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DTM: Ferrari-Heimsieg in Monza- Liam Lawson gewinnt DTM-Auftakt vor Mercedes-Duo Abril und Götz

Sieger Liam Lawson,Motorsport: DTM Monza ©Hoch Zwei

Toller Saisonauftakt der DTM in Monza. In einem unterhaltsamen Rennen gewann der Neuseeländer Liam Lawson im Ferrari vor Pole-Setter Vincent Abril und Maximilian Götz (beide Mercedes).

Dahinter folgte mit Alex Albon der zweite Ferrari vor Daniel Juncadella im Mercedes. Bester Audi-Pilot wurde Kelvin der Linde auf Platz 6, als bester BMW-Pilot schaffte der zweifache DTM-Champion Marco Wittmann P9.

Motorsport: DTM Monza 2021 ©Hoch Zwei

Ferrari kam, sah und siegte. Der italienische Sportwagenhersteller, der zum ersten Mal in der DTM vertreten ist, siegte durch den erst 19-jährigen Lawson. Der Ferrari-Pilot ging von Startplatz sieben ins Rennen und machte dank ausgezeichneten Boxenstopp den Premierensieg perfekt. Die Strategie der AF Corse-Truppe um Teamchef Amato Ferrari klappte ausgezeichnet. In Runde 10 holte sich Lawson neue Reifen ab, ein früher Boxenstopp, der sich auszahlte.

„Ein toller Start in die Saison, das ist schon sehr speziell“, jubelte der Red Bull Ferrari-Pilot. „Am Ende gab es ein paar Probleme, aber es hat schließlich gereicht“, erklärte der Neuseeländer, der seinen Teamkollegen Albon hinter sich lassen konnte.

„Es fühlt sich einfach fantastisch an, den Sieg geholt zu haben“, führte der DTM-Rookie weiter aus. „Ich bin überglücklich. Wir hatten einen recht guten Start. Ich habe gleich ein oder zwei Positionen gutgemacht, was wichtig war. Wir waren sicher, dass das Qualifying nicht unsere wahre Pace widergespiegelt hat.

In den ersten Runden konnte ich nicht überholen, also habe ich gewartet, bis ich so früh wie möglich meinen Stopp machen konnte. Der war perfekt, die Jungs haben einen sensationellen Boxenstopp hingelegt. Ein Riesendank dafür an das Team. Und als ich dann nach dem Stopp freie Fahrt hatte, war das Auto wirklich schnell“, fügte der Auftaktsieger hinzu.

Ferrari: Reifenwechsel-Strategie perfetto

Denn der bis dahin führende Poler-Setter Vincent Abril kam zwei Runden später als Lawson in die Haupt-Box, um sich frische Michelin-Reifen abzuholen. Doch die Mercedes-Crew verlor in der Box mehr Zeit als Lawson zuvor, das sich letztendlich bitter rächte. Auffallend: die Reifenwechsel-Zeremonie der Ferrari-Crew verlief anders als bei der Konkurrenz. Ein Boxen-Mechaniker war nur zum Aufschrauben der Radmutter zuständig- der entscheidende Vorteil für die Italiener.

Das ein Reifenwechsel völlig in die Hose gehen kann, musste Lucas Auer (Mercedes) leidvoll erfahren. Beim Österreicher ließ sich die Radmutter nicht lösen, der Traum von einem Podiumsplatz war damit zerplatzt.

Nach Abrils Boxenstopp lag Lawson in Front, die er bis zum Rennende nicht mehr abgab. Abril kam zwar gegen Rennende näher an den Ferrari-Piloten heran, doch es reichte nicht mehr. Teamkollege Götz, der gleich zu Rennbeginn Auer schnappte und auf Platz vorfuhr, schaffte bei seinem DTM-Comeback Platz 3.

Ellis und Gore mit Ausfall, Damenduell an Hawkey

Den ersten DTM-Ausfall musste Philip Ellis im Mercedes einstecken, der schon nach einer Runde Feierabend hatte- fehlender Vortrieb. Der zweite Ausfall ging auf das Konto von Dev Gore im Rosberg-Audi, der von Timo Glock (BMW) im Heck getroffen wurde. Die Rennleitung brummte dem Deutschen eine 5-Sekunden-Strafe in der Box auf- ein gebrauchter Tag für den Rowe-Piloten.

 Ausfall Al Gore ,Motorsport: DTM Monza ©Hoch Zwei

Eine weitere 5-Sekunden-Strafe erhielt Daniel Juncadella, der nach einem harten Duell den Schweizer Nico Müller drehte. Dennoch schaffte der Spanier Platz 5, während Müller mit Platz 8 vorliebnehmen musste.

Lamborghini-Pilot Esteban Muth, der im Qualifying sensationell Platz 5 erreichte, verpasste mit den elften Platz knapp die Punkteränge.

Muths Teamkollegin Esmee Hawkey entschied das Damenduell gegen Sophia Flörsch (Audi). Die Britin, die im Qualifying einen bärenstarken 12.Platz erreichte, belegte Platz 15, eine Position vor Flörsch.

Flörsch Teamkollege Kelvin van der Linde ließ mit zunehmender Renndauer mehr und mehr nach, dem Audi fehlte die Power, und musste sich am Ende mit Platz 6 zufrieden geben. Dahinter folgte Paffett-Ersatz Maximilian Buhk (Mercedes), der in der Schlußrunde an Müller vorbeigehen konnte.

Die beiden DTM-Champions Marco Wittmann (BMW Walkenhorst) und Mike Rockenfeller (Abt) schnappten sich mit den Plätzen 9 und 10 die letzten beiden Top Ten-Plätze.

Morgen steht das zweite Rennen an, das ab 13:30 Uhr gestartet wird.

Hier das Ergebnis von Monza: 1. Rennen

Monza Rennen 1 ©DTM

 

 

 

 

 

die Britin Esmee Hawkey, die im Qualifying mit Platz12 positiv auffiel, gegen Sophia Flörsch (Audi).

 

 

 

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