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DTM: Heimspiel für AF Corse-Teamchef Amato Ferrari:“In Monza dürfen wir eine tolle Show erwarten“

Amato Ferrari , Teamchef AF Corse @AF Corse

Am Wochenende (18.-20. Juni) startet die DTM endlich in ihre neue Saison. Auftakt in Monza, Heimspiel für das italienischeTeam AF Corse.

Mit dabei die beiden Jungbullen Formel-1-Pilot Alex Albon und Red Bull-Jungstar Liam Lawson, die das Projekt DTM in Angriff nehmen. „Es hat sicherlich einen großen Symbolwert, dass wir unsere DTM-Geschichte gerade in Italien anfangen“, sagt Teamchef Amato Ferrari im Interview mit ‚dtm.com‘. „In Monza dürfen wir eine tolle Show erwarten“, ist sich der 55-jährige Ferrari sicher.

Für den AF Corse-Teamchef steht fest: „“Wir wollen unser Bestes geben und möglichst viele Siege und Podiumsplätze einfahren. Für Monza hoffe ich auf einen tollen Start, bei dem wir wichtige Punkte einfahren.“

AF Corse: Langstreckenerprobt

Gerade einmal 80 Kilometer sind es vom Firmensitz in Piacenza zur Rennstrecke nach Monza, wo die DTM in die neue Saison mit neuen GT3-Reglement startet. Nach seiner aktiven Karriere als Fahrer hat Amato Ferrari 1995 sein eigenes Team gegründet: AF Corse.

Von Beginn an erkämpfte sich die italienische Mannschaft südlich von Mailand mit Maserati und vor allem Ferrari großartige Erfolge. Dreimal siegte AF Corse bei den 24 Stunden von Le Mans, in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gewann AF Corse sechs Team- und Fahrertitel sowie fünf Hersteller-Titel für Ferrari. Am letzten Wochenende gewann die italienische Truppe das 8-Stunden-Rennen der WEC in Portugal durch James Calado und Alessandro Pier Guidi in der LMGTE Pro Class. Die Stimmung im Team könnte also nicht besser sein. 

Ferrari 488 GT3 @Hoch Zwei, DTM

Jetzt stellt sich das Team gemeinsam mit Partner Red Bull einer neuen Herausforderung. „Die DTM ist eine der besten Plattformen der Welt. Sie ist eine großartige Mischung aus mehreren Faktoren: Marken, Fahrer, Teams, Rennstrecken“, lautet die Einschätzung von Ferrari.

Das italienische Team kann auf die drei renommierten Spitzenpiloten Alex Albon und Nick Cassidy, die sich das Cockpit des AlphaTauri-Ferrari teilen, sowie Liam Lawson zurückgreifen, die im Red Bull-Ferrari für Furore sorgern sollen. „Es sind drei fantastische Fahrer“, lobt Ferrari seine Schützlinge.

„Wirkliche Profis und sehr gut für den Teamgeist. Es ist eine wahre Freude, sie im Team zu haben“, bestätigt der 55-Jährige.  In der DTM ist für AF Corse nicht alles wie gewohnt – wie beispielsweise die DNA der DTM: ein Fahrer pro Fahrzeug.

Dabei greift Ferrari auf ein eigens für die DTM abgestelltes Team zurück. „Wir haben eine eigene Mannschaft, komplett für die DTM“, bestätigt Ferrari, der nichts dem Zufall überlassen will.

„Es ist für uns ein neues Format. Wir sind es gewohnt, für jedes Auto und jedes Rennen mit mehreren Fahrern zu planen. In der DTM wird das Auto viel mehr an die Wünsche eines einzelnen Fahrers angepasst“, so Ferrari.

Mal abwarten, wie AF Corse damit mit der neuen Situation zurechtkommt…

 

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