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Extreme E: Actiongeladene Premiere, heftige Unfälle, Plattfuß und Hamilton-Team X44 gewinnt Qualy

Team X44,Cristina Gutierrez (ESP)/Sebastien Loeb (FRA), X44 ©Extreme E ,Sam Bloxham

Die Premiere der neuen Offroad-Serie Extreme E in Saudi-Arabien begann spektakulär. Die beiden Qualifying-Sessions der Elektro-SUV-Serie verzeichnete zwei schwere Unfälle, einen davon betraf das deutsche Team Abt Cupra XE.

Das Team X44 von Lewis Hamilton gewann das Qualifying, profitierte von einer Zeitstrafe des Rosberg Teams X Racing.

Schockmoment für das Abt-Cupra-Team. Im ersten Qualifying kam Claudia Hürtgen vom Idealkurs ab, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und überschlug sich mehrfach. Glücklichweise blieb die Deutsche unverletzt, der Atem stockte jedem in der heißen Wüste von Al Ula. Für die Allgäuer war damit Schluß mit dem Abenteuer in der Wüste, beim Halbfinale und „Crazy Race“ morgen am Sonntag gehen Ekström & Co nicht mehr an den Start.

Veloce Racing: Schwerer Unfall von Sarrazin

Dass das Abenteuer Extreme E nicht ungefährlich ist, musste auch der Franzose Stephane Sarrazin schmerzhaft erfahren. Der ehemalige Formel-E-Pilot vom Team Veloce Racing hob bei seinem Run in einer Abwärtsdüne ab, verlor die Fahrzeugkontrolle und überschlug sich.

Auch hier blieb Sarrazin glücklicherweise unverletzt, das Auto erlitt jedoch einen so großen Schaden, dass das Veloce-Team den Desert X Prix vorzeitig beendet musste.

Als drittes Team war für den US-Rennstall Chip Ganassi vorzeitig Feierabend, der Elektro-SUV sprang beim zweiten Qualy-Lauf nicht mehr an.

Britin Catie Munnings: Fahrerin des Tages

Für eine spektakuläre Show sorgte die Britin Catie Munnings vom Team Andretti United im ersten Qualy-Race.

Teamkollege Timmy Hansen zog sich bei seinem Lauf einen Plattfuß zu und übergab das angeschlagende Elektro-SUV-Auto an Munnings. Die Britin fuhr beherzt auf drei vollwertige Reifen weiter und rettete sich mit letzter Kraft ins Ziel- sensationelle Leistung, der mit Platz 4 belohnt wurde.

Böse Überraschung für Rosberg-Team: Hamilton-Team X44 siegt

Während das deutsche Team Rosberg X Racing im Qualy 1 das Maß aller Dinge war und mit Johan Kristoffersson und Molly Taylor die schnellste Zeit setzte, erlebte es im zweiten Qualy eine böse Überraschung.

Da in der „Switch Zone“, die zum Fahrertausch dient, der Speed-Limiter des Rosberg-Team ausfiel und Taylor um 44 km/h zu schnell war, bekam es eine deftige Zeitstrafe aufgebrummt. „Wir lernen als Team natürlich noch. Scheinbar ist uns hier ein kleiner Fehler passiert“, zeigte sich Teamchef Nico Rosberg enttäuscht.

Das Duo Kristoffersson/Taylor verlor kumuliert über 50 Sekunden Rückstand auf Sebastien Loeb und Cristina Gutierrez vom Team X44 und musste trotz zweier Bestzeiten mit Platz 3 vorliebnehmen. 

Molly Taylor (AUS)/Johan Kristoffersson (SWE), Rosberg X Racing ©Extreme E ,Sam Bloxham

Ostersonntag: Halbfinale und Crazy Race und Finale

Hinter dem Premierensieger X44 belegte das spanische Team acciona Sainz von Carlos Sainz und Laia Sanz Platz 2, der Rückstand auf die Führenden betrug gut 41 Sekunden.

Für Sainz und Rosberg bedeuteten die Plätze 2 und 3 der Einzug ins Halbfinale. Im „Crazy Race“ kämpfen die Teams Andretti, JBXE  und Hispano Suiza und JBXE ums Weiterkommen. Ab 8:00 Uhr (www.ran.de) startet das Halbfinale und das „Crazy Race“, ab 12:00 Uhr steigt das Finale bei Free-TV-Sender ProSiebenMaxx.

Ergebnis Qualifying 1 und 2 kumuliert:

Qualy-Ergebnis Extreme E ©ran.de, Extreme E

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