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DTM: Nordschleifen-Premiere für den neuen BMW M4 GT3, positives Resümee von Klingmann und Farfuß

Testfahrt BMW M4 GT3 NBG ©BMW

Die Entwicklung des neuen BMW M4 GT3 nimmt weiter Gestalt an. Der Nachfolger des M6 GT3 hat vergangene Woche seine erste Runden auf der Nürburgring-Nordschleife abgespult.

Am Steuer wechselten sich die beiden BMW-Werkspiloten Jens Klingmann und Augusto Farfuß ab. „Das Debüt des BMW M4 GT3 auf der Nordschleife ist sehr gut gelaufen“, bestätigte Klingmann.

Beim Test lag der Fokus des Münchner Autoherstellers darauf, erste Erfahrungen auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt zu sammeln, insbesondere was Haltbarkeit der Teile unter der extremen Belastung der Nordschleife sowie Fahrverhalten in den sehr speziellen Kurvenpassagen betrifft.

„Mein erstes Feedback lautet: Der BMW M4 GT3 hat auf der Nordschleife die Stärken seines Vorgängers bewahrt, dessen Schwächen konnten aber ausgemerzt werden“, resümierte Klingmann nach der Ausfahrt auf der 20,832 Kilometer langen Rennstrecke in der Eifel.

Natürlich ist das nicht 1:1 von so einer speziellen Strecke auf alle anderen Kurse übertragbar, aber als Fahrer fühlst du dich von Beginn an wohl im BMW M4 GT3. Er ist sehr berechenbar und trotzdem schnell. Es hat wirklich großen Spaß gemacht.“

Der Nürburgring mit seinem besonderen Charakter bietet das perfekte Testgelände in der Entwicklung neuer Rennfahrzeuge. Die Strecke ist sehr lang, selektiv und bietet mit hohen Geschwindigkeiten, schnellen Kurven und großen Höhenunterschieden alles, was die BMW-Ingenieure benötigen, um ein Fahrzeug umfassend zu testen.

BMW M4 GT3_Nuerburgring ©BMW

Augusto Farfuß: erfahrener Entwicklungspilot

Offenbar sichtlich großen Spaß an den Testrunden hatte auch Augusto Farfuß, der an der Entwicklungsarbeit des neuen Münchner Flagschiffs schon früh eingebunden war. Der Brasilianer hatte das große Vergnügen, im Juli 2020 den Rollout im BMW-Werk in Dingolfing durchzuführen.

„Für mich ist es eine besondere Ehre, so intensiv in die Entwicklung des BMW M4 GT3 eingebunden und nun auch bei den ersten Runden auf der legendären Nordschleife dabei gewesen zu sein“, sagte Farfus.

„Vielen Dank dafür an BMW M Motorsport! Erstmals mit einem neuen Fahrzeug auf diese Strecke zu gehen, ist immer speziell, denn du weißt nie genau, was du erwarten kannst und wie sich das Fahrzeug verhält. Der BMW M4 GT3 hat einen sehr guten Eindruck gemacht.

Das Fahrgefühl ist sehr gut, und wir hatten keinerlei technische Probleme auf dem anspruchsvollen Kurs“, bilanzierte der 37-jährige BMW-Pilot, der einen großen Erfahrungsschatz in der Entwicklungsarbeit besitzt.

Mit dem südkoreanischen Hersteller Hyundai arbeitet Farfuß sehr eng an der Entwicklung des Hyunda Veloster N ETCR zusammen, der im Juni Rennpremiere der neuen elektrischen Tourenwagenserie Pure ETCR feiert. Am Steuer eines der vier elektrischen Hyundai-Autos: Augusto Farfus.

BMW-Werkspilot Sheldon van der Linde zeigte sich auf seinen Instagram-Account ebenfalls angetan über sein mögliches zukünftiges Arbeitsgerät. Der Südafrikaner bestreitet für ROWE Racing mit dem BMW M6 GT3 die DTM-Saison 2020 und könnte dort nächstes Jahr mit dem Nachfolger womöglich starten.

Instagram Sheldon van der Linde ©Instagram, SvdLinde

BMW plant in den kommenden vier Wochen mit weiteren Testfahrten, ehe Anfang Juni die Rückkehr an die Nürburgring-Nordschleife erfolgt. Im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens wird das neue Münchner Aushängeschild erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Im weiteren Jahresverlauf sind zudem erste Testeinsätze des BMW M4 GT3 unter Rennbedingungen im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) möglich. Und danach ein DTM-Gaststart?

Es ist jedenfalls nicht ausgeschlossen, dass der M4 GT3 bei Gastrennen der diesjährigen DTM-Saison zum Einsatz kommt, vorrausgesetzt die FIA-Homologation erfolgt planmäßig.

Team RMG setzt Entwicklungsarbeit fort

BMW hat die Entwicklungsarbeit des neuen BMW M4 GT3 von Oberbayern in die Eifel verlegt. Das Ex-DTM-Werksteam RMG von Stefan Reinhold, in Niederzissen zu Hause, löste das langjährige BMW-Erfolgsteam Schnitzer Motorsport aus Freilassing im Berchtesgadener Land ab.

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