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Formel E: Gute Erinnerungen an Valencia- setzt BMW i Andretti Motorsport den Aufwärtstrend fort?

Dennis Jake , BMW, Valencia ©BMW

BMW i Andretti Motorsport reist mit viel Optimismus zur Spanien-Premiere nach Valencia. Nach dem Turnaround in Rom kann Teamchef Roger Griffiths auf ein weiteres positives Abschneiden beim Valencia E-Prix hoffen.

Griffiths‘ Schützling Maximilian Günther hat den enttäuschenden Saisonauftakt in Saudi-Arabien hinter sich gelassen und demonstrierte beim Rom E-Prix seine wahre Stärke. Zweimal fuhr der Deutsche in die Top Ten.

Günther sammelte mit den Plätzen 9 und 5 seine ersten WM-Punkte und möchte den unverkennbaren Aufwärtstrend prolongieren. Die Vorfreude auf Valencia wächst. „Es fühlt sich wirklich gut an, wieder in einem richtigen Rennrhythmus zu sein“, sagt Günther. „Nach den soliden Punkten in Rom und vielen guten Erkenntnissen reisen wir mit einem super Spirit im Team nach Valencia“, ergänzt der 23-jährige BMW-Pilot.

Das deutsch-amerikanische Team reist mit sehr guten Erinnerungen im Gepäck zum ersten Formel-E-Rennen in Spanien. Denn bei den Vor-Saisontestfahrten Ende November/Anfang Dezember letzten Jahres erzielte Günther die Testbestzeit.

„Die Performance des Teams war dort bei den Tests immer sehr gut“, notiert Teamchef Griffiths. „Das verheißt hoffentlich für beide Fahrer Gutes und führt zu starken Rennergebnissen beim ‚Doubleheader'“, blickt der Brite dem Valencia-Auftritt freudig entgegen.

Maximilian Gunther (DEU) BMW I Andretti Motorsports, gets ready ©FIAFormulaE

Verändertes Streckenlayout:

Doch eine Garantie, dass die beiden BMW iFE.21 vorne im Zeitentableau landen, gibt es nicht. Das Streckenlayout des „Circuit Ricardo Tormo“ wurde gegenüber den Testfahrten an einigen Passagen geändert.

Der 3,376 Kilometer lange Kurs in Valencia, der übrigens gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, beinhaltet 15 Kurven und setzt sich aus einen Mix aus verschiedenen Kurvenarten zusammen. Der Highspeed-Kurs erlaubt es den Fahrern bis zu 235 km/h schnell zu sein. Gegenüber der Teststrecke vor Saisonbeginn sollen die errechneten Rundenzeit am Wochenende um rund 15 Sekunden langsamer sein.

Für Günther und Teamkollege Jake Dennis bieten T1 und T2 vielversprechende Überholmöglichkeiten. Der Attack Mode wird an der Außenseite von T8 aktiviert. Den Michelin-Einheitsreifen kommt in Spanien eine besondere Bedeutung zu. Aufgrund schneller Linkskurven erhöht sich der Verschleiß vor allem für die rechten Reifen.

„Obwohl wir den Kurs in Valencia von den vielen Pre-Season-Tests sehr gut kennen, sind wir dort noch nie ein Rennen gefahren – und auch das Layout der Strecke wird einzigartig sein“, sagt Griffiths. „Weite Teile kennen wir sehr gut, aber die Infield-Sektion inklusive der Attack Zone wird neu für uns sein.

Track Limits sind erfahrungsgemäß in Valencia immer ein Thema für Diskussionen, und wir sind gespannt, wie damit umgegangen wird. Im Vergleich zu anderen Formel-E-Strecken bietet Valencia ohne Bodenwellen und hohe Kerbs Möglichkeiten für ganz andere Set-up-Varianten“, erklärt der BMW-Verantwortliche.

Maximilian Gunther (DEU) BMW I Andretti Motorsports, gets ready ©FIAFormulaE

Günther rechnet mit engen Racing

Günther geht nicht davon aus, dem Fahrerfeld in Valencia wie bei den Wintertests davonzueilen. „Die Strecke wird eine andere sein als bei den Wintertestfahrten“, so der Deutsche. „Ich bin mir sicher, dass die Änderungen zu wirklich tollem Racing führen werden und das Feld in allen Sessions sehr eng beisammen sein wird. Ich freue mich auf die Challenge“, erklärt der BMW-Pilot zuversichtlich.

Nach seinen ersten WM-Punkten startet der Deutsche im Qualifying diesmal aus Gruppe 3. Da der Griplevel sehr hoch sein dürfte, weil es sich in Valencia um eine permanente Rennstrecke handelt, erwarten die Teams keine allzu großen Unterschiede zwischen den Qualifying-Gruppen.

Jake Dennis: Sehnsucht nach ersten WM-Punkten

Für Günthers Teamkollegen Jake Dennis gilt es in Spanien erste WM-Punkte einzufahren. Bisher konnte der Formel-E-Rookie in den vier Rennen nicht punkten, bestes Resultat war Platz 12 beim Auftaktrennen in Diriyya. 

Dennis konnte bei den Wintertests in Valencia Platz 12 erzielen, jetzt soll es für den Briten noch weiter nach vorne  gehen. „Die Strecke in Valencia kennt jeder Fahrer im Prinzip sehr gut“, sagt Dennis.

„Unser BMW iFE.21 war dort bei den Testfahrten extrem stark, daher hoffe ich auf gute Ergebnisse. Ebenso hoffe ich, dass meine Pechsträhne aus Diriyya und Rom nun endlich ein Ende hat und ich mit meinen ersten Punkten richtig in die Saison starten kann“, so der 25-jährige Brite.

Für beide BMW-Fahrer kann Valencia kommen…

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