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DTM: Lawson beschert Ferrari perfekte Heimpremiere- die Stimmen aus Monza

Siegespodest Monza DTM,Motorsport: DTM Monza©Hoch Zwei

Liam Lawson im Ferrari hat den DTM-Saisonauftakt in Monza gewonnen. Der 19-Jährige aus Neuseeland bescherte im Samstagrennen Ferrari und seinem Team AF Corse einen brillanten Einstieg – und das auf der Hausstrecke in Monza vor den Toren Mailands.

„Mein Start war sehr gut, ich konnte gleich Boden gut machen, der Boxenstopp war perfekt und die Pace bis zum Schluss sehr gut“, erklärte der jüngste DTM-Sieger aller Zeiten.

Die Entscheidung fiel, als Pole-Setter Vincent Abril (Mercedes) nach dem Pflichtboxenstopp fast auf gleicher Höhe mit Lawson zurück auf die Strecke kehrte. Mit noch kalten Reifen konnte sich Abril nicht wehren und musste den Red Bull-Ferrari von Lawson ziehen lassen.

„Bei den Boxenstopps war AF Corse etwas schneller als wir. Das müssen wir genau analysieren, wo wir die Zeit verloren haben“, äußerten die HRT-Fahrer Abril und Götz unisono. Lawsons Boxenstopp war rennentscheidend und verhinderten einen Mercedes-Triumph. Hinter Teamkollege Abril angelte sich Maximilian Götz Platz 3 und feierte eine gelungenen DTM-Rückkehr.

HRT-Team ,Motorsport: DTM Monza 2021 ©Hoch Zwei

Dennoch war Abril ob des verpassten Sieges mit seinem DTM-Einstand mehr als zufrieden. „Ich bin richtig happy. Ich freue mich für das Team, für Mercedes-AMG und natürlich auch über meine eigene Leistung“, sagte der Monegasse. „Ein Podium zum Auftakt fühlt sich immer super an, vor allem in einer so kompetitiven und hochkarätigen Rennserie. Darauf können wir aufbauen.“

Hier weitere Stimmen aus Monza:

Maximilian Götz, P3, Mercedes-AMG Team HRT:
„Ein sehr tolles Ergebnis und ein toller Einstand für das gesamte Team und auch für uns Fahrer. Wir sind mit einer etwas anderen Reifenstrategie unterwegs gewesen, weil wir am Ende des Rennens noch Reserven haben wollten. Das ist uns gelungen und ich konnte schnell nach vorne aufschließen. Mit dem dritten Platz bin ich sehr zufrieden.“

Hubert Haupt, Teambesitzer HRT:
„Das ist ein perfekter Einstand! Zwei Autos im Ziel, zwei Autos auf dem Podium. Eine wirklich hervorragende Leistung von Vince, Max und dem gesamten Team. Das sind die besten Voraussetzungen für eine tolle Meisterschaft.“

Uli Fritz, Geschäftsführer HRT:
„Das war ein toller Auftakt für uns in der DTM: Zuerst die Pole für Vincent, dann Platz zwei und drei im Rennen, insgesamt eine super Mannschaftsleistung. Wir werden dennoch ein paar Dinge analysieren, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich freue mich auf morgen.“

Kelvin van der Linde, P6, Abt Motorsport:

Alex Albon, P4, AlphaTauri Ferrari:

„Wir hatten das ganze Wochenende über eine gute Pace, aber das Qualifying war enttäuschend. Es ging da draußen so eng zu, und für uns sprang nur P14 raus. Das Rennen selbst war dann wirklich stark. Von P14 auf P4 – damit können wir natürlich zufrieden sein.

Ich möchte vor allem dem Team ein riesiges Dankeschön aussprechen. Man muss sich nur die Boxenstopps anschauen, die waren unglaublich. Das hat uns sehr geholfen. Natürlich hatten wir dann auch draußen auf der Strecke das eine oder andere schöne Überholmanöver. Das hat Spaß gemacht. Herzlichen Glückwunsch an Liam, er ist ein großartiges Rennen gefahren. So müssen wir morgen und in der restlichen Saison weitermachen.“

Lucas Auer, P13, Winward Racing:

„Ich bin extrem enttäuscht. Wir haben bewiesen, dass wir das Zeug dazu gehabt hätten, ganz vorne mitzumischen. Leider ging der Boxenstopp daneben, wofür ich niemandem einen Vorwurf machen möchte. Nun werden wir alles geben, um es morgen im zweiten Rennen besser zu machen.“

Philip Ellis, DNF, Winward Racing:

„Wir wissen nicht genau, was passiert ist. Erst nahm der Motor kein Gas mehr an, dann ging er am Ende der langen Start/Ziel-Geraden aus. Jammerschade, denn ich hatte einen sehr guten Start, das Auto fühlte sich richtig gut an. Ich bin sicher, wir hätten über die Distanz eine gute Rolle spielen können.“

Christian Hohenadel, Teamchef Winward:

„Du kannst Boxenstopps üben, so viel du willst – es kann einfach ganz leicht etwas schiefgehen. So etwas passiert. Abhaken und es beim nächsten Mal besser machen. Was genau bei Philip los war, müssen wir analysieren. Natürlich ist es sehr enttäuschend, mit zwei so schnellen Autos am Ende mit leeren Händen dazustehen. Aber wir wissen um unsere Stärke und werden alles daransetzen, um morgen dort mitzumischen, wo wir hingehören – nämlich im Kampf um die Podestplätze.“

Nico Müller Rosberg @Rosberg

Nico Müller, P8, Audi-Rosberg:

„Mein Start war ok, aber danach war ich auf den Geraden einfach zu langsam. Durch den frühen Boxenstopp schon Ende der fünften Runde konnte ich mich dennoch weiter nach vorne arbeiten, so dass ich virtuell auf Rang fünf lag.

Dann aber drehte Dani Juncadella mich um, weshalb ich zwei Plätze verloren habe. Und am Ende hatte ich keine Chance gegen den mit frischen Reifen ankommenden Maxi Buhk. Insgesamt waren wir einfach zu langsam und dann hatte ich auch noch Pech mit der Kollision.“

Dev Gore, DNF, Audi-Rosberg:

„Leider war es nur ein kurzes Rennen für mich, denn schon in der dritten Runde hat Timo Glock mich von der Strecke geschoben. Dabei blieb mein Auto unbeschädigt; ich steckte aber im Kiesbett fest und kam nicht mehr raus. So ein Unfall kann passieren. Ich denke, Timo hatte sich verschätzt und zu spät gebremst. Mein Grundproblem heute war eher das Qualifying, in dem ich wegen eines Fehlers nicht besser als Platz 18 klassiert war.“

Kimmo Liimatainen,Teamchef Rosberg: 

„Wir haben im Rennen und auch schon im Qualifying mit stumpfen Waffen gekämpft. Nun heißt es, die Ergebnisse zu analysieren und bis zum Rennen morgen seine Hausaufgaben zu machen – was sowohl für uns als auch für AVL gilt, die die Balance of Performance erstellt haben.

Ich empfinde es als positives Zeichen, dass sie nach dem Qualifying schon leichte Anpassungen vorgenommen haben, aber es war aus unserer Sicht leider zu wenig. Man darf bei dieser Diskussion aber nie vergessen: Die DTM auf Basis der GT3-Fahrzeuge ist für alle neu und wir alle stecken noch in einem Lernprozess.

Nico hatte heute einen guten Start, hat gekämpft und unsere Strategie mit dem frühen Boxenstopp war ebenfalls gut. Nur leider ist er dann mit Dani Juncadella aneinandergeraten und auf Position acht zurückgefallen. Schade, denn Platz fünf wäre möglich gewesen; was zwar nicht unser Anspruch ist, aber immerhin besser als Rang acht. Dass Dev nach einer Kollision schon in der dritten Runde ausgeschieden ist, war natürlich ebenfalls sehr schade.“

Arjun Maini, P14, GetSpeed Performance:

„Das war ein sehr aufregendes Rennen. Der Start war interessant. Ich hatte Pech mit der Linie und habe einige Positionen verloren. Vor allem in der zweiten Rennhälfte war ich gut unterwegs. Wir müssen nun noch einige Kleinigkeiten aussortieren und dann greifen wir morgen erneut an.“

Adam Osieka, Teamchef GetSpeed Performance:

Das war ein ordentlicher Einstand für uns in der DTM. Wir sind happy. Für sein erstes GT3-Rennen hat Arjun sich gut geschlagen und es lief weitestgehend alles nach Plan. Auf dieser soliden Leistung können wir aufbauen. Unser Ziel sind Top-10-Positionen in dem starken Championat. Darauf arbeiten wir hin.“

Mike Rockenfeller, P10, Abt Motorsport:

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