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Formel E: Lucas di Grassi der tragische Held, die Stimmen aus Rom

Lucas di Grassi,Formula E, Rome E-Prix 2021 ©Audi

Der Sieg war zum Greifen nahe. In Führung liegend und den Sieg bereits vor Augen, blieb der Audi-Pilot Lucas di Grassi fünf Minuten vor Rennende drei Runden vor dem Ziel ohne Vortrieb stehen. Der Brasilianer war nach bärenstarker Leistung der tragische Held. Den Sieg staubte Jean-Eric Vergne (DS Techeetah) vor den beiden Jaguar-Piloten Sam Bird und Mitch Evans ab.

Hier die Stimmen aus Rom:

Lucas di Grassi, Audi, DNF:

Unser Auto ist fantastisch. Ein technisches Problem so kurz vor Rennende ist hart.

Für die Mechaniker, für die Ingenieure, für mich. Wir hatten heute den Speed, das Rennen zu gewinnen. Ich lag die meiste Zeit in Führung und hatte tolle Überholmanöver. Wir werden hart arbeiten, um morgen noch stärker zu sein.

Rene Rast, Audi, P6:

Wenn man von Startplatz 20 losfährt, muss man mit einem sechsten Platz zufrieden sein. Es war ein cooles Rennen, ich hatte viel Spaß, das Auto war schnell. Morgen muss ein besseres Qualifying gelingen, dann kämpfen wir um das Podium.

Allan McNish, Teamchef Audi:

Rene ist ein cleveres Rennen gefahren, seine Crew hat ihn mit der richtigen Strategie perfekt unterstützt. Darüber freuen wir uns. Aber dass wir heute den Sieg so knapp verpasst haben, tut sehr weh.

Lucas hat sich an der Spitze einen fantastischen Kampf mit Jean-Eric Vergne geliefert und das Rennen fünf Minuten vor Schluss angeführt. Über Funk zu hören, dass er keinen Vortrieb mehr hat, war extrem hart für uns alle. Wir werden heute Abend unsere Wunden lecken, doch morgen greifen wir neu an.

Schauspieler und Hollywood-Star Patrick Dempsey:

Es ist fantastisch, heute wieder bei einem Formel-E-Rennen dabei zu sein. Die Veranstaltung fühlt sich dank der Sicherheitsvorkehrungen unglaublich sicher an und die Atmosphäre hier ist elektrisierend.

Urbane, hart umkämpfte Rennen im Stadtzentrum sind die Essenz der Formel E und Strecken wie diese in Rom bieten ein wirklich großartiges Rennspektakel. Ich freue mich darauf, in Zukunft mehr Rennen zu besuchen.

Patrick Dempsey und Andre Lotterer, Porsche @FiaFormulaE

Jean-Eric Vergne, DS Techeetah, Sieger:

Ich bin sehr glücklich, denn es war ein wirklich schwieriges Rennen wegen des Regens. Es bedeutete, das ganze Rennen über mit den Mauern zu flirten, aber wir haben bis zum Ende überlebt.

Ich hatte einen tollen Kampf mit Lucas [Di Grassi] und es ist schade, dass er am Ende in Schwierigkeiten geriet, aber so ist der Rennsport. Natürlich ist es ziemlich schön, das erste Rennen mit einem neuen Auto zu gewinnen.

Es ist immer schwierig, das Gefühl zu beschreiben, aber es beweist, dass das Auto schnell ist, und es zeigt, was für einen tollen Job das gesamte DS Techeetah-Team damit gemacht hat.

Jean-Eric Vergne (FRA), DS Techeetah, 1st position, with his trophy ©FIAFormulaE

Robin Frijns, Virgin, P4:

Es war ein Rennen mit Höhen und Tiefen für mich. Am Anfang fühlte es sich gut an und ich hatte das Gefühl, dass wir um die Führung kämpfen könnten, aber dann habe ich zur Halbzeit gemerkt, dass ich zu viel Energie verbraucht habe.

Im Kampf mit Lucas [Di Grassi] habe ich auch ein wenig Zeit verloren und hatte dann Glück, dass ich den Crash am Ende zwischen den beiden Mercedes-Autos vermeiden konnte. Insgesamt nehme ich P4 mit, aber wir werden sehen, was wir morgen machen können.

Nick Cassidy (Virgin), P16:

Ich bin ein bisschen enttäuscht von heute, denn wir hatten die Pace, um ganz vorne zu sein, vor allem im Qualifying. Während des Rennens hatten wir ein paar Herausforderungen, aber gegen Ende hatten wir mehr Energie.

Daher bin ich enttäuscht, dass es kurz war, aber wir werden sehen, was wir für das Rennen am Sonntag haben und hoffentlich stärker zurückkommen.

Virgin-Teamchef Silvain Filippi:

Das war ein wirklich spannendes und ereignisreiches Rennen mit vielen Überholmanövern. Insgesamt war es ein starkes Rennen für uns, aber wir mussten aufgrund der wechselnden Nass-Trocken-Bedingungen auf der Strecke vorsichtig mit dem Energiemanagement beider Autos sein.

Robin war mit seinem P4-Resultat super stark und sieht vielversprechend für morgen aus. Ähnlich erging es Nick, der vom letzten Startplatz losfuhr – das zeigt, wie schnell er lernt und wie schnell das Auto ist. Es wäre schön gewesen, auf dem Podium zu stehen, aber wir haben eine Menge guter Daten, die wir jetzt analysieren müssen, um zu sehen, wie wir im Rennen am Sonntag noch stärker sein können.

Sam Bird, Jaguar, P2:

Was für ein großartiger Start in das Jahr – vier Podiumsplätze in drei Rennen für Jaguar Racing ist wirklich eine großartige Leistung.

Das ganze Team kann sehr stolz sein. Es ist das gesamte Team, das uns auf der Strecke stark macht, also herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten. Aber das ist noch nicht alles, denn wir haben mit dem Jaguar I-TYPE 5 ein großartiges Auto und morgen ein weiteres Rennen, so dass wir versuchen können, das Ganze noch einmal zu wiederholen.

Mitch Evans, Jaguar, P3:

Es ist ein großartiger Moment für das Team mit unserem ersten Doppelpodium in der Formel E. Es war ein tolles Rennen unter sehr schwierigen Bedingungen, bei denen Dinge sehr schnell schief gehen können, aber ich bin glücklich, das Team mit diesem Ergebnis nach all der harten Arbeit zu belohnen.

Auch Sam hat einen tollen Job gemacht, wir sind beide zusammen im Feld nach vorne gefahren und haben ein brillantes Rennen abgeliefert. Es war ein großartiger Moment und Meilenstein für das Team und wir freuen uns auf morgen.

Stoffel Vandoorne, Mercedes, DNF

Das war ein unglückliches Rennen, das schon ab der ersten Runde für mich beeinträchtigt war. Lotterer ging mit dem Überholmanöver in Kurve 7 aus meiner Sicht ein unnötiges Risiko ein, gerade da die Strecke nach dem Start noch sehr rutschig und nass war.

Dadurch fiel ich bis auf P13 zurück, konnte danach aber noch ein gutes Rennen fahren. Ich konnte viele Autos überholen, wir hatten eine gute Strategie mit dem Attack-Mode und die Pace war ebenfalls gut. So konnte ich mich immer weiter durch das Feld nach vorne kämpfen und hatte sogar das Podium schon wieder in Reichweite, als Lucas di Grassi in Kurve 6, der schnellsten Kurve der Strecke, plötzlich langsamer wurde.

Ich versuchte, ihm auszuweichen, aber mein Auto saß auf einer Bodenwelle auf und hob ab. Danach war ich nur noch Passagier. Es war ein heftiger Crash, aber zum Glück geht es mir gut. Das Auto ist jedoch stark beschädigt. Es ist kein schönes Gefühl, den Tag so abzuschließen, besonders angesichts der Tatsache, dass ich von der Pole Position losgefahren bin. Wir waren den ganzen Tag über konkurrenzfähig, deshalb war der heutige Tag eine verpasste Gelegenheit, um eine gute Punkteausbeute mitzunehmen.

Stoffel Vandoorne Mercedes ©FIAFormulaE

Nyck de Vries, Mercedes, DNF:

Das war leider ein enttäuschendes Ende für ein bis zu diesem Zeitpunkt gutes Rennen. Ich blieb auf der Strecke, hielt mich aus Problemen heraus und fuhr bis dahin ein ordentliches Rennen. Erst gegen Ende verlor ich ein bisschen an Pace, was wir uns noch genauer ansehen müssen.

Ich konnte den Jungs an der Spitze das gesamte Rennen relativ komfortabel folgen, nur in den letzten drei Runden verlor ich etwas an Pace. Trotzdem ist es sehr schade, dass es so zu Ende ging, denn wir hätten heute eine gute Punkteausbeute für beide Meisterschaften mitnehmen können.

Es war ein sehr unglücklicher Zwischenfall, gegen den wir nichts unternehmen konnten. Es hat einfach nicht sollen sein, aber morgen ist ein neuer Tag mit der nächsten Chance für uns.

Amiel Lindesay, Porsche Einsatzleiter:

Das Qualifying lief sehr gut für uns, vor allem der zweite Platz von André war eine starke Leistung. In der ersten Rennrunde sah er dann die Möglichkeit, den Pole-Sitter innen zu überholen und hat es auch versucht. Doch als der Führende dagegenhielt, ging beiden der Platz aus und es kam zur Kollision. Danach war das Rennen, auch wegen der Zeitstrafe, für André gelaufen.

Pascal fuhr eine sehr solide erste Rennhälfte, doch dann waren wir leider nicht mehr effizient genug und verloren an Boden. Die Gründe dafür müssen wir evaluieren. Schade, Pascal hätte durchaus ganz vorne mit dabei sein können. Jetzt greifen wir morgen wieder an.

Pascal Wehrlein, Porsche, P7:

Ich war wieder in den Punkten, das ist schon mal positiv. Trotzdem, vom Ergebnis her fühlt es sich nicht so gut an. Wir hätten gut und gerne ein Podium holen können, doch im Rennen sind einige Dinge passiert, die das verhindert haben.

Deshalb bin ich im Moment auch etwas enttäuscht. Wir werden jetzt im Team die Köpfe zusammenstecken und sehen, was wir morgen besser machen können. Schön, dass wir endlich mal wieder auf einem für die Formel E typischen Stadtkurs fahren. Ich hoffe, dass wir nach dem Rennen morgen eine positivere Bilanz ziehen können.“

André Lotterer, Porsche, P14:

Ich hatte ein gutes Qualifying und war sehr zuversichtlich für das Rennen. Nach dem Safety-Car-Start war ich hinter dem Spitzenreiter, und als der vor Kurve 7 früh bremste, wollte ich innen an ihm vorbei. Doch als er mich sah, machte er die Tür zu und es kam zur Kollision. Das ist echt traurig, denn unser Auto war schnell und wir hätten gewinnen können. Heute haben wir leider eine große Chance nicht genutzt.

Roger Griffiths,Teamchef BMW i Andretti Motorsport:
Das war ein ereignisreicher und schwieriger Tag für unser Team. Es ging los mit dem heftigen Crash von Jake Dennis am Ende von FP1, als er stehend von hinten hart getroffen wurde. Das Auto war stark beschädigt, und auch wenn die Crew fantastische Arbeit bei der Reparatur geleistet hat, fehlte ihm viel Vorbereitungszeit auf das Qualifying, was man dann auch am Ergebnis gesehen hat.

Maximilian Günther hat mit dem Erreichen der Super Pole eine gute Leistung gezeigt. Es war Glück, dass er im Rennen nach seinem Dreher weiterfahren konnte. So haben wir als Trostpreis noch den neunten Platz und zwei Punkte erhalten. Jake hatte leider erneut Pech und schied nach einem Unfall mit Aufhängungsschaden aus. Natürlich hatten wir uns mehr erhofft als zwei Punkte und sind enttäuscht über das Ergebnis. Aber morgen ist ein neuer Tag, dann läuft es hoffentlich besser.

Maximilian Guenther (DEU), BMW I Andretti Motorsport, after Qualifying ©FIAFormulaE

Maximilian Günther, BMW, P9:
Zu Beginn war die Strecke noch feucht und sehr rutschig. Entsprechend turbulent ging es im Rennen zu. Wir waren alle so eng beieinander, dass es schwierig war, die ATTACK MODES richtig zu timen. Ich denke, da haben wir nicht das Optimum herausgeholt.

Später hatte ich dann einen kritischen Moment. Antonio Felix da Costa und ich haben uns leicht berührt, ich bin von der Ideallinie abgekommen und habe mich bei hoher Geschwindigkeit gedreht. Ich habe auch die Mauer berührt, konnte aber zum Glück weiterfahren und habe nur ein paar Positionen verloren. Alles in allem ist es gut, dass wir in so einem Rennen immerhin noch ein paar Punkte geholt haben. Nun müssen wir analysieren, was wir für morgen noch verbessern können.

Jake Dennis, BMW, DNF:
Ein Tag zum Vergessen, wenn ich ehrlich bin. Das Rennen war ziemlich chaotisch, aber ich konnte zunächst ein paar Positionen gutmachen. Dann bin ich leider von Nick Cassidy in die Mauer gedrückt worden und musste aufgeben.

Es ist sehr frustrierend, dass so ein Unfall nun schon zum zweiten Mal hintereinander passiert ist. Aber das muss ich nun abhaken und hoffen, dass ich morgen mal ein wenig Rennglück habe.

Antonio Felix da Costa, DS Techeetah, DNF:

Heute war leider nicht der Tag, den ich mir gewünscht habe. Es war einfach einer dieser Tage, an denen man ständig das Gefühl hat, am falschen Ort zur falschen Zeit zu sein.

Aber die gute Nachricht ist, dass wir morgen einen weiteren Tag haben und insgesamt hatten wir einen guten Start mit dem neuen Antriebsstrang. Es ist unser erstes Rennen damit und JEV hat gewonnen, also wissen wir, dass wir ein schnelles Paket haben und dass wir morgen und für den Rest der Saison noch alles geben können.

Tom Blomqvist, NIO, P10:

Zunächst einmal möchte ich mich beim Team bedanken, bei meinen Mechanikern, die nach dem FP1 super hart gearbeitet haben, um mich wieder auf die Strecke zu bekommen. Dass ich im FP2 wegen der Roten Flagge nicht fahren konnte, war enttäuschend.

Das hat mich heute etwas zurückgeworfen, denn ich hatte vor dem Qualifying keine Push-Runden, also war das meine erste richtige Chance. Es ist nie schön, blind in das Qualifying zu gehen, also bin ich im Quali nicht die beste Runde meiner Karriere gefahren, ich wollte einfach nur überleben.

Unglücklicherweise hatten wir vom letzten Startplatz aus auch eine kleine Strafe, was die Sache nicht einfacher machte. Das Rennen war dann eigentlich ziemlich wild. Es fing an zu regnen, als wir in der Startaufstellung standen, und dann war es einfach nur noch Chaos – ich habe einfach nur versucht zu überleben, am Start ein bisschen Energie zu sparen.

Dann sind die Leute vorne weggefallen und wir konnten gerade noch einen Punkt erzielen, also denke ich, dass wir nach einem harten Tag einigermaßen zufrieden sein müssen. Wir müssen uns auf morgen konzentrieren und versuchen, aus dem heutigen Tag zu lernen und zu sehen.

Oliver Turvey, NIO, nicht am Start:

Es war ein wirklich harter Tag, für den ich mich beim Team entschuldige. Eine Reihe unglücklicher Umstände führte zu dem Zwischenfall am Ende des Freien Trainings, wodurch wir das Qualifying und den Start des Rennens verpassten.

Das ganze Team hat extrem hart gearbeitet, um das Auto fertig zu bekommen, und wir waren gegen Ende des Rennens startklar, aber leider durften wir wegen eines Safety Cars nicht auf die Strecke. Ich möchte mich bei allen Mechanikern und dem Team für die harte Arbeit bedanken, die sie geleistet haben, um das Auto wieder zusammen zu bekommen, und ich werde mein Bestes geben, um alle morgen mit einem starken Rennen zu belohnen.

Christian Silk, Teamchef NIO:

Das war sicherlich ein harter Tag für das Team, vom ersten Training bis zum Ende des Rennens. Dass beide Autos in P1 verunglückten, war natürlich ein Rückschlag für das Team, vor allem auf einer neuen, anspruchsvollen Strecke, auf der es sowohl für die Fahrer als auch für die Ingenieure wichtig ist, die maximale Kilometerleistung zu erreichen, um die Strecke optimal kennenzulernen. Am Auto #8 war es trotz der besten Bemühungen unserer Crew nicht möglich, das Auto rechtzeitig zu reparieren – der Schaden war einfach zu groß.

Auf der anderen Seite der Garage hatte Tom ein solides Rennen. Auch ihm fehlten aufgrund der Zwischenfälle von heute Morgen Runden, aber Tom kämpfte sich schnell an die Aufgabe heran und holte sich am Ende des Rennens einen soliden P11-Platz (jetzt P10). In Anbetracht des schwierigen Tages, den das Team erlebt hat, ist der Gewinn eines Meisterschaftspunktes das beste Ergebnis, das wir uns erhoffen konnten.

Positiv zu vermerken ist, dass Toms Pace im Rennen gut aussah, so dass wir mit neuem Optimismus in den morgigen Tag gehen können. Ich möchte mich noch einmal bei der Crew bedanken. Ich denke, man könnte den heutigen Tag als ‚charakterbildend‘ bezeichnen.

Susie Wolff, Teamchefin Venturi:
Leider können wir nicht ändern, was heute passiert ist. Ein kleines Problem mit dem Antriebsstrang vor dem Qualifying hat Edos Tag verschlimmert und letztendlich dazu geführt, dass er verloren war.

Norman zeigte zu Beginn des Tages eine ermutigende Pace, aber aufgrund von Trümmerteilen auf der Strecke hatte er Probleme mit der Lenkung. Am Ende ging es für ihn darum, das Auto nach Hause zu bringen. Das Schöne an Double-Header-Rennen ist, dass wir morgen wieder Rennen fahren können und darauf liegt jetzt unser Fokus.

Edo Mortara, Venturi,Formula E 2020-2021: Rome ePrix I Sam Bagnall / LAT Images

Edoardo Mortara, Venturi, DNF:
Kurz vor dem Start des Qualifyings hatten wir ein technisches Problem mit dem Antriebsstrang, und das bedeutete, dass ich keine Push-Runde fahren konnte. Das war schade, denn das Auto fühlte sich am Morgen sehr gut an.

Das bedeutete, dass wir als Letzte gestartet sind, und weil wir den Parc Ferme verpasst haben, bekam ich zu Beginn des Rennens eine Durchfahrtsstrafe. Durch die Strafe habe ich etwa 30 Sekunden verloren, aber ich begann, zu Sette Camara aufzuschließen, der zu Beginn des Rennens einen Fehler gemacht hatte.

Ich folgte ihm und er verlangsamte ganz plötzlich, um in die Boxengasse zu fahren. Ich versuchte, ihm auszuweichen, aber ich brach mir den Frontflügel. Der heutige Tag ist ein Tag zum Vergessen und wir werden morgen weitermachen.

Norman Nato, Venturi, P12:
Der heutige Tag begann recht gut, und nach dem Training war klar, dass unser Paket in dieser Saison sehr vielversprechend ist. Ich war zuversichtlich für das Qualifying, aber die Gruppe 4 war ziemlich chaotisch.

Einer der Fahrer vor mir fuhr in die Mauer und streute Trümmerteile auf die Strecke, denen ich ausweichen musste. Dadurch habe ich etwa sechs Zehntel verloren, was mich wahrscheinlich einen Platz in der Super Pole gekostet hat.

Wegen des Regens war die Strecke während des Rennens unglaublich rutschig und am Start ging es ums Überleben. Ich hielt das Auto auf der Strecke und kämpfte um einen Platz in den Top 10, aber wieder schlug ein Fahrer vor mir in die Mauer ein und überall lagen Trümmerteile.

Ein Teil der Streckenmarkierung verfing sich an der Front meines Autos, was sich auf die Lenkung auswirkte – ich musste in den Hochgeschwindigkeitskurven ziemlich viel coasten, um das Auto zu drehen, und das hat mich viel Zeit gekostet.

Der heutige Tag ist insgesamt sehr ermutigend, und ich freue mich darauf, morgen wieder Rennen zu fahren. Ich hoffe, dass sich mein Glück bald wendet und wir dann hoffentlich ein paar mehr Punkte und Podestplätze einfahren können.

 

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