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Formel E: BMW i Andretti pirscht sich stetig an die Spitze heran – beide Fahrer in den Top Ten in Mexico

Jake Dennis BMW i Andretti ©BMW

BMW i Andretti Motorsport hat seinen Aufwärtstrend beim „Doubleheader‘ in Mexico fortgesetzt. Jake Dennis und Maximilian Günther gelang es beim Sonntagsrennen erstmals in dieser Saison gemeinsam in die Top Ten zu fahren.

Dennis nahm mit je zwei fünften Plätze wertvolle Punkte mit, Teamkollege Günther holte mit Platz 7 zumindest ein Spitzenergebnis.

„Zweites Mexiko-Rennen absolviert – und ich kann recht zufrieden sein“, zeigte sich Dennis erleichtert. Der Valencia-Sieger erlitt zuletzt in Monaco einen herben Rückschlag, die intensiven Vorbereitungen in München auf den Puebla E-Prix haben sich für den Briten voll ausgezahlt.

„Das Team hat das ganze Wochenende über einen großartigen Job gemacht, und heute sind wir beide in die Punkte gefahren, was für die Meisterschaft sehr wichtig ist“, so der Formel-E-Rookie.

Dennis hatte das Qualifying am Sonntag mit der klaren Bestzeit dominiert, dann jedoch in der Super Pole Probleme mit dem Reifengrip und ging von Startplatz 5 ins Rennen. Als Schnellster im Qualifying konnte sich Dennis zumindest einen weiteren Zähler für die Meisterschaft gutschreiben.

Im Rennen konnte der Brite seine Position bis ins Ziel behaupten, der heranstürmende Alex Lynn (Mahindra) biss sich an seinen Landsmann die Zähne aus und kam einfach nicht vorbei. Zudem setzte Teamkollege Günther den Mahindra-Piloten seinerseits unter Druck, um keinen gefährlichen Konterangriff auf Dennis zu setzen.

„Es war in Sachen Energiemanagement ein technisches Rennen, aber ich denke, dass wir den bestmöglichen Job gemacht haben“, sagte Dennis. „Wir hatten etwas Pech, als Edoardo Mortara seinen Attack Mode geholt hat. Er hat mich ein bisschen auf dem falschen Fuß erwischt, und wir sind auf den fünften Platz zurückgefallen.

Aber insgesamt hatten wir ein reibungsloses Rennen, und wir haben das Optimum herausgeholt. Deshalb bin ich zufrieden“, resümierte der Brite. BMW-Teamchef Roger Griffiths war daher auch zufrieden mit dem Abschneiden seiner beiden Schützlinge.

BMW-Teamchef Roger Griffiths und Jake Dennis ©BMW

„Das war ein wirklich starkes Finish für unser Wochenende hier in Mexiko“, so Griffiths erleichtert. „Wir waren mit Jake Dennis wieder in der Super Pole, nachdem er im Gruppen-Qualifying die absolute Bestzeit gefahren ist.

Wir waren wahrscheinlich dann alle ein bisschen enttäuscht über Startplatz fünf, aber mit der Super Pole hat man eine wesentlich einfachere Ausgangslage für das Rennen. Im Rennen selbst, nachdem sich das Durcheinander am Start sortiert hatte, agierte Jake sehr klug“, notierte der Brite.

Inzwischen hat sich Dennis voll und ganz den Respekt im Formel-E-Paddock verdient, seine Lernkurve als Rookie geht von Rennen zu Rennen steil nach oben. Teamkollege Günther hat er fest im Griff, in beiden Rennen in Puebla war der Brite stets der stärkere Fahrer. 

Max Günther: verbessertes Energiemanagement

Dennoch bewies Günther nach der Enttäuschung vom Samstag (Platz 12) Moral und verbesserte sich Tags darauf enorm, besonders im Hinblick auf das Energiemanagement. Der verdiente Lohn für den Wahlmonegassen. Nach Startplatz elf konnte der Deutsche vier Positionen gut machen und sammelte mit den siebten Platz wichtige sechs Punkte für die Meisterschaft.

„Hinter ihm arbeitete sich Maximilian Günther von Startplatz elf nach vorn“, sagte Teamchef Griffiths. „Maximilian ist sehr gut und aggressiv gefahren, hielt dabei aber seinen Energieverbrauch unter Kontrolle. Das ging besser als gestern. Er war heute Jakes Flügelmann. Am Ende des Rennens setzte er, immer wenn es nötig war, Lynn unter Druck und sorgte dafür, dass dieser mehr in seine Rückspiegel schaute als einen Versuch zu starten, Jake anzugreifen.

Das erste Mal in dieser Saison ist das Team mit beiden Fahrern in den Punkten: Wir sind sehr zufrieden, denn das ist enorm wichtig für die Meisterschaft“, erklärte der BMW-Verantwortliche.

Günther zeigte ein kluges Rennen und ließ sich durch die permanenten Positionsverschiebungen auf Grund des Attack Modes, der einen Zeitverlust von drei Sekunden nach sich zog, nicht beirren. Der Deutsche behielt kühlen Kopf und hatte im BMW iFE.21 mehr Energiereserven zur Verfügung als noch tags zuvor, als ihm gegen Rennende der Saft ausging.

Max Günther,Formula E - Round 8 & 92021 CBMM Niobium Puebla E-PrixPuebla - Mexico ©BMW

„Ein tolles Ergebnis für das Team“, strahlte Günther. „Mit den Plätzen fünf und sieben können wir wirklich zufrieden sein. Von Startplatz elf hatte ich mitten im Trubel sicher kein einfaches Rennen. Ich habe am Start gleich Plätze gutgemacht.

Dann haben wir das Rennen intelligent gemanagt und uns auch von Platzverlusten nicht verrückt machen lassen. Dann konnten wir den Attack Mode gut ausnutzen und hatten auch die nötige Pace. Wir haben von gestern auf heute wirklich gute Fortschritte gemacht“, zeigte sich der Allgäuer erleichtert.

In der Meisterschaft belegt Dennis mit 54 Punkten Platz 8, lediglich 16 Punkte Rückstand auf den neuen Tabellenführer Edoardo Mortara (Venturi). Teamkollege Günther rangiert auf Position 18 mit 28 Punkten. In der Teammeisterschaft steht BMW i Andretti Motorsport auf Position 7.

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