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DTM: Moto2-Weltmeister Stefan Bradl als Gaststarter? „Bin ich auf alle Fälle dabei“

Start of the race, 4 Robin Frijns,DTM Nürburgring Sprint 2020 ©Audi

Die DTM setzt in der Saison 2021 beim Auftritt ihrer Gaststarter auf namhafte Namen. Ob Ski- oder Rennsportasse, Hauptsache schnell. Der deutsche Honda-MotoGP-Testfahrer Stefan Bradl wäre einem DTM-Gaststart nicht abgeneigt- ganz im Gegenteil.

„Da bin ich auf alle Fälle dabei“, sagte der Moto2-Weltmeister von 2011.

„Wenn das der Terminkalender irgendwie hergibt und ich vielleicht zwei, drei Tests vorher bekomme, bin ich sofort von am Start, ein DTM-Auto zu bewegen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Da hätte ich riesig Bock drauf», sagte Bradl im aktuellen ran-Podcast.

In der Vergangenheit gingen immer wieder Gaststarter in der DTM an den Start, die ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis stellten. Ob beispielsweise Rallye-Champion Sebastien Ogier in der Abschiedssaison von Mercedes 2018 oder Alex Zanardi (BMW), der in Misano mit Platz fünf für einen Paukenschlag sorgte, alle Gastfahrer waren mit Herzblut dabei.

In der anstehenden Saison gehen mit Alex Albon (Ferrari) und Christian Klien, der dreimal für JP Motorsport im McLaren 720S GT3 ins Lenkrad greift, zwei ehemalige Formel-1-Piloten als Gastpiloten an den Start.

DTM-Boss Gerhard Berger setzt auf Persönlichkeiten, der österreichische Skiheld Marcel Hirscher oder MotoGP-Legende Valentino Rossi zählen zu Bergers Wunschvorstellung.

Timo Glock der Wunsch-Testpilot

Eddie Mielke, der gemeinsam mit Matthias Killing und Timo Scheider den ran-Podcast unterhält, brachte nun den Namen Bradl ins Spiel. Der langjährige MotoGP-Kommentator kennt die Motorrad-Szene aus dem Effeff und fungiert mittlerweile als Kommentator beim DTM-TV-Partner Sat.1.

Hungaroring (HUN) 3rd June 2018. BMW M Motorsport, DTM, Round 3, Timo Glock (GER), DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR, (c)BMW

Einen Testfahrer hat sich Bradl schon auserkoren. „Timo Glock ist ein guter Kumpel von mir“, so Bradl, der sich vom Publikumsliebling und Rowe-Piloten in die Welt der DTM einführen lassen würde.

„Online haben wir da eine Gruppe, wo wir uns unterhalten. Da könnte ich mir ein paar Unterrichtsstunden geben lassen. Das wäre zum Beispiel schon mal der erste Test. Ich hätte direkt mal paar Vorschläge. Ich brauche nur ein Auto, wo ich mich reinsetzen kann und wenn es geht, finanziell einigermaßen erschwinglich für mich“, zeigt sich der 31-jährige Bayer begeistert von den Plänen.

Dass Bradl immer noch verdammt schnell ist, zeigte der Deutsche am vergangenen Wochenende beim MotoGP-WM-Auftakt in Katar. Der Zahlinger ersetzte den verletzten Stammfahrer Marc Marquez und erreichte auf Anhieb Platz elf.

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