Zum Inhalt springen

DTM: BMW Motorsport verschmelzt mit BMW M GmbH

BMW München @EHirsch

BMW baut um. Die Motorsport-Sparte der Münchner und die BMW M GmbH werden ab dem 1. April (kein Aprilscherz !!!) verschmolzen, wie Medien übereinstimmend melden.

Neuer Leiter der Motorsport-Abteilung wird Mike Krack mit Schwerpunkt des neu entwickelten BMW M4 GT3, der ab 2022 mit ausgewählten Kundenteams weltweit zum Einsatz kommen soll.

Krack, der derzeit die Bereiche Renn- und Testtechnik, Betrieb und Organisation bei BMW Motorsport verantwortet, berichtet nun an Markus Flasch. Der Österreicher, der nach dem Abschied des langjährigen Motorsportchefs Jens Marquardt im November 2020 kommissarisch die Rennsportabteilung der Münchner übernommen hatte, fungiert weiter als Leiter der Marke BMW M.

Seit Herbst letzten Jahres wird BMW’s Motorsport-Organisation umstrukturiert. Die werksseitigen und werkseigenen Rennprogramme der Münchner wurden in den vergangenen Saisons drastisch reduziert. Im November 2020 nahm der langjährige Motorsport-Direktors Jens Marquardt seinen Hut und übernahm die Leitung des BMW-Pilotwerks für den Prototypenbau. 

Das Werksengagement in der DTM wurde Ende 2020 nach neun Jahren und drei gewonnenen Fahrermeisterschaften eingestampft. Ein Jahr zuvor verabschiedete sich BMW bereits aus dem Langstreckensport in der WEC, als mit dem Team MTEK und dem BMW M8 GTE werksseitig nach nur einer Saison Schluss war.

BMW M4 GT3 Roll out,Dingolfing (GER), 18th July, BMW M Motorsport ©BMW

In dieser Saison steht das Abschiedsjahr als Hersteller in der Formel E an, Partner Andretti Motorsport wird zumindest ein weiteres Jahr bis zum Ende der Gen2-Ära mit dem Antriebsstrang der Münchner beliefert. In der IMSA-Serie gehen die beiden BMW M8 GTE nur noch bei den letzen drei Langstreckenrennen an den Start. Im Esports-Bereich hat BMW sein Engagement dagegen intensiviert, zumal dort weniger Kosten und Aufwand anfallen.

Die Münchner nutzen im Rennsportbereich die Zeit als Übergangsjahr. Die bei den Autoherstellern kostenintensive Transformation in Richtung Elektromobilität und die Corona-Pandemie nötigt die Motorsport-Abteilung zu drastischen Einsparmaßnahmen. Es bleibt abzuwarten, ob sich BMW für die neu ins Leben gerufene Hypercar-Klasse im Langstreckensport gewinnen lässt, die ab 2023 ihre Rennpremiere feiert. Daneben lockt mit der LMDh (Le Mans Daytona hybrid)-Klasse eine weitere Topserie im Langstreckensport, in der Audi und Porsche bereits fest zugesagt haben. Der Vorteil der LMDh-Klasse gegenüber der Hypercar-Kategorie wären die geringeren Kosten, da mehr Einheitsbauteile zum Einsatz kommen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: