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RCCO World eX Championship: Lasse Sørensen nicht zu bremsen, knapper Sieg in Sebring

Lasse Sorensen ©WorldeX

Lasse Sørensen ist der Überflieger der RCCO World eX Championship. Der 24-jährige Däne gewann den zweiten Lauf der neuen virtuellen Rennserie in Sebring erneut vor dem Slowenen Alen Terzic, den er schon bei der Premiere in Silverstone bezwingen konnte.

Risto Kappet aus Estland holte sich mit Platz drei den letzten Podiumsplatz.

„Es war ein gutes, faires Rennen“, sagte Sørensen, nachdem er seinen zweiten World eX-Sieg errungen und einen weiteren Sebring-Triumph zu den vielen Erfolgen von Teamgründer Tom Kristensen auf dieser Strecke hinzugefügt hatte.

„Wie wir in der NASCAR sagen, „Rubbing is Racing“, also war es ein gutes Rennen und ich habe es wirklich genossen. Es ist toll, Teil dieser Meisterschaft zu sein“, jubelte der Däne.

Start World eX R2 Sebring ©WorldEx

Eine gute Performance legte auch Bruno Senna im Williams Esports -Team hin, der auf Platz 6 kam, World eX-Mitgründer Mike Rockenfeller kam bei seiner Premiere als Fahrer im Team tv racing auf einen bärenstarken elften Platz. DTM-Teamkollege Kelvin van der Linde kam auf Platz 16.

Das Starterfeld aus echten Rennfahrern und Esports-Racern, aufgeteilt in ihre jeweiligen Gruppen, trat zu den zehn Ein-Runden-Rennen Mann-gegen-Mann an, entsprechend den vom Esports Team WRT im Vorfeld des Events festgelegten Paarungen.

Die Gewinner der Rennen stiegen direkt in Level 3 auf, während die Verlierer in Level 2 weiterkamen.  Für Sørensen lief es zu Beginn in Level 1 nicht optimal. In seinem Heat gegen Mike Rockenfeller verpasste der Däne den Start,  und musste danach in Level 2 sein Heil suchen- mit Erfolg.

In Level 2 traten die Verlierer aus Level 1 gegen die Wildcard-Teilnehmer von Sebring, Henry Drury (pro) und Denny Wenzel (esports), an.

Drury gewann das Rennen vor Sørensen, der aus dem hinteren Teil des Feldes stürmte, um den zweiten Platz zu belegen und sich seinen Platz in Level 3 zu sichern. Die besten drei Pro- und Esports-Racer kamen alle in den nächsten Level, neben Drury und Sørensen auch Bruno Senna auf der Pro-Seite und die Esports-Racer Fabrice Cornélis, Risto Kappet und Liam de Waal.

In der kombinierten Startaufstellung für das Finale, ein Rennen über drei Runden, traten die bisherigen Rennsieger Sørensen (pro) und Terzic (esports) gegen Kappet (esports), Senna (pro), Martin Stefanko (esports) und James Yu (pro) an.

Superfinale: Terzic gegen Sørensen

Nur der beste Fahrer aus der jeweiligen Gruppe würde weiterkommen. Wie schon in den vorangegangenen Levels hatten Terzic und Sørensen die Nase vorn, dicht gefolgt von Kappet.

Terzic gegen Sørensen, alle Augen waren auf das Superfinale gerichtet, um zu sehen, wer den eX Prix of the United States gewinnen würde.

Terzi führte die berühmte amerikanische Rennstrecke an, dicht verfolgt von Sørensen. Die beiden waren unzertrennlich, als sie auf die Gegengerade kamen und in die berüchtigte und holprige Turn 17 von Sebring einbogen.

Als beide Fahrer am Limit fuhren, genügte ein kleiner Rempler von Sørensen, um das Heck von Terzics Auto aus dem Gleichgewicht zu bringen, was dazu führte, dass sich der Slowake überschlug. Trotz einer tollen Aufholjagd und einem Power-Slide auf der Gegengeraden reichte es nicht, um Sørensen in Schach zu halten, der Däne fuhr als Erster über die Ziellinie.

Sorensen gegen Terzic ©World eX

Nach dem Rennen wurde das Überholmanöver als Rennzwischenfall gewertet und bestätigte damit Sørensen als Sieger, der Terzic um lediglich 0,331 Sekunden schlagen konnte.

„Glückwunsch an Lasse, dass er zwei eX Prix in Folge gewonnen hat“, zollte Mike Rockenfeller Respekt. „Nach meiner Erfahrung ist das angesichts der starken Konkurrenz im World eX-Starterfeld keine kleine Leistung. Ich hatte viel Spaß bei den Rennen in Sebring.

Mein Ziel war es, mehr über World eX aus der Fahrerperspektive zu erfahren, um festzustellen, wo wir uns verbessern können. Wir werden verarbeiten, was wir gelernt haben, aber ich kann sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat, gegen all diese Fahrer im eX ZERO-Prototypen anzutreten“, so der ehemalige DTM-Champion von 2013.

Jackpot aufgefüllt

Mit insgesamt 149 absolvierten Runden in Sebring, die jeweils 10 Euro einbrachten, wurde der offizielle #RacingForTheClimate-Jackpot um 1.490 Euro erhöht.

Am Ende der Saison wird der Weltmeister entscheiden, welchem Klimaschutzprojekt der Jackpot gewidmet werden soll. Fans und Sponsoren können die Mission von World eX unterstützen und aktiv zum Klimaschutz beitragen, indem sie über bekannte Plattformen wie GoFundMe und Twitch für den #RacingForTheClimate-Jackpot spenden.

Ergebnis Rennen 2 Sebring:

Ergebnis RCCO World eX ©World eX

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