer Kelvin van der Linde (ABT-Audi) auf Rang drei und Liam Lawson im zweiten Ferrari auf Position vier.

Zweimal musste das Training mit der roten Flagge unterbrochen werden, zunächst wegen eines Ausritts von Timo Glock (ROWE-BMW), dann vier Minuten vor Schluss, nachdem Maximilian Buhk (Mücke-Mercedes) ins Kiesbett gerutscht war. Nach der zweiten Unterbrechung wurde das Training nicht wieder aufgenommen.

Deftige Strafe für Albon

Pech hatte Ferrari-Pilot Albon, der von der Rennleitung eine Strafe aufgebrummt bekam. Grund: der Thailänder hat bei einer Unterbrechung im ersten Freien Training sein Tempo nicht genug reduziert und war schneller unterwegs als die erlaubten 80 km/h. Um fünf Startplätze wurde Albon für das Rennen zurückversetzt.

Das Qualifying startet morgen ab 09:55 Uhr (live bei ran.de), ehe ab 13:30 Uhr das Rennen erfolgt.

Hier das Ergebnis 2.Freies Training:

FP2 Zolder ©DTM

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