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Extreme E: Rosberg X Racing feiert Rennpremiere beim Desert X Prix, erneut Duell Rosberg gegen Hamilton

Molly Taylor (AUS)/Johan Kristoffersson (SWE), Rosberg X Racing @Extreme E

Heute geht es endlich los. Die Extreme E gastiert in der Wüste Saudi-Arabiens in AlUla.

Zwei deutsche Teams gehen an den Start. ABT Cupra XE und das Team Rosberg X Racing.

Ab 08:00 Uhr läuft das Qualifying im Livestreaming auf ran.de

Am Start: Molly Taylor und Johan Kristoffersson

Rosberg X Racing feiert Rennpremiere und leistet mit der Elektro-SUV-Rennserie Pionierarbeit. Neun Teams und 18 Fahrer:in gehen bei der Extreme E an den Start. Jedes Team wechselt sich mit einer Fahrerin und einem Fahrer ab, wobei sich die Teams aussuchen können, wer zuerst ins Cockpit steigt.

 Molly Taylor (AUS)/Johan Kristoffersson (SWE), Rosberg X Racing @Zak Mauger / LAT Images, Rosberg X Racing

Der 400 kW (550 PS) starke ODYSSEY-21 des Teams wird in der Premieren-Saison von der australischen Rallye-Meisterin Molly Taylor und dem dreimaligen Rallycross-Weltmeister Johan Kristoffersson pilotiert, die sich in zwei Zeitfahr-Qualifikationssessions für das Halbfinale am Sonntag, den 4. April, qualifizieren wollen.

„Wir haben die Strecke gestern besichtigt“, sagt Kristoffersson. „Sie sah spektakulär und herausfordernd aus, und als ich heute mit dem Rennwagen dort war, hat sie all diese Erwartungen erfüllt.

Aber Nico [Rosberg] hat ein Team mit einer Reihe von Siegern zusammengestellt, und die Jungs haben einen fantastischen Job mit dem Auto gemacht – alles war perfekt“, freut sich der 32-jährige Schwede, dass es endlich losgeht.

„Das Fahren selbst ist ganz anders als das, was ich bisher gewohnt war. Einige Elemente kann ich aus dem Rallycross, einige aus dem Rallyesport und einige aus dem Rundstreckensport übernehmen, also denke ich, dass ich Teile von dem verwenden kann, was ich in der Vergangenheit gemacht habe.

Es gibt so viel, was für jeden im Fahrerlager neu ist, also müssen wir versuchen, uns anzupassen, und das wird der Schlüssel zur Meisterschaft in diesem Jahr sein.

Ich denke, dass das Team und die Fahrer, die sich am schnellsten anpassen, eine gute Chance haben werden“, so Kristoffersson.

Jedes Rennen umfasst zwei Runden über eine Gesamtdistanz von ca. 18 Kilometern, wobei beide Fahrer eine Runde im Rennen absolvieren dürfen und zwischen Runde eins und zwei ein Fahrerwechsel stattfindet.

Mit Gridplay werden die Motorsportfans in die Action mit eingebunden, indem sie für ihre Lieblingsfahrer voten und bestimmen können, welche Teams ihren Platz an der Startlinie für das Finalrennen wählen dürfen.

Wieder das Dauerduell Rosberg gegen Hamilton ?

Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat den Rennstall Rosberg X Racing gegründet und fiebert der Rennpremiere bei Extreme E entgegen. „Seit dem Ende meiner F1-Karriere konzentriere ich mich auf Nachhaltigkeit und als Alejandro Agag mich anrief und mir von Extreme E erzählte, war das für mich die perfekte Ergänzung“, sagt Rosberg, der sich sehr um die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit einsetzt.

„Meine Leidenschaft für den Rennsport und die Nachhaltigkeit im selben Projekt zu kombinieren, ist großartig. Wir waren diese Woche draußen, um Schildkröten zu helfen und Plastik vom Strand zu entfernen. Natürlich ist das für sich genommen keine große Wirkung, aber wir wollen das Bewusstsein für die Probleme der Welt schärfen und zeigen, dass wir uns kümmern.

Wir sind hier, um zu konkurrieren und zu gewinnen, und ich bin wirklich froh, Johan [Kristoffersson] und Molly [Taylor] an Bord zu haben. Ich liebe es, wie sie zusammenarbeiten und diese Teamzusammenarbeit zu sehen.

In meiner Karriere war mein Teamkollege immer mein größter Feind, während es hier nur darum geht, sich gegenseitig zu helfen. Das ist eine neue Dynamik im Team und bringt eine Menge Positivität mit sich, die beide Fahrer sehr zu schätzen wissen“, ergänzt der Deutsche.

Extreme E 2021: Desert X-Prix ©Colin McMaster / LAT Images, Rosberg X Racing

Rosberg trifft in der Extreme E wieder auf seinen alten Formel-1-Weggefährten Lewis Hamilton, der mit seinem eigens gegründeten Team LH44 wie Dauerrivale Rosberg als Teamchef fungiert. Sowohl Rosberg als auch Hamilton sitzen nicht selbst am Steuer, doch dem Deutschen juckt es schon in den Fingern, selbst ins Lenkrad zu greifen.

„Ich werde das Auto irgendwann selbst ausprobieren, aber ich möchte meinen Respekt zeigen und Johan nicht zu langsam aussehen lassen, haha! Obwohl ich gestern, als ich den Sturz auf der Strecke sah, dachte, ich bin ganz froh, in der Rolle des Teamchefs zu sein und nicht im Auto“, sagt Rosberg.

Im deutschen Team geht als Fahrerin Molly Taylor an den Start.  „Es ist toll, endlich hier in AlUla beim Desert X Prix zu sein“, sagt Taylor.

„Wir haben alle auf diesen Moment hingearbeitet und davon geträumt, zum ersten Mal in der Extreme E ein Rennen zu fahren, also ist es wirklich cool, hier in der Wüste zu sein.

Der Austragungsort ist unglaublich und die Strecke sieht extrem anspruchsvoll aus, mit vielen Wellen und technischen Abschnitten. Ich kann es kaum erwarten, es in den Qualifyings am Samstag zu zeigen und mich für die Rennen am Sonntag zu qualifizieren“, so die Australierin.

Im Übrigen hat Timo Scheider den Kurs in der Wüste Saudi-Arabiens designt, man darf heute ab 08:00 Uhr gespannt sein, wie der zweifache DTM-Champiopn die Strecke gesteckt hat.

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