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Extreme E: ABT Cupra XE- Achterbahnfahrt mit extremen Abenteuer

Claudia Hürtgen,Extreme E 2021: Desert X-Prix ©Abt,LAT Images

Was für eine Premiere. Die Extreme E hat einen spektakulären Auftakt in der Wüste von Saudi-Arabien hingelegt. Für das deutschen Team ABT CUPRA XE wurde das Wüstenrennen in Al-Ula zu einer wahren Achterbahnfahrt der Gefühle- Abenteuer at its best.

Insbesondere Abt-Pilotin Claudia Hürtgen wird den Saisonauftakt noch lange Zeit in Erinnerung behalten- zwei heftige Unfälle,  den Protagonisten vor Ort und die TV-Zuschauer weltweit stockte der Atem.

Abt-Crew,Extreme E 2021: Desert X-Prix ©Abt Motorsport,Sam Bloxham / LAT Images

Mattias Ekström hatte die Odyssee-21 gerade nach einer schnellen Runde im Qualifying an seine Teamkollegin übergeben. Die Deutsche war auf dem Weg zu einer Top-Zeit, als auf einer schnellen Passage des rund acht Kilometer langen Kurs die Spurstange brach.

Das Einheitsauto der Extreme E überschlug sich mehrmals und blieb schließlich auf der Seite liegen- Hürtgen blieb Gott sei Dank unverletzt.

„In diesem Moment kommt einem als Rennfahrerin jede Sekunde wie eine ganze Stunde vor. Ich habe gespürt, dass etwas im Auto gebrochen ist, und war ab dem Moment nur noch Passagier“, zeigte sich Hürtgen gefasst.

Sportlich gesehen war damit die Siegeschance dahin, doch das war angesichts der Dramatik nebensächlich.

Nachtschicht für die Abt-Crew

Während die Pilotin unverletzt ausstieg, bescherte der Unfall den Mechanikern eine lange Nachtschicht. Jetzt waren die Allgäuer mitten im Abenteuer.

24 Stunden, nur unterbrochen von einer Dusche und einer knappen Stunde Schlaf, dauerte es, bis der e-CUPRA ABT XE1 Sonntagvormittag wieder aufgebaut war und aus dem Zelt fuhr.

Die Mechaniker von Abt leisteten ganze Arbeit, selbst Ekström war sich nicht zu schade und packte mit an. Mit handwerklichen Geschick und Können hat die Abt-Crew für den Rennsonntag das Unmögliche geschafft- das Rennauto war startklar.

Nächstes Drama um Claudia Hürtgen

Doch das nächste Drama wartete schon. Und erneut stand Hürtgen im Mittelpunkt.

Im Shootout-Rennen um Platz 7 und um wichtige Punkte gegen das Team Chip Ganassi lag Hürtgen in Führung, doch Ganassi-Pilot Kyle LeDuc packte die Brechstand aus und fuhr der Deutschen heftig ins Heck.

Extreme E 2021: Desert X-Prix ©Abt Motorsport,Colin McMaster / LAT Images

„Ich glaube, jeder hat deutlich gesehen, dass dieses Manöver unserer Konkurrenz Unsinn war“, sagte Mattias Ekström, der als Startfahrer zunächst einen deutlichen Vorsprung herausgefahren hatte.

Immerhin schnappte sich die Abt-Crew 13 Meitserschaftspunkte- ein kleiner Trost. „Die Serie ist noch wie ein Start-up, das sich erst entwickeln muss“, meinte Ekström.

„Der Anfang war vielversprechend, und jetzt müssen wir als Team und als Serie die nächsten Schritte machen. Sobald wir zu Hause sind, stehen die ersten Nachbesprechungen an, damit wir im Senegal unsere wahre Stärke zeigen können. Unsere Ziele waren, sind und bleiben: Siege“, gibt sich der Schwede siegessicher.

Das nächste Event im Kalender von Extreme E ist für den 29. und 30. Mai im Senegal geplant.

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