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Formel E: Treuer Partner Nissan, Engagement bis 2025/2026 verlängert

Nissan e.dams ©FiaFormulaE

Der japanische Autohersteller Nissan bleibt der Formel E treu. Die Elektro-Rennserie kann sich mit Nissan über weiteren Zuwachs für die kommende Gen3-Ära freuen.

„Wir haben in den ersten beiden Saisons großartige Ergebnisse erzielt“, sagt Nissan-Motorsportdirektor Tommaso Volpe. „Die Erneuerung und Bestätigung unseres langfristigen Engagements in der Formel E ist ein wichtiger Schritt.

Wir sind mit dem Ansatz in den Sport eingestiegen, die Technik von der Straße auf die Rennstrecke zu bringen. Durch die Fortsetzung unseres Rennprogramms in der Gen3-Ära haben wir künftig die Möglichkeit, den Kreis mit dem Transfer von der Strecke auf die Straße zu schließen. Für uns ist die ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft die perfekte Plattform, um unsere Expertise in der Elektrifizierung zu fördern und unser Engagement für nachhaltigere Mobilitätslösungen zu demonstrieren“, stellt Volpe klar.

Vor der Zusage Nissans haben bereits die Teams DS Techeetah, Mahindra und Dragon/ Penske Autosport mit Technologiepartner Bosch ihr Engagement ab der Gen3-Ära 2022/2023 bestätigt.

Formel-E-Geschäftsführer Jamie Reigle zeigt sich ob des Deals mit den Japanern sichtlich zufrieden. „Nissan ist bekannt für seine bahnbrechenden Elektrofahrzeuge, und wir freuen uns, mit ihnen bei der Entwicklung der nächsten Generation ihrer Fahrzeugpalette zusammenzuarbeiten“, sagt Reigle.

„Sie haben schnell bewiesen, dass sie auch in unserer Serie eine Kraft sind, mit der man rechnen muss. Die Leistungsvorteile der Gen3 werden einen intensiveren Wettbewerb auf der Rennstrecke schaffen und den Fortschritt abseits der Rennstrecke vorantreiben und den Autokäufern das volle Potenzial von Elektrofahrzeugen zeigen. Wir freuen uns, dass Nissan diese nächste Phase der Reise der Formel E antreten wird“, fügt der Formel-E-Verantwortliche hinzu.

Nissan zählte nicht unbedingt zu den Formel-E-Pionieren, die Japaner lösten erst ab Saison 5 den französischen Konzernpartner Renault ab. Das französische Einsatzteam e.dams unter der Führung von Jean-Paul Driot, der 2019 verstarb und von dessen beiden Söhnen Oliver und Gregory Driot als Teamchef beerbt wurde, war seit der ersten Stunde in der Formel E dabei. Sie feierten neben dem Fahrertitel durch Sebastien Buemi (2015/2016) drei Herstellertitel en suite- Rekord in der noch jungen Historie der Formel E.

Nissan setzte nach dem Renault-Abschied ebenso e.dams als Einsatzteam ein und kam in der abgelaufenen Saison auf Platz zwei. Oliver Rowland und Sebastien Buemi zählen zu den stärksten Fahrerpaarungen im Formel-E-Zirkus.

„Das Engagement von Nissan in der Gen3-Ära der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft zeigt die Stärke der vollelektrischen Rennserie und unser Streben nach Erfolg in der nächsten Phase“, freuen sich die beiden e.dams-Teamchefs Olivier und Gregory Driot. „Die neuen Autos werden schneller und leistungsstärker sein. Die ständige Weiterentwicklung der Rennleistung, die wir in der Formel E sehen, ist großartig für die Fans und den Sport.“

Ab Rom mit neuem Antrieb unterwegs

Wie die Weiterentwicklung bei Nissan aktuell aussieht, können die Motorsport-Fans beim dritten Saisonrennen der Formel E in Rom (10. April) verfolgen. Das Nissan-Duo Buemi/Rowland darf sich über einen neu entwickelten Antriebsstrang freuen, der fortan und bis zum Ende der nächsten Saison zum Einsatz kommt. Beim Saisonauftakt in Saudi-Arabien- Rowland schaffte mit den Plätzen 6 und 7 zwei Top-Ten-Resultate- musste Nissan noch auf den Antrieb aus dem Vorjahr zurückgreifen.

Formel E als Marktinginstrument

Nissan nutzt das Engagement in der Formel E auch als Marketinginstrument für ihre Serienautos. Mit der Teilnahme an der Elektro-Rennserie unternehmen die Japaner den Versuch, Motorsport-Fans weltweit den (Fahr-)Spaß und das Angebot lokal emissionsfreier Elektroautos näher zu bringen. Die Fahrzeuge spielen eine zentrale Rolle auf dem Weg zu der von Nissan angestrebten Klimaneutralität bis 2050. In einem ersten Schritt wird Nissan bis Anfang der 2030er Jahre alle neuen, auf den Kernmärkten angebotenen Modelle elektrifizieren. Sie profitieren dabei vom Wissens- und Technologietransfer zwischen Rennstrecke und Straße.

„Die Nissan Vision sieht in Autos mehr als ein reines Transportmittel“, erklärt Ashwani Gupta, Chief Operating Officer (COO) von Nissan. „Wir wollen Elektrofahrzeuge entwickeln, die die Art und Weise verändern, wie wir uns vernetzen und fortbewegen. Sie inspirieren uns zu einer nachhaltigeren Gesellschaft. Die Formel E hilft Nissan dabei, Spannung, Energie und Umweltnutzen in den Vordergrund zu rücken und diese Zukunftsvision einem immer größer werdenden, jungen und diversen Publikum vorzustellen.“

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