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Formel E: Genialer Schachzug von Audi mißlingt, Mercedes trotz WM-Führung enttäuscht, die Stimmen aus London

Stoffel Vandoorne führt Rennen 2 London ©FIA FormulaE

Das Formel-E-Rennen in London sorgte am Sonntagnachmittag für reichlich Gesprächsstoff. Mahindra-Pilot Alex Lynn feierte seinen Premierensieg in der Serie- mit deutschen Know How von Technikpartner ZF-, Audi mißlingt ein genialer Schachzug in der Boxengasse und Mercedes findet nach einer langen Durststrecke eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück.

„Das war eine gute Strategie des Teams, das eine Möglichkeit im Reglement erkannt und genutzt hat“, erklärte Audi-Pilot di Grassi, der das Rennen als Erster beendete, aber nachträglich disqualifiziert wurde.

Die Formel-E-Weltmeisterschaft bleibt weiter spannungsgeladen und unterhaltsam. 16 Piloten haben beim Saisonfinale in Berlin (14.8./15.8.) noch reelle Chancen auf den WM-Titel. Tabellenführer Sam Bird im Jaguar konnte den Heimvorteil im ExCel-Center von London nicht nutzen und erlebte ein desaströses Wochenende- zwei Nullnummern, WM-Führung aus der Hand gegeben.

Audis Schachzug mißlingt

Für den größten Aufreger des Rennens sorgte jedoch das Audi Sport Abt Schaeffler-Team in Person von Lucas di Grassi. Nach zwölf Runden rückte zum zweiten Mal im Rennen das Safety-Car aus, nachdem Porsche-Pilot Andre Lotterer den amtierenden Formel-E-Champion Antonio Felix da Costa zuvor unsanft ins Aus beförderte.

Das Audi-Team versuchte mit einem genialen Schachzug, den auf Platz acht liegenden di Grassi noch weiter nach vorne zu spülen und das Feld zu düpieren. Während der Führende Stoffel Vandoorne (Mercedes) und das Verfolgerfeld hinter dem bummelnden Safety-Car auf der Start-Ziel-Geraden gemächlich dahinfuhr, bog der Audi-Pilot in die Boxengasse, machte einen kurzen Stopp vor seiner Garage und kehrte als Führender zurück auf die Strecke. „Angesichts der engen Konstellation im Titelkampf wollten wir keine Möglichkeit ungenutzt lassen“, erklärte di Grassi das Vorhaben. Die Konkurrenz staunte nicht schlecht, die Rennleitung untersuchte den Vorfall.

Lucas di Grassi,Formula E, London E-Prix 2021 ©Audi

Doch mit dem Audi-Coup wurde es leider nichts. Der Audi e-tron FE07 kam bei seinem vom Reglement geforderten Stopp in der Boxengasse nicht vollständig zum Stillstand, weshalb di Grassi eine Durchfahrtsstrafe von der Rennleitung aufgebrummt bekam. Nach Einsicht der Telemetriedaten, die nur der Rennleitung, nicht aber den Teams vorliegen, stoppte der Brasilianer nicht komplett mit allen vier Rädern in der Audi-Box. „Wir haben mit Lucas einen strategischen Schachzug versucht, der vom Reglement erlaubt war und den auch schon andere Teams angewendet haben“, begründete Teamchef Allan McNish die Aktion. „Er ist leider nicht hundertprozentig aufgegangen und wir akzeptieren die Entscheidungen der FIA-Kommissare“, ruderte der Schotte zurück, der zuvor bei Rennleiter Scott Elkins vergeblich intervenierte.

50.000€ Geldstrafe für Audi

Di Grassi überquerte als Erster die Ziellinie, der die ausgesprochene Durchfahrtsstrafe unwissentlich ignorierte. Audi teilte die Strafe seinem Fahrer nicht mit, daher wurde di Grassi nachträglich disqualifiziert und blieb ohne Punkte. Das kam den Ingolstädtern teuer zu stehen, eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 € wurde von den Stewards ausgesprochen. Davon sind 45.000 € vorerst ausgesetzt, sobald sich ein ähnlicher Vorfall in dieser Saison nicht mehr wiederholt.

Mercedes mit Achterbahnfahrt der Gefühl, Nyck de Vries übernimmt WM-Führung

Mercedes hat den Turnaround rechtzeitig geschafft und sich für das Berlin-Finale in Stellung gebracht. Nach der langen Durststrecke kehrte der deutsche Autohersteller in den heiß umkämpften Titelkampf zurück. Nyck de Vries zeigte eine bärenstarke Leistung und fuhr in beiden Rennen zweimal mit Platz zwei aufs Podest. Dennoch überwog die Enttäuschung, wie der Niederländer offen gestand. „Das ist mein zweiter Podestplatz an diesem Wochenende, aber schlussendlich bin ich ein wenig enttäuscht darüber, heute nur auf P2 gelandet zu sein“, so de Vries, der insgesamt vier Runden lang Führungsarbeit leistete.

Nyck de Vries, Mercedes,S7_London, Sonntag, 25. Juli 2021 © LAT Images

„Am meisten tut es mir aber für meinen Teamkollegen Stoffel leid, der meiner Meinung nach heute den Sieg verdient gehabt hätte, wenn er nicht von Oliver Rowland getroffen worden wäre. Aber in so einem Fall kann man nichts machen“, sagte der Mercedes-Pilot, der in London eine fette Punktausbeute erzielte und die WM-Führung übernahm.

Mercedes war nah dran an einem Doppelsieg in London, Pole-Setter Stoffel Vandoorne kontrollierte bis zur zweiten Safety-Car-Phase das Geschehen nach Belieben. Doch nach dem Restart wurde die Gangart härter und Nissan-Pilot Oliver Rowland machte die Titelhoffnungen des Belgiers mit einem unmotivierten Crash gegen Vandoorne zunichte. Der Mercedes-Pilot verlor die Führung und kam letztendlich auf Platz 15.

„Sobald das Safety Car hereinkam, wurde Stoffel von einer überoptimistischen Attacke von Rowland, der zu diesem Zeitpunkt hinter ihm lag, aus dem Rennen genommen“, ärgerte sich Mercedes-Teamchef Ian James über seinen Landsmann Rowland. „Dabei wurde Stoffels Auto beschädigt und er fiel bis auf P15 zurück. Das war ein unheimlich frustrierender Zwischenfall, der sich als extrem kostspielig entpuppen sollte und Stoffel einen potenziellen Sieg kostete.“

Vandoorne konnte sein Pech kaum glauben, nahm die Entschuldigung des Nissan-Piloten an. „Ich bin natürlich unheimlich enttäuscht“, sagte der Belgier. „Das war heute ein harter Nachmittag für mich. Ich bin von der Pole Position gestartet, habe das Rennen lange angeführt und hatte alles unter Kontrolle. Jetzt dann ohne Punkte dazustehen, ist sehr frustrierend für mich. Ich habe mit Oliver gesprochen und er übernimmt die volle Verantwortung für den Zwischenfall“, erklärte Vandoorne, der mit dem verlorenen Sieg hinter Teamkollege de Vries bis auf Platz zwei in der Tabelle geklettert wäre.

„Es tut einfach nur weh, dann so viele Punkte und einen weiteren potenziellen Sieg zu verlieren“, zeigte sich Vandoorne enttäuscht. „Diese Punkte sind in dieser Meisterschaft und einer so eng umkämpften Saison wie dieser super wichtig.“ Doppelt ärgerlich für den früheren Formel-1-Piloten, der als Tabellendreizehnter nunmehr 32 Zähler Rückstand auf seinen Teamkollegen hat.

In der Teamwertung rückte Mercedes auf Platz zwei vor und hat vor dem Berlin-Finale nur sieben Punkte Rückstand auf das führende Envision Virgin-Team.

Hier weitere Stimmen aus London:

Sieger Alex Lynn, Mahindra:

Es ist schwer, meine Gefühle in Worte zu fassen, um ehrlich zu sein. Ich kann nicht glauben, dass das passiert ist – es ist so besonders, wie es nur sein kann. Die Formel E war eine interessante Reise für mich, daher ist dieser Sieg etwas unglaublich Besonderes.

Wir mussten es heute schaffen, und das haben wir getan. Ich habe das Vergnügen, das Auto zu fahren, und bin dem ganzen Team dankbar. Es gibt keine Gruppe von Jungs und Mädels, die nicht länger bleibt und früher aufsteht als sie, also freue ich mich für das ganze Team. Dieses Ergebnis kommt nach der gestrigen Pole und dem Podium, die sich schon sehr gut anfühlten.

Mitch Evans, P3, Jaguar:

Ein bisschen ein unerwartetes Podium für mich. Teilweise dachte ich tatsächlich, ich wäre aus dem Rennen. Ich hatte keine sauberen ersten Runden, und nach dem Zwischenfall mit Rowland und Vandoorne machte ich einen Fehler.

Günther erwischte mich und ich machte eine dumme Bewegung in ihn hinein und brach mir den Frontflügel, und ich dachte, ich wäre aus dem Rennen. Aber mit etwas Glück flog der Flügel ab und ich konnte weiterfahren.

Ich verpasste meinen zweiten Attack Mode, was ich nicht glauben konnte. Ich dachte, ich hätte ihn an Frijns verschenkt, aber zum Glück konnte ich ihn später aktivieren und einen guten Move an ihm machen und ihn nach Hause bringen. Ein bizarres Rennen und ich bin ein bisschen überrascht, auf dem Podium zu stehen, aber roll on Berlin.

Robin Frijns, P4, Virgin:

Es war ein ziemlich hektisches Rennen, in Kurve eins habe ich den inneren Randstein erwischt und meinen Frontflügel beschädigt und hatte Angst, dass er abbricht. Danach war es recht solide, ich hatte einen großen Kampf mit Pascal (Wehrlein) und bin immer weiter nach vorne gekommen. Am Ende habe ich es nicht ganz geschafft, Mitch (Evans) zu überholen, aber mit dem vierten Platz bin ich definitiv zufrieden.

Pascal Wehrlein, P5, Porsche:

Das war heute schon eine Steigerung. Das lag auch am Qualifying. Ich hätte es fast in die Super Pole geschafft. Was das Rennen angeht, bewegt man sich auf dieser Strecke auf einem schmalen Grat, wie die vielen Kollisionen gezeigt haben. Das Überholen ist schwierig, und das Risiko, sein Auto dabei zu beschädigen, sehr groß.

Für mich war es wichtig, gut durchzukommen und so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Wir sind immer noch im Titelkampf. Jetzt freuen wir uns alle auf Berlin.

Maximilian Günther, P6, BMW:
„Insgesamt war es ein solider Tag. Im Freien Training habe ich mich im Auto gut gefühlt und eine gute Basis für das Zeittraining aufgebaut. Auch mit dem Gruppen-Qualifying kann ich sehr zufrieden sein. In der Super Pole bin ich, trotzdem es zu tröpfeln angefangen hatte, eine gute Runde gefahren. Auf die Poleposition haben uns nur zwei Zehntel gefehlt, das zeigt, wie eng es war. Wir haben im Rennen mit Regen gerechnet, der kam leider nicht. Deshalb war die Pace nicht ganz ideal. Ich hatte auch das Gefühl, wir hätten den Attack Mode besser nutzen können, um weiter vorn zu landen. Aber hätte, wäre, wenn, das gibt es im Motorsport nicht. Wir haben alles gegeben und gute Punkte geholt.“

Jake Dennis, P9, BMW:

Insgesamt können wir mit unserem Wochenende sehr zufrieden sein. Wir haben zwei Mal Punkte geholt, wir haben einen Sieg gefeiert. Mein Auto hat sich von FP1 bis zum letzten Rennen am Sonntag sehr gut verhalten. Wir waren in jeder Session superschnell.

Ich glaube nicht, dass wir außerhalb der Top-5 waren, abgesehen vom Qualifying heute natürlich. Wir sind von Platz 17 auf Platz sieben vorgefahren, dann bekam ich einen Durchfahrtsstrafe, was ein bisschen schade war. Aber insgesamt war es ein großartiges Wochenende. Jetzt freue ich mich auf Berlin.

Edoardo Mortara, P11, Venturi:
Es war immer schwierig, vom letzten Startplatz aus in die Punkte zu fahren, und der schlechte Start hat mich sofort zurückgeworfen. Wir sind uns nicht sicher, was die Ursache für das Problem war, das ich in der Startaufstellung hatte, also müssen wir das vor Berlin nächsten Monat untersuchen.

Das Beste, was ich realistischerweise erreichen konnte, war, mich durch das Feld zu kämpfen und auf Platz 12 zu landen. Dass ich die Top 10 verpasst habe, könnte ein Segen sein, weil ich in Berlin nicht mehr im Qualifying der Gruppe 1 sein werde.

Da nur noch zwei Rennen zu fahren sind, werde ich hart pushen, denn die Saison ist noch offen und ein starkes letztes Wochenende könnte einen großen Unterschied in der Meisterschaftswertung ausmachen.

Oliver Rowland, P13, Nissan:
Ein enttäuschender Tag heute. Wir hatten ein gutes Qualifying und eine gute Rennpace, aber ein Fehler von mir im Rennen mit Stoffel hat sein Rennen und mein Rennen ruiniert. Es tut mir leid für ihn und leid für das Team. Wir werden in Berlin zurückkommen und kämpfen.

Jean-Eric Vergne, P14, DS Techeetah:

Das war nicht die Art von Sonntag, die wir sehen wollten… Viel zu viele Crashs und viele Fahrer, die das Rennen mit beschädigten Autos beenden. Das ist eine große Enttäuschung. Ich bin als Letzter gestartet und bis auf Platz 14 zurückgekommen.

Jetzt müssen wir die Köpfe zusammenstecken und weiter hart arbeiten. Es sind noch zwei Rennen und wir sind bereit für das Saisonfinale in Berlin.

Alexander Sims, P16, Mahindra:

Es war ein wirklich enttäuschendes Wochenende. In beiden Rennen hatten wir vernünftige Starts, aber im ersten Rennen wurden wir von Mitch von hinten angefahren, der, soweit ich weiß, selbst von hinten getroffen wurde, und dadurch ist etwas im Antriebsstrang gebrochen.

Im zweiten Rennen hatte ich in der ersten Runde einen Reifenschaden und musste an die Box, um einen neuen Reifen zu holen, was mich ans Ende des Feldes brachte. Es war wirklich schade, da jeder im Team so viel Arbeit in diese Dinge steckt. Herzlichen Glückwunsch an Alex zu seinem Sieg und dem dritten Platz – es ist eine Teamleistung und ich freue mich für ihn, dass er so gut abgeschnitten hat.

Sebastien Buemi, P18, Nissan:
Es war toll, das Auto im Rennen gestern auf P3 zu stellen, aber durch einen Fehler des Teams haben wir keine Punkte geholt. Wir sind heute im Rennen gut gefahren und haben hart gekämpft, aber ein unglücklicher Rennzwischenfall hat uns aus den Punkten geworfen.

Wir hatten über das Wochenende eine gute Pace, deshalb werden wir in Berlin hart kämpfen.

André Lotterer, P17, Porsche:

Mit meinem Qualifying bin ich nicht zufrieden. Im Rennen hat mein Auto aber super funktioniert und ich konnte einige Positionen gut machen. Die Durchfahrtstrafe hat meine Aufholjagd jedoch abrupt gestoppt. Gestern Vierter, heute Siebzehnter – in der Formel E ist sowas immer möglich. Insgesamt war London für uns ein gutes Wochenende. Das macht mich für die Finalrennen in Berlin zuversichtlich.

Rene Rast, Ausfall, Audi:

Die Formel E hat sich dieses Wochenende wieder einmal von ihrer verrückten Seite präsentiert. Erst wechselndes Wetter am Samstag und dann eine ganze Reihe harter Aktionen am Sonntag, die auch mich die Chance auf weitere Punkte gekostet haben.

Das kann man nur abhaken und nach vorn schauen: In drei Wochen geht es darum, uns in Berlin wieder von einer anderen Seite zu zeigen.

Antonio Felix da Costa, Ausfall, DS Techeetah:

Es war ein harter Tag heute… Wir haben uns wieder nicht gut qualifiziert, aus den gleichen Gründen, aber im Rennen waren wir fast wieder in den Top-10, als ich von der Strecke gedrängt wurde… Das tut weh, wir hätten einige sehr wertvolle Punkte holen können.

Jetzt geht es zum finalen Showdown in Berlin, wir müssen wie im letzten Jahr darum kämpfen, und ich bin zuversichtlich, dass wir als Team alles geben werden.

Norman Nato, Ausfall, Venturi:
Ich bin sehr enttäuscht über das Rennen heute und es ist frustrierend, einen Punkt ohne eigenes Verschulden zu verlieren. Von P13 aus gestartet, war ich zuversichtlich, dass ich die Top 10 schaffen kann, aber ich habe in Runde 1 an Boden verloren, weil ich ziemlich stark eingequetscht wurde.

Es war wirklich schwierig zu überholen und es gab viele Zwischenfälle, aber durch den Einsatz des Attack-Modus zur richtigen Zeit konnte ich mich trotzdem nach vorne kämpfen und hatte einen guten Kampf mit Cassidy um P9. Drei Runden vor Schluss versuchte Sam [Bird], mich in Kurve 10 zu überholen, aber es klappte nicht und wir beendeten das Rennen beide in der Mauer, wofür er eine Grid-Strafe für das nächste Rennen erhielt. In Berlin werde ich so hart wie immer pushen, damit wir die Saison mit einem Hoch beenden können.

Sam Bird, Ausfall, Jaguar:

Leider hatte ich kein tolles Wochenende. Als britischer Fahrer, der für ein britisches Team fährt, hat man große Hoffnungen und möchte alle stolz machen, aber das ist uns hier in London nicht gelungen. Wir hatten die Pace, aber es hat nicht sollen sein.

Das liegt nun in der Vergangenheit, also nehmen wir das Positive mit und freuen uns auf Berlin. Ich bin immer noch im Rennen, es gibt also noch alles zu gewinnen.

Showdown in Berlin

Wo Bird Recht hat, da hat er Recht. Auf gehts in drei Wochen zum großen Saisonfinale. Hurra, hurra, wir fahren nach Berlin…

 

 

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