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Formel E: Kehrt BMW in Rom in die Erfolgsspur zurück ?

BMW i Andretti Motorsport Formel E ©BMW

Die Europapremiere der Formel E erfolgt beim Rom E-Prix mit einem „Doubleheader“. Für das deutsche-amerikanische Team BMW i Andretti Motorsport geht es um Wiedergutmachung nach dem verkorksten Saisonauftakt in Saudi-Arabien.

„Nach den enttäuschenden Rennen in Diriyya ist unser Team heiß darauf, verlorenen Boden auf die Konkurrenz gutzumachen“, gibt sich Teamchef Roger Griffiths kämpferisch.

Wir haben bei der Ursachenforschung nach den Gründen für unser unerwartet schwaches Abschneiden in Diriyya gute Fortschritte gemacht. Wir sind zuversichtlich, in Rom die Wende schaffen zu können“, so der Brite.

In der Tat verlief der Saisonauftakt suboptimal für die Münchner. Max Günther erlitt in beiden Rennen einen Totalausfall, der Deutsche musste punktelos aus Saudi-Arabien abreisen. Nicht viel besser verlief die Formel-E-Premiere von Jake Dennis, der immerhin einmal ins Ziel kam- Platz 12.

Neue Strecke, neues Glück?

Der zweite Double-Header der Saison in Rom findet auf einen der längsten Kurs in der Formel E statt. Der Rom E-Prix wird in diesem Jahr nach 2018 und 2019 zum dritten Mal ausgetragen und findet auf einem veränderten Streckenverlauf statt. Der 3,380 Kilometer lange Stadtkurs, der gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, führt mit seinen 19 Kurven durch das Viertel der Weltausstellung Esposizione Universale di Roma (EUR).

Der Circuito Cittadino dell’EUR behält seine Charakteristik als kleine Berg- und Talbahn mit vielen Höhenunterschieden und einem sehr welligen Streckenbelag bei. Gleichzeitig besitzt die neue Streckenvariante längere und schnellere Geraden, die mehr Überholmöglichkeiten bieten sollen. Mal abwarten, ob der BMW i.FE21 dort seinen effizienten Antriebsstrang ausspielen kann.

Vorfreude bei Max Günther:

Die Vorfreude bei Günther ist groß. „Rom ist immer etwas Besonderes in der Formel E“, sagt der Allgäuer.  „Wir sind schon sehr gespannt auf das neue Layout, das längste im Rennkalender. Nach einigen Runden im Simulator denke ich, dass die Strecke alles bietet, was man für viel Spaß hinter dem Lenkrad und gute Rennaction braucht.

Wir fühlen uns bestens vorbereitet und gehen mit einem super Spirit im Team in den Double-Header von Rom“, hofft der BMW-Pilot erste Saisonpunkte zu sammeln.

Günther hat gute Erinnerungen an Rom, konnte dort beim letzten Rennen vor zwei Jahren im Qualifying und in der Super Pole jeweils Platz 5 erzielen- und das mit dem technisch unterlegenen Dragon-Auto. Ein gutes Qualifying ist natürlich einer der Schlüsselfaktoren für ein gutes Abschneiden in der italienischen Hauptstadt.

Max Günther FE BMW ©BMW

Jake Dennis: „Ich liebe die Stadt“

Formel-E-Rookie Jake Dennis tritt erstmals in Europa an. Gibt es die ersten Punkte für den Briten? Dennis fiebert seinem Italien-Gaststart jedenfalls schon heftig entgegen. „Die Rennen in Rom gehören für mich zu den aufregendsten in der gesamten Saison“, sagt Jake Dennis.

„Ich liebe die Stadt und freue mich umso mehr darauf, dort nun auch in der Formel E anzutreten. Der neue Kurs ist sehr technisch und extrem lang. Das wird für uns alle eine neue Herausforderung sein“, weiß Dennis.

Jetzt gilt es, auch Taten folgen zu lassen. Denn eines ist auch klar. Wollen die Münchner um den Titel mitspielen, müssen diesmal Punkte her, wenn möglich sogar Siege.

Kein einfachen Unterfangen für Teamchef Roger Griffiths, der mit Zuversicht den Herausforderungen entgegensieht. „Kaum zu glauben, dass unser letztes Rennen in Rom schon zwei Jahre her ist“, sagt der Brite.

„Wir freuen uns sehr auf die Rückkehr auf einen Kurs, den die Fahrer lieben. Jake Dennis ist dort noch nie zuvor gefahren, aber da weite Teile der Strecke neu sind, sollte das kein nennenswerter Nachteil sein.

Maximilian Günther war beim letzten Rennen in Rom im Qualifying sehr stark, hat also gute Erinnerungen an diesen Ort“, so Griffiths.

E-Mini: Neues Safety-Car

Mini Electric Pacesetter by BMW©BMW

BMW wird am Wochenende der Öffentlichkeit erstmals das neue Safety Car, den E-Mini, vorstellen. Der Mini Electric Pacesetter inspired by JCW wird das Feld im Laufe der Saison im Wechsel mit dem BMW i8 Roadster Safety Car anführen. 

Die Unfallgefahr in Rom ist relativ hoch, da der Kurs als technisch äußerst anspruchsvoll gilt und direkt von Mauern begrenzt wird. Gut möglich, das das Safety-Car ausrücken darf.

Doch für BMW gilt primär, in die Erfolgsspur zurückzukehren…

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