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Formel E: Gelingt Porsche beim Puebla E-Prix endlich der Premierensieg?

Porsche 99x Electric @Porsche

Porsche reist mit viel Zuversicht zum Puebla E-Prix. Schließlich soll endlich der erste Formel-E-Sieg her. Pascal Wehrlein und Andre Lotterer gehen bestens vorbereitet in die zweite Saisonhälfte.

„Das ganze Team ist hochmotiviert“, bestätigt Einsatzleiter Amiel Lindesay. „Wir wissen, was wir können und arbeiten sehr konzentriert daran, uns von Rennen zu Rennen weiter zu verbessern.“

Das Porsche-Team stand nach der Enttäuschung in Monaco mit leeren Händen da, keine Punkte für Lotterer und Wehrlein. „Wir sind gut vorbereitet und erwarten, dass wir in Puebla an die starken Leistungen anknüpfen können, die wir in diesem Jahr schon gezeigt haben“, strahlt Lindesay dennoch Optimismus aus.

Amiel Lindesay, Porsche Einsatzleiter ©Porsche

Zuversichtlich macht den Franzosen, dass in Puebla alle Teams von Null anfangen. Keiner hat einen Erfahrungsvorsprung. „Eine neue Strecke ist immer auch eine neue Herausforderung“, so Lindesay, der hofft, dass seine Schützlinge wieder in die Spur kommen.

Auf der rund 2.300 Meter hoch gelegenen Strecke im Schatten des Vulkans Popocatépetl kommt dem Reifen- und Batteriemanagement eine Schlüsselrolle zu. Gerade den Michelin-Einheitsreifen wird ob des aggressiven Asphalts alles abverlangt. „Auf der Strecke in Puebla ist auf jeden Fall der Reifenverschleiß größer, was allerdings nicht an der Höhe liegt, sondern an dem rauhen Asphalt, der sehr aggressiv zu den Reifen ist. Deshalb haben wir diesmal auch einen Extra-Reifensatz zur Verfügung. Das Reifenmanagement ist auf dieser Strecke ein Schlüssel zum Erfolg“, weiß der Porsche-Verantwortliche.

Pascal Wehrlein: Porsche-Paket reif für den Premierensieg

Pascal Wehrlein versucht nach drei Nullnummern en suite in die Erfolgsspur zurückzukehren. Am Besten mit einem Sieg, auf den Porsche immer noch wartet. Der Deutsche weiß um das Porsche-Paket, daß imstande ist, um den Sieg zu fahren. „Wir haben den nötigen Speed, im Qualifying und im Rennen, daran liegt es nicht“, sagt Wehrlein.

Pascal Wehrlein Porsche ©Porsche

„Dass wir vorne mitfahren können, haben wir in dieser Saison ja schon gezeigt. Es sind wirklich nur Kleinigkeiten, die wir noch besser machen müssen. Doch in einem so starken Feld wie in der Formel E sind es nun mal genau diese Kleinigkeiten, die am Ende den Ausschlag geben können. Wir brauchen vor allem Wochenenden, an denen vom Training bis zum Rennen alles zusammenpasst. Daran arbeiten wir, und ich hoffe, dass Puebla so ein Wochenende wird. Wir lernen bei jedem Einsatz dazu, und ich bin zuversichtlich, dass wir schon bald unseren ersten Sieg einfahren können“, gibt sich der Porsche-Neuzugang optimistisch.

Andre Lotterer: neue Strecke, neues Glück ?

Für Teamkollege Andre Lotterer verläuft die Saison bisher enttäuschend. Zwar feierte der Deutsche in Valencia mit Platz 2 einen Podiumsplatz, doch vier Nullnummern sorgten für Ernüchterung im Porsche-Lager, die mit Lotterer vor Saisonbeginn um den Titel kämpfen wollten.

„In der ersten Saisonhälfte haben wir bewiesen, dass wir im Qualifying schnell unterwegs sein können und auch im Rennen in der Lage sind, an der Spitze mitzufahren. Allerdings haben wir uns gelegentlich selbst um den verdienten Lohn für unseren unermüdlichen Einsatz gebracht. Das sollte uns künftig nicht mehr passieren“, erklärt Porsche-Verantwortliche Lindesay.

Lotterer sieht es als klaren Vorteil, dass Puebla für alle Neuland bedeutet. „Es ist zumindest kein Nachteil“, sagt der Routinier. „Eine neue Strecke im Kalender ist für uns immer besser als eine, auf der die anderen Teams bereits Rennen gefahren sind und dadurch einen Erfahrungsvorsprung haben.

Für uns Fahrer ging es in der Vorbereitung auf Puebla vor allem darum, die Strecke im Simulator in Weissach so gut wie möglich zu lernen und eine Ahnung davon zu bekommen, was uns erwartet. Jetzt fahren wir gut vorbereitet nach Mexiko. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und hoffe auf einen erfolgreichen Start in die zweite Saisonhälfte“, hofft der Deutsche, dass der Knoten endlich platzt.

Lotterer jubelt ©Porsche

Die permanente Strecke im Autódromo Miguel E. Abed setzt sich aus Teilen des Ovals und des Infields zusammen und weist insgesamt 15 Kurven auf. „Es wird darauf ankommen, die optimale Balance zu finden, vor allem in den mittelschnellen und schnellen Kurven. Und auch die Bremspunkte werden wichtig sein“, so Lotterer.

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