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Formel E: Lucas di Grassi vor Rom-Europapremiere: „Das neue Layout ist fantastisch“

René Rast,Formula E, Diriyah E-Prix 2021 ©Audi

Europapremiere in Bella Italia. Die Formel E kommt zum dritten und vierten Saisonrennen zurück nach Europa und trägt am Wochenende in Rom gleich zwei Läufe aus.

Das deutsche Team Audi Sport ABT Schaeffler reist mit viel Zuversicht in die italienische Hauptstadt.

Ziel: möglichst viele Punkte und Pokale aus Italien zu entführen.

Race Facts,Formula E, Rome E-Prix 2021 ©Audi

Neues längeres Streckenlayout: Lucas di Grassi mittendrin

Für den dritten und vierten Auftritt der Formel E in Rom wurde der Kurs umgestaltet. Er führt immer noch mitten durch das Viertel der Weltausstellung (Esposizione Universale di Roma, kurz EUR genannt) und entlang des spektakulären Kongresszentrums „La Nuvola“.

Die neue Variante enthält drei zusätzliche schnelle Kurven, eine technisch anspruchsvolle Sektion und die traditionellen Höhenunterschiede der bisherigen Version. Außerdem ergänzen jetzt weitere ikonische Bauwerke des Viertels wie der Der Palazzo della Civiltà Italiana die Kulisse der Rennen. Der neue Kurs hat jetzt statt 2,860 eine Länge von 3,385 Kilometern.

„Mit dem fast komplett neuen Design für Rom haben FIA und Formel E wieder einmal einen tollen Job gemacht, um die Formel E noch spannender zu gestalten“, sagt Lucas di Grassi, der die Formel E und die FIA zusammen mit anderen Fahrern bei Themen wie Streckenlayouts berät.

„Das neue Layout ist fantastisch. Es hat längere und schnellere Geraden und bietet mehr Überholmöglichkeiten. Ich bin mir sicher, die Fans werden es lieben – ich kann es kaum erwarten, dort endlich Rennen zu fahren“, so der Brasilianer, der beim Saisonauftakt Ende Februar in Saudi-Arabien mit den Plätzen 8 und 9 erste WM-Punkte sammeln konnte.

Audi-Teamchef McNish strahlt Optimismus aus

Diesmal sind die sportlichen Erwartungen höher. „Die bisherigen Resultate spiegeln nicht unsere wahre Stärke wider“, sagt Teamchef Allan McNish. In den Auftaktrennen holte Audi Sport ABT Schaeffler insgesamt 19 Punkte, Rene Rast verpasste am Freitag das Podium mit Platz vier nur knapp.

„Dennoch waren in Diriyya alle Audi e-tron FE07 sehr schnell. Diese Erfahrung, Testfahrten und die intensive Vorbereitung – all das hat unseren Fahrern noch einmal zusätzliches Selbstvertrauen gegeben. Jetzt wollen wir uns für die harte Arbeit mit Pokalen belohnen“, hofft der schottische Audi-Teamchef nicht mit vielen Punkten zu geizen. „Wie schon zuletzt vor zwei Jahren wird der Auftritt in Rom einer der Saisonhöhepunkte sein“, stellt McNish dar.

Thomas Biermeier: um Siege mitfahren

Ähnlich sieht es Abt-Geschäftsführer Thomas Biermeier, der dem Blog zuletzt ein ausführliches Interview gab. „Das Auto ist siegfähig, wenn man sich alle vier Autos mit Audi und Virgin ansieht“, sagte Biermeier. „Das ist schon mal sehr gut. Jetzt müssen wir es als Team mit unseren Fahrern auf den Punkt bringen, in Rom ein gutes Resultat einzufahren.“

Siege sollen her, das fordert der Abt-Verantwortliche. Denn für die Meisterschaft braucht es die Big Points. „Eines ist klar: Wir wollen um Siege mitfahren, um die Meisterschaft mitkämpfen und da müssen wir jetzt anfangen, gut zu punkten“, stellt Biermeier klar.

Rene Rast: „Doubleheader“ ein Glücksfall

Für Rene Rast ist der Fakt, dass in Rom zwei Rennen ausgetragen werden, eine gute Nachricht. „So habe ich die Möglichkeit, nach dem ersten Tag in Ruhe die Daten anzuschauen und etwas für das zweite Rennen zu lernen“, sagt der Deutsche.

„Auch wenn wir leider kaum Zuschauer haben werden, freue mich sehr auf das Wochenende: Ich war schon oft in Rom und finde die Stadt beeindruckend – jetzt auf diesen Straßen ein Rennen zu fahren, ist etwas ganz Besonderes für mich“, so der Deutsche, der nach Platz 4 beim Saisonauftakt Blut geleckt hat. Dem dreifachen DTM-Champion ist erneut eine Überraschung in Rom zuzutrauen.

René Rast im Interview mit Matthias Killing,Formula E, Diriyah E-Prix 2021 ©Audi

Livestreaming und TV:

In Deutschland, Österreich und der Schweiz überträgt SAT.1 live aus Rom. Alle drei freien Trainingssitzungen und die beiden Qualifyings samstags und sonntags werden im Livestreaming auf ran.de gezeigt.

Die Übertragung der beiden Rennen startet Samstag um 15:30 Uhr und Sonntag bereits um 12:30 Uhr auf SAT.1 mit dem Team um die Moderatoren Andrea Kaiser und Matthias Killing.  Wie schon beim Saisonauftakt in Saudi-Arabien kommentiert Eddie Mielke die Europapremiere aus dem Studio in Unterföhring bei München, an seiner Seite Formel-E-Experte Daniel Abt.

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