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DTM: Kein Zolder-Start von Gary Paffett, Maximilian Buhk springt erneut ein

Gary Paffett Mercedes Formel E ©Mercedes,Sebastian Kawka

Gary Paffett muß weiter auf sein DTM-Comeback warten. In Zolder kann der zweifache DTM-Champion nicht für Mücke-Motorsport an den Start gehen, Einreisebestimmungen wegen der Corona-Pandemie machen dem Mercedes-Piloten einen Strich durch die Rechnung.

„Ich bin enttäuscht, dass ich in Zolder wieder nicht mit dem Team Mücke Motorsport antreten kann“, sagt Paffett. „Die Reisebeschränkungen sind sehr hinderlich. Das Team hat einen guten Start in die DTM-Saison hingelegt. Ich bin sicher, dass Maxi in Zolder daran anknüpfen wird und wünsche ihm und dem Team viel Glück.“

Somit verpasst der Brite das dritte DTM-Wochenende, der ursprünglich für den Berliner Rennstall Mücke Motorsport in Zolder fest eingeplant war. Paffett lebt in Großbritannien und damit in einem „rot“ eingestuften Corona-Risikoland und kann nicht ohne eine zehntägige Quarantäne nach Belgien einreisen. Aus verschiedenen Gründen ist dies für den Mercedes-Piloten jedoch nicht möglich.

Im Mücke-Lager hat man alle Hebel in Bewegung gesetzt, Paffett doch noch für Belgien loszueisen- vergeblich. Der Berliner Traditionsrennstall hat bei der belgischen Botschaft um eine Sondergenehmigung gebeten. Innerhalb der für die Einsatzplanung notwendigen Frist erhielt das Mercedes-Team keine positive Entscheidung.

„Die Pandemie stellt uns nach wie vor vor Herausforderungen und fordert unsere Flexibilität“, erklärt Peter Mücke, Teamchef Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport. „Wir bedauern, dass Gary Paffett nicht wie geplant in Zolder an den Start gehen kann. Die Erwartungshaltung der Fans ist hoch, den DTM Champion endlich wieder live wieder erleben zu können“, zeigt sich Mücke enttäuscht.

Maxi Buhk, Mücke Motorsport,DTM, 1. + 2. Monza 2021 - ©Gruppe C Photography

Buhk erneut Feuerwehrmann

Damit kommt Maximilian Buhk unverhofft zu seinem dritten DTM-Wochenende, der Paffett bereits in Monza und am Lausitzring im Mercedes-AMG GT3 vertreten hat. Durch Verpflichtungen innerhalb der Formel E des Mercedes-Teams und Überschneidungen mit den DTM-Rennwochenenden war ein früherer Start von Paffett nicht möglich. Beim Saisonfinale der Formel E in Berlin (14.8./15.8.) steht Paffett der Mercedes-Mannschaft als Berater wieder zur Verfügung, das DTM-Comeback des Briten erfolgt frühestens auf dem Nürburgring (20.8.- 22.8.).

In Zolder wird Buhk erneut das Steer-by-Wire-System Space Drive von Schaeffler Paravan einsetzen, dessen richtungsweisende Technologie auch bei Timo Glock (ROWE Racing) und Sophia Flörsch (Abt Sportsline) im BMW M6 GT3 respektive Audi R8 LMS GT3 zum Einsatz kommt. Das innovative Lenksystem kommt ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe aus und ist aus der Behindertenmobilität entstanden. Mittlerweile stellt es eine Schlüsseltechnologie für das autonome Fahren dar.

Der Paffett-Ersatz konnte mit P6 in Monza und P10 zuletzt am Lausitzring bereits Punkte sammeln. „Danke an Maxi Buhk, dass er in Zolder erneut für unser Team an den Start gehen wird“, so Mücke. „Der Einsatz ist für die Space Drive Entwicklung sehr erkenntnisreich, wir sehen kontinuierliche Fortschritte bei der Entwicklung.“

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