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Formel E: Mercedes schlägt zurück, Wehrlein feiert Podestplatz, Günther kehrt in Erfolgsspur zurück, die Stimmen aus Rom

Mercedes Siegi ni Rom,S7_Rom, Sonntag, 11. April 2021 ©LAT Images

Der vierte WM-Lauf in Rom war nichts für schwache Nerven. Mercedes schlug nach der Samstag-Enttäuschung fulminant zurück und feierte mit Stoffel Vandoorne bereits den zweiten Saisonsieg. Mahindra-Neuzugang Alexander Sims holte mit P2 den ersten Podestplatz für den indischen Rennstall.

Pascal Wehrlein gelang im Porsche mit Platz 3 sein zweiter Podestplatz in seiner Formel-E-Karriere und Maximilian Günther sammelte mit P5 wichtige WM-Punkte.

Enttäuschung dagegen im Audi-Lager nach Doppelausfall und erneute Nullrunde für Andre Lotterer. Die Stimmen aus Rom.

Ian James, Teamchef von Mercedes:
Ich habe es bereits gestern gesagt: Dieses Team hat sich das gesamte Wochenende über als unverwüstlich erwiesen. Alle haben bis zu später Stunde außergewöhnlich gute Arbeit geleistet, um sicherzustellen, dass unsere beiden Autos für den heutigen Renntag repariert werden konnten.

Das war nicht einfach, aber sie haben eine fantastische Leistung abgeliefert und alles rechtzeitig vor dem Beginn des 3. Freien Trainings geschafft. Nach dem schwierigen Tag gestern haben wir heute den Reset-Button gedrückt und sind diesen Tag genauso angegangen, wie wir es immer machen sollten und bislang auch gemacht haben: Es war ein neuer Tag mit neuen Gelegenheiten für das Team – und dieser brachte uns die gewünschte Wiedergutmachung.

Ich mag es nicht, eine Leistung als dominant zu beschreiben, denn dadurch würde ich die Performances aller anderen Fahrer und Teams abschwächen, aber Stoffels heutige Leistung darf man getrost als nahezu perfekt bezeichnen. Er hielt sich in der Anfangsphase aus Schwierigkeiten heraus und bahnte sich danach seinen Weg bis an die Spitze. Herzlichen Glückwunsch an ihn und das gesamte Team, das diesen Sieg ermöglich hat.

Nyck hatte das Glück heute leider nicht auf seiner Seite. Er befand sich für eine lange Zeit im Kampf um die Punktepositionen – und das von Startplatz 17. Aber dann haben wir alle gesehen, was bei dem Zwischenfall in der letzten Runde geschehen ist, sodass er das Rennen nicht beenden konnte. Es ist schade, dass er an diesem Wochenende keine Punkte einfahren konnte, aber er konnte dennoch unter Beweis stellen, was er drauf hat.

Am zweiten Rennwochenende der Saison den zweiten Saisonsieg einzufahren fühlt sich sehr gut an. Aber wir wissen, dass wir an diesem Wochenende nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt haben, die sich uns geboten haben – egal, ob es in unserer Macht gelegen hat oder nicht. Jetzt freuen wir uns alle darauf, in zwei Wochen in Valencia erneut auf die Rennstrecke zu gehen, um der Welt zu zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind.

Stoffel Vandoorne, Mercedes, Sieger:
Was für ein Sieg. Das war in gewisser Weise die Wiedergutmachung für gestern und es fühlt sich gut an, heute das Rennen gewonnen zu haben. Gestern war eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle.

Zunächst die Pole Position und der Speed, den wir gezeigt haben, dann der Zwischenfall auf der ersten Runde, die folgende Aufholjagd durch das Feld und am Ende der Unfall, als ich Lucas ausweichen musste. Das war ziemlich frustrierend und ich hatte das Gefühl, dass wir schon gestern gute Resultate verdient gehabt hätten.

Das Wochenende mit so einem Höhepunkt wie heute abzuschließen, ist aber ein fantastisches Gefühl. Vielen Dank an das gesamte Team und vor allem meine Mechaniker, die viel Arbeit hatten, um mein Auto nach dem Unfall zu reparieren. Das Auto war heute absolut perfekt, genauso wie die Strategie des Teams.

Dadurch konnte ich einen Vorsprung auf Sims herausfahren. Während der Safety-Car-Phase kurz vor Schluss wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Aber ich hatte noch den Fanboost, um meine Position zu verteidigen. Es war nicht unbedingt das schönste Gefühl, nachdem ich eben noch einen komfortablen Vorsprung hatte, aber ich habe auf der letzten Runde keinen Fehler gemacht und konnte den Sieg nach Hause fahren. Darauf kam es an.

Nyck de Vries, Mercedes, DNF:
Heute war ein schwieriger Tag. Das Qualifying am Vormittag wurde durch die abtrocknenden Streckenverhältnisse bestimmt. Angesichts dessen haben wir das Beste daraus gemacht. Im Rennen lief es okay und ich konnte mich gut nach vorne arbeiten, aber als ich auf der letzten Runde um P10 kämpfte, kam es zu einem Rennzwischenfall.

Rückblickend wollte ich den Punkt wohl zu sehr, dabei wäre es gar nicht nötig gewesen, weil es nach dem Rennen noch einige Strafen gab. Zudem hätten wir noch die schnellste Rennrunde gehabt. Es hat heute einfach nicht sollen sein

Alexander Sims, Mahindra, P2:

Ich bin ziemlich glücklich mit dem Ergebnis heute! Das Wochenende war wirklich in zwei Hälften geteilt. Gestern war es generell ziemlich schwierig, es fühlte sich an, als hätten wir etwas aus dem Rennen mitnehmen können, aber dadurch, dass wir in der ersten Runde rausgenommen wurden, war es vorbei, bevor es begonnen hatte.

Aber heute haben wir im Training gute Arbeit geleistet, das Auto war im Gruppen-Qualifying brillant, und wir wissen, dass das Auto in dieser Saison im Rennen stark und sehr effizient ist, und das konnten wir gut ausnutzen. Wir hatten eine wirklich gute Pace, es gab ein beherztes Überholmanöver gegen Pascal [Wehrlein] beim Full-Course-Yellow-Restart, und danach ging es nur noch darum, die Runden abzuspulen. Es ist schön für ganz Mahindra und ZF und ich bin glücklich, mein erstes Podium mit dem Team zu holen.

Pascal Wehrlein, Porsche, P3:

Das war ein guter Tag für Porsche und für mich. Im vierten Saisonrennen aufs Podium zu fahren, ist ein tolles Ergebnis. Ich danke dem Team für die harte Arbeit und die großartige Unterstützung. Trotzdem – wenn man in Führung liegt, will man natürlich gewinnen.

Das war heute leider nicht möglich, weil uns im Rennen – wie schon in Diriyya – noch etwas Speed fehlte. Doch wir sind auf einem guten Weg. Ich hoffe, dass wir bis Valencia einen weiteren Schritt nach vorne machen können.

Andre Lotterer, Porsche, P15:

Für mich war das, wie schon in Diriyya, ein hartes Wochenende ohne Punkte. Trotzdem denke ich, dass wir auch diesmal wieder unser Potential gezeigt haben. Das Podium für Pascal ist eine Motivation für das ganze Team. Es sind Kleinigkeiten, an denen wir noch arbeiten müssen, um in Valencia um den ersten Sieg fahren zu können.

Amiel Lindesay, Porsche-Einsatzleiter:

Wir freuen uns über das erste Podium in dieser Saison. Das war eine positive Überraschung im Ziel. Die Bedingungen waren nicht einfach, doch wir waren stark unterwegs.

Seit dem Saisonstart in Diriyya haben wir gute Fortschritte gemacht. Im Qualifying waren wir vorne dabei. Doch wir müssen das jetzt endlich auch im Rennen umsetzen. Heute waren wir schon nahe dran. Der dritte Platz von Pascal ist ein Ergebnis, auf dem wir für die nächsten beiden Läufe in Valencia aufbauen können.

Roger Griffiths, Teamchef BMW i Andretti Motorsport:
An diesem Wochenende war das Glück in unserer Garage sehr ungleich verteilt. Die Pechsträhne von Jake Dennis scheint kein Ende zu nehmen. Wir untersuchen immer noch, was genau das Problem war, das ihn am Start im Qualifying gehindert hat. Immerhin hat er das Rennen beendet, viel Erfahrung und Kilometer gesammelt.

Maximilian Günther hat zweimal in Folge die Super Pole erreicht. Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Im Rennen hat er immer Kontakt zur Spitzengruppe gehalten. Leider hat er einmal eine Schleife in der Aktivierungszone für den ATTACK MODE und damit wohl seine Chance auf ein Podium verpasst. Am Ende hat er wichtige Punkte gesammelt, die auf lange Sicht in der Meisterschaft helfen werden.“

Maximilian Günther, BMW, P5:
Das war ein positives Rennen. Wir haben es gut gemanagt, und ich habe mich im Auto wohlgefühlt. Wir haben die ganze Zeit über um die Top-5 gekämpft. Ich denke, der entscheidende Moment war die Aktivierung des zweiten ATTACK MODES. Leider habe ich eine Aktivierungsschleife verpasst und musste die Prozedur eine Runde später wiederholen.

Max Günther, Rome II @BMW

Das hat mich die Chance auf einen Podestplatz gekostet. Danach war Platz fünf das Maximum, glaube ich. In der Formel E kann man nicht jedes Rennen gewinnen, aber es ist wichtig, Punkte zu sammeln. Das ist uns heute gelungen. Alles in allem ein gutes Wochenende für uns in Rom. Wir bewegen uns in die richtige Richtung.

Jake Dennis, BMW, P13:
Es war sehr schade, dass mich ein kleines Problem im Qualifying gestoppt hat, denn mit Blick auf das besser werdende Wetter hätte ich eine gute Chance auf die Super Pole gehabt. Diese Möglichkeit verpasst zu haben, ist für das Team und mich enttäuschend.

Das Rennen war dann im Prinzip vorbei, bevor es überhaupt angefangen hatte. Ein Auto im Mittelfeld hat aus irgendeinem Grund eine große Lücke gelassen, und wir waren von Anfang an rund zehn Sekunden zurück. Unsere Pace war wirklich gut, aber zehn Sekunden sind in diesem Feld unmöglich aufzuholen. Es war ein unglückliches Wochenende, aber ich nehme das Positive mit: Wir waren im Rennen schnell unterwegs.

Susie Wolff, Teamchefin ROKiT Venturi Racing:
Wir versuchen immer noch zu verstehen, was zu Normans übermäßigem Powereinsatz geführt hat, aber wenn man die Disqualifikation beiseite lässt, hat er heute einen fantastischen Job gemacht und gezeigt, wozu er fähig ist. Seine Leistung im Qualifying war hervorragend und er fuhr ein fantastisches Rennen.

Es tut mir leid, dass wir heute nicht auf dem Podium stehen konnten, wie wir es verdient hätten.

Edo hat heute eine sehr starke Leistung gezeigt und ist am Ende auf P4 gelandet – ich bin mir nicht sicher, wie er es geschafft hat, das Auto in diesem späten Kampf mit Günther auf der Strecke zu halten. Es ist sehr schade, nicht mit beiden Autos unter den ersten Fünf zu sein, aber heute haben wir unser Potenzial gezeigt und bewiesen, dass wir in der Lage sind, um das Podium zu kämpfen.

Wir sind schnell, es war toll, an der Spitze mitzufahren, und wir sind alle sehr motiviert und entschlossen, diese Leistung auch in Valencia fortzusetzen.

Edoardo Mortara, Venturi, P4:
Die Streckenbedingungen waren heute extrem knifflig und die Strecke war während des gesamten Rennens feucht. Es war wegen des unterschiedlichen Grip-Niveaus schwierig zu navigieren, aber wir hatten einen guten Tag.

Während des Rennens habe ich keine Fehler gemacht und das Auto war unglaublich konkurrenzfähig, was sehr vielversprechend ist, besonders nach den Schwierigkeiten, die wir gestern hatten.

Ich bin am Boden zerstört für Norman – er hat das Qualifying und das Rennen brillant absolviert und hätte es verdient, auf dem Podium zu stehen. Ergebnisse wie dieses sind schwierig, aber wir haben viel Potenzial gezeigt. Ich kann es kaum erwarten, Ende des Monats in Valencia zu fahren.

Norman Nato, Venturi, Disqualifiziert:
Nach einem schwierigen Tag gestern haben wir uns heute zurückgemeldet und ich denke, wir haben einen tollen Job gemacht.

Ich startete das Rennen von P2, übernahm aber früh die Führung, bevor ich in den Kampf um die verbleibenden Podiumsplätze verwickelt wurde. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit Alexander [Sims], Max [Günther] und Pascal [Wehrlein] zu kämpfen, und es war ein sehr enger Kampf.

Es fühlte sich großartig an, im Ziel auf P3 zu stehen, aber als ich erfuhr, dass es nicht mein erstes Podium in der Formel E sein würde, war das eine sehr schwer zu schluckende Pille. Es war erst mein viertes Rennen in der Meisterschaft und ich muss noch viel lernen, aber ich kann dem heutigen Tag eine Menge Positives abgewinnen.

Ich denke, dass ich seit dem Saisonauftakt in Diriyya einen großen Schritt nach vorne gemacht habe und ich werde mich weiter verbessern. Das war nicht das erste und wird auch nicht das letzte Mal sein, dass wir in dieser Saison um das Podium gekämpft haben und jetzt liegt mein ganzer Fokus auf dem nächsten Rennen in Valencia.

Lucas di Grassi, Audi, DNF:

Das war ein sehr gefährliches Manöver.

Rene Rast, Audi, DNF:

Ich bekam in der letzten Kurve starkes Übersteuern. Ein kleiner Fehler mit großer Wirkung. Aber schon nach dem Pech mit dem Wetter im Qualifying war klar, dass es für mich ein harter Tag werden würde.

Allan McNish, Teamchef Audi:

Beide Autos durch Unfälle zu verlieren ist extrem bitter. Die Situation, die zum Ausfall von Lucas geführt hat, war enttäuschend. Im Video sieht man, dass Sebastien Lucas am Heck erwischt und sich Lucas daraufhin in die Mauer dreht.

Rene hat einen kleinen Fehler gemacht, der zu seinem Ausfall geführt hat. Am wichtigsten ist, dass beide unverletzt geblieben sind, denn beide hatten harte Einschläge. Es ist ärgerlich, dass wir hier erneut unter unseren Möglichkeiten geblieben sind. Wie schon in Diriyya hatten wir eines der schnellsten Autos im Feld.

Antonio Felix da Costa, DS Techeetah, P7:

Ein weiteres spaßiges Rennen und heute habe ich einige Punkte mit nach Hause genommen. Ich bin von Platz 15 gestartet, habe viele Überholmanöver gemacht, ein super cooles Rennen gefahren und bin auf Platz 7 gelandet – eine gute Ausbeute und gute Punkte.

Es war viel los heute, nicht nur auf der Strecke, sondern auch über Funk mit den Ingenieuren über verschiedene Strategien. Es gibt ein paar Dinge, die wir hätten besser machen können, aber das ist das Coole an diesem Team, wir hören nie auf zu lernen und wir werden in Valencia besser sein.

Wir müssen uns im Qualifying steigern, um eine bessere Startposition zu bekommen. Es ist eigentlich dasselbe wie im letzten Jahr, aber wir haben es trotzdem geschafft, den Titel mit nach Hause zu nehmen, also bin ich nicht allzu besorgt. Ein großes Dankeschön an alle Fans, die mir einen weiteren FANBOOST geschenkt haben. Ich habe beide an diesem Wochenende für Überholmanöver genutzt, also helfen sie definitiv.

Jean-Eric Vergne, DS Techeetah, P11:
Ich war heute nicht ganz zufrieden mit dem Auto, versteh mich nicht falsch, es ist immer noch ein sehr schnelles Auto, aber wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, wenn wir an der Spitze sein und um Siege und Pole-Positions kämpfen wollen. Wir haben jetzt eineinhalb Wochen Zeit, um vor Valencia zu arbeiten, und wir werden wieder um mehr kämpfen.

Sam Bird, Jaguar, DNF:

Insgesamt ein sehr positives Wochenende für Jaguar Racing. Der heutige Tag war mit der Kollision nicht ideal für mich, aber wir waren bis zum Schluss in den Punkten und haben gezeigt, dass wir die Pace haben. Wir führen die Fahrer- und Teamwertung an, was erstaunlich ist, und wir werden jetzt hart arbeiten, um weiter zu lernen, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln.

Mitch Evans, Jaguar, P6:

Die Rennpace war heute stark, ich hatte gute Energie im Vergleich zu einigen der Autos vor mir, aber das späte Safety Car bedeutete leider, dass wir nicht um das Podium kämpfen konnten.

Insgesamt haben wir an diesem Wochenende gute Punkte geholt, und dieses Ergebnis zu erzielen – die Führung in der Team- und Fahrerwertung – ist wirklich positiv.

Es ist toll, so in die Saison zu starten, aber wir dürfen nicht selbstzufrieden werden. Wir wissen, dass wir zurück zur Basis gehen und unsere Hausaufgaben machen müssen, um zu versuchen, auch in Valencia konkurrenzfähig zu sein.

Nico Müller, Dragon, P8:

Was für eine Achterbahnfahrt an einem Tag. Zuerst auf P9 im Nassen qualifiziert, inklusive eines kleinen 200Grad Drehers. Ich lag zu Beginn des Rennens auf P8, bis ich gedreht wurde und auf P19 zurückfiel – irgendwie schaffte ich es in all dem Chaos und den Strafen zurück auf P9. Zwei Punkte, die wir gerne mitnehmen und den Fokus auf Valencia lenken.

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