Zum Inhalt springen

Formel E: Porsche sehnt sich nach Premierensieg beim Monaco E-Prix

Andre Lotterer Porsche ©Porsche

Der Monaco E-Prix am Wochenende elektrisiert die Racing-Fans. Das deutsche Team Porsche sehnt den Premierensieg in der Formel E herbei.

„Das Team arbeitet jedenfalls hart und hätte den ersten Sieg verdient“, stellt Amiel Lindesay, Formel-E-Einsatzleiter bei Porsche, klar.

2019 Monaco E-prix ©Sam Bagnall / LAT Images, courtesy by FormulaE

Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team startet erstmals im Fürstentum an der Côte d’Azur. Nach zwei Podiumsplatzierungen in Rom (Platz 3) und Valencia (Platz 2) soll endlich der erste Sieg her.

„Für uns ist es ein Privileg, in dieser faszinierenden Kulisse ein Rennen zu fahren. Wir freuen uns sehr darauf“, sagt Lindesay. Beim prestigeträchtigsten Formel-E-Rennen der Saison käme ein Premierensieg für Porsche gerade recht.

„Wir wollen mit der Formel E in faszinierenden Städten und einer tollen Atmosphäre starten, und da gibt es keinen besseren Ort als Monaco“, so der Franzose.

Auf dem neuen Stadtkurs für die Elektro-Rennserie mit den markanten Abschnitten wie Sainte Dévote, Casino und Mirabeau reisen Andre Lotterer und Pascal Wehrlein hoffnungsvoll ins Fürstentum.

Bei Andre Lotterer ist scheinbar der Knoten geplatzt. In Valencia sammelte der gebürtige Duisburger mit Platz 2 seine ersten WM-Punkte- die lange Durststrecke ist beendet. Der Deutsche freut sich schon sehr auf das Stadtrennen. „Dieses Rennen wird sicherlich ein Highlight der Saison“, so Lotterer.

„Monaco ist überall auf der Welt ein Begriff und wenn die Formel E dort ein Rennen fährt, interessiert das nicht nur eingefleischte Motorsportfans. Ich hoffe, dass wir die Formel E mit ihrer Mischung aus Sport und Lifestyle in dieser faszinierenden Kulisse optimal präsentieren können und mit möglichst vielen Punkten nach Hause fahren“, erklärt der Porsche-Pilot.

Formel E: viel Kritik nach Valencia

Nachdem die Formel E in Valencia viel Kritik hat einstecken müssen und Negativ-Schlagzeilen generierte (Chaos im Energiemanagement, Quali-Modus), kommt der siebte Saisonlauf im Straßenroulette von Monaco gerade zum richtigen Zeitpunkt. Dort kann sich die Formel E in einem besseren Licht für die Öffentlichkeit präsentieren.

Der neue Stadtkurs für die Formel E ist mit 3,32 Kilometern fast doppelt so lang wie der alte, auf dem in den Jahren 2015, 2017 und 2019 gefahren wurde. Er setzt sich aus einer eigenen Sektion für die Formel E und Teilen der legendären Grand-Prix-Strecke zusammen wie Sainte Dévote, Casino, Mirabeau, Grand Hotel und Portier.

Erstmals fährt die Formel E auch durch den berühmten Tunnel am Hafen. Die Strecke bietet viele Überholmöglichkeiten und ist vor allem auch in Sachen Energiemanagement eine echte Herausforderung. Mit steilen Anstiegen, 19 teils sehr engen Kurven und einigen schnellen Passagen ist sie wie geschaffen für die spezielle Identität der Formel E.

Pascal Wehrlein hat Erfahrung in Monaco

„Die Strecke weist enge Kurven, steile Anstiege und auch richtig schnelle Sektionen auf“, sagt Pascal Wehrlein, der zuletzt in Valencia unter seinen Erwartungen blieb.

„Das ist jetzt ein richtiger Formel-E-Kurs. Eine Runde ist fast doppelt so lang wie auf der Strecke, auf der wir früher in Monte Carlo gefahren sind. Das bedeutet, dass effizientes Energiemanagement eine noch größere Rolle spielt. Für mich persönlich hoffe ich, dass ich dort weitermachen kann, wo ich in Rom aufgehört habe. Da stand ich auf dem Podium“, hofft der Porsche-Neuzugang in die Erfolgsspur zurückzukehren. 

Wehrlein kennt den Kurs aus dem Effeff, sowohl in der Formel 1 als auch in der Formel E bestritt der Deutsche schon Rennen im Fürstentum. In Saison 5, als die Elektro-Rennserie noch auf der kürzeren Variante unterwegs war, gelang ihm mit Mahindra ein vierter Platz. „Monaco ist ein Highlight im Rennkalender“, freut sich Wehrlein auf die Rückkehran die Cote d’Azur.

Pascal Wehrlein Tag Heuer Porsche ©Porsche

„Auf diesem weltberühmten Stadtkurs zu fahren, ist immer etwas Besonderes. Ich kenne ja die ganze Strecke aus der Formel 1 und bin gespannt auf das neue Layout für die Formel E. Es ist schön, dass wir diesmal auch so weltberühmte Kurven wie Casino, Mirabeau und Grand Hotel fahren sowie erstmals auch durch den Tunnel.

Das wertet die Formel E in der öffentlichen Wahrnehmung auf jeden Fall erheblich auf“, erklärt der Porsche-Pilot, der mit seinem Premierensieg in der Formel E träumt. Und Träume gehen manchmal in Erfüllung…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: