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Formel E: Rom E-Prix soll trotz Italien-Lockdown stattfinden

2019 Rome E-prix ©FIAFormulaE

Am 10. April feiert die Formel E seine Europapremiere 2021 mit dem Rom E-Prix. Trotz aktuellen Italien-Lockdown geht der Serienveranstalter davon aus, den dritten Saisonlauf wie geplant in der italienischen Haupstadt austragen zu können.

Die Einschränkungen hielten die Vorbereitungen für das italienische Gastspiel nicht ab, wie ein Sprecher der Formel E gegenüber ‚The Race‘ bestätigt.

„Wie immer bleibt die Gesundheit und Sicherheit unserer gesamten Gemeinschaft sowie die der Bürger und Bewohner der Städte, in denen wir Rennen fahren, unsere Priorität“, stellte der Sprecher klar.

Alberto Longo, Mitbegründer und Chief Championship Officer der Formel E, bläst ins gleiche Horn. „Wir würden nicht an den Start gehen, wenn wir kein Vertrauen in die Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle hätten, die wir zum Schutz der Formel-E-Gemeinschaft oder der Bewohner und Bürger der Städte, in denen wir Rennen fahren, einsetzen“, so der Spanier. Im Vorjahr musste der Rom E-Prix coronabedingt abgeblasen werden.

In Italien herrscht Alarmstufe Rot. Das EUR-Gebiet, in dem der Rom E-Prix ausgetragen wird, befindet sich in der Provinz Lazio, die für kommende Woche zu einer rote Zone deklariert wird. Das heißt im Klartext, dass Wohnungen und Häuser nur für medizinische Notfälle verlassen werden dürfen. Eine weitere Ausnahme besteht für Personen, die in einen systemrelevanten Beruf arbeiten. Schulen, Geschäften und Museen bleiben geschlossen, ganz Italien wird für die kommende Osterzeit in eine rote Zone eingeteilt, wovon auch der Rom E-Prix betroffen ist.

Daher findet das Rennen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Spezielle Ausnahmeregelungen für einen Teil des Formel-E-Paddocks erlauben es dem Personal, die vorgeschriebene 14-tägige Quarantäne zu umgehen, die für Reisende aus bestimmten Ländern in Kraft gesetzt wurde. Darunter zählt der Formel-E-Troß, dessen Personal großteils aus Großbritannien stammt.

Edoardo Mortara (CHE) Venturi Formula E,,2019 Rome E-prix ©Formula E

Strenge Sicherheitsvorkehrungen

Die Sicherheitsauflagen sind ziemlich streng. „Jeder wird vor dem Flug einem PCR-Test unterzogen, so dass alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, und wenn wir am Boden operieren, befinden wir uns im strengsten ‚Blasen“-Szenario und betreiben unsere eigene PCR-Testeinrichtung, die den lokalen Diensten keine Ressourcen wegnimmt“, stellt Longo klar. „Wir bleiben in unseren Hotelzimmern oder wir sind innerhalb des Veranstaltungsgeländes – wir haben keinen Kontakt zur Bevölkerung außerhalb.“

Bei Corona-Fällen kam die Formel E bisher ungeschoren davon. „Es gab null Infektionen bei unseren Veranstaltungen“, sagte Longo. Sowohl beim letztjährigen Saisonfinale in Berlin mit insgesamt sechs Rennen als auch beim diesjährigen Saisonauftakt in Saudi-Arabien Ende Februar wurden glücklicherweise keine Corona-Fälle gemeldet.

Für den Rom E-Prix wird der Zugang zum EUR-Gelände bis Donnerstag, den 8. April, für das Teampersonal gesperrt. Für die drei Teams Nissan e.dams, Dragon Penske und DS Techeetah besonders brisant, da sie ihre neu-homologierten Antriebsstränge einsetzen wollen. Somit bleibt weniger Zeit, in dem eng gesteckten Zeitrahmen optimale Bedingungen für die Trainings- und Rennsessions  vorzufinden.

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