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Esports: Danish Dynamite- Lasse Sorensen gewinnt World eX-Premiere, Frederik Rasmussen bei Formula E: Accelerate

Lasse Sorensen @RCCO World eX

Gelungene Premiere der RCCO World eX Championship. Lasse Sorensen aus Dänemark gewinnt den allerersten eX-Prix der neuen virtuellen Rennserie. „Es war ein gutes Rennen und ich bin glücklich, dass ich den Sieg im Superfinale geholt habe“, freute sich Sorensen. „Das Auto macht sehr viel Spaß, es ist sehr technisch und nicht einfach zu fahren.“

Mit seinem Triumph hat sich Sorensen für das Spezial-Shootout am 25. November qualifiziert, bei dem auf der berühmten Nordschleife der erste World eX-Gesamtsieger gekürt wird.

#RacingForTheClimate begann spektakulär mit dem mit Spannung erwarteten Saisonauftakt der neuen RCCO World eX Championship. Mit Teams aus acht verschiedenen Nationen und Fahrern aus zwölf Ländern reihte sich das Starterfeld beim britischen eX Prix in Silverstone ein. Nach sechs spannenden Levels kam es zum Showdown zwischen dem TK9 E-SPEED Team von Tom Kristensen und dem Wildcard-Fahrer Jernej Simoncic. Der Däne war an diesen Abend nicht zu bezwingen und wurde damit der erste eX-Prix-Sieger.

World eX besteht aus sechs Levels pro Veranstaltung mit kurzen, actiongeladenen Rennen, die die Fahrer und Teams von den Qualifikationsläufen über das Halbfinale, das Viertelfinale und das Finale bis hin zum Superfinale führen. Im Superfinale treten nur noch zwei Fahrer gegeneinander an.

Danish Dynamite:

Es wurde eine lange Esports-Nacht. Danish Dynamite at its best. Bevor die World eX ihr Premierenrennen in Silverstone abhielt, ging zuvor in der virtuellen Formel-E-Rennserie Formula E: Accelerate der vierte Saisonlauf in Saudi-Arabien an den Start. In beiden virtuellen Rennserien holten zwei Dänen den Sieg. Doch dazu später mehr. 

Der erfolgreiche World eX-Saisonauftakt war das Ergebnis monatelanger Arbeit und die Vision von Seriengründer Mike Rockenfeller, Le-Mans-Sieger und DTM-Champion von 2013, zusammen mit Kommunikationsexperte Thomas Voigt.

„Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an Lasse Sørensen, der unser erster eX-Prix-Sieger geworden ist“, sagte World eX-Mitbegründer Mike Rockenfeller. „Er hat bewiesen, dass die Fahrer aus der realen Welt mit den Esport-Profis mithalten können. Es war großartig, das komplette Starterfeld der eX ZERO Prototypen nach so viel Vorbereitung zum ersten Mal auf der Strecke zu sehen.

Der Saisonauftakt macht einfach Lust darauf, zu sehen, wie sich die Teams und Fahrer noch mehr mit World eX vertraut machen und #RacingForTheClimate immer weiter voranschreitet“, so „Rocky“. In die gleiche Kerbe schlug RCCO E-Sport CEO Thomas Voigt. „Nach Monaten harter Arbeit und vielen langen Tagen hinter den Kulissen hat World eX mit einer spannenden ersten Runde und einem würdigen Sieger begonnen“, zeigte sich Voigt erleichtert.

„Wir freuen uns sehr auf den Rest der Saison. Ein großes Dankeschön geht an unsere Partner und das gesamte Team von Menschen auf der ganzen Welt, die zusammengearbeitet haben, um World eX Wirklichkeit werden zu lassen. Die meisten von ihnen hatten zuletzt sehr lange Tage und kurze Nächte“, sagte Voigt.

Level 1: Antonio Felix da Costa unterliegt Sieger Sorensen

Level 1 läutete die erste Session mit direkten Duellen Mann gegen Mann oder Mann gegen Frau für die 22 Fahrer ein, mit großen Namen aus der Welt des realen Motorsports wie Antonio Felix da Costa, Bruno Senna, Romain Grosjean. Die elf Gewinner des Ein-Runden-Rennens stiegen alle in Level 3 auf. Felix da Costa musste sich in einem spannenden Duell gegen Sorensen geschlagen geben und schied aus.  Zu den elf Siegern aus Level 1 zog noch Michi Hoyer in Level 3 ein, da der Deutsche in Level 2 der schnellste Fahrer unter den elf Verlierern aus Level 1 war.

Bis ins Level 6, also dem Superfinale schafften es Sorensen und Simoncic, die im direkten Duell im 1000 PS starken eX ZERO-Prototypen um den Sieg kämpften.  Sorensen übernahm in der hart umkämpften ersten Kurve entscheidend die Führung und wurde von Simoncic bis ins Ziel verfolgt. Obwohl Simoncic in Schlagdistanz blieb, ließ sich der Däne nicht beirren und angelte sich den Sieg.

Der nächste Lauf von World eX führt nach Sebring in Florida zum eX Prix of the United States am 1. April, der ab 20:00 Uhr MEZ im Livestream übertragen wird.

Ergebnis British eX Prix:

1.       #7 Lasse Sørensen (DK) TK9 E-SPEED (pro)
2.     #61 Jernej Simoncic (SLO) WILD CARD (wildcard)
3.      #98 Martin Stefanko (CZ) Williams Esports (esports)
4.      #29 Liam de Waal (NL) Patrick Long Esports (esports)
5.      #27 Alen Terzic (SLO) BS+COMPETITION (esports)
6.     #32 Dries Vanthoor (B) Esports Team WRT (pro)
7.      #28 Thomas Schmid (CH) NIANCO esports (esports)
8.     #8 Romain Grosjean (F) R8G Esports (pro)
9.     #99 Michi Hoyer (D) Absolute Racing (esports)
10.    #9 Andreas Jochimsen (DK) TK9 E-SPEED (esports)
11.     #33 Gabby Chaves (USA) Patrick Long Esports (pro)
12.     #89 Beitske Visser (NL) BS+COMPETITION (pro)
13.     #62 Devin Braune (D) WILD CARD (wildcard)
14.     #16 Bruno Senna (BR) Williams Esports (pro)
15.     #31 Fabrice Cornélis (B) Esports Team WRT (esports)
16.     #11 Luca Kita (D) Biela Racing Team EURONICS (esports)
17.    #19 Michael Niemas (D) NReSports (esports)
18.    #45 Frank Biela (D) Biela Racing Team EURONICS (pro)
19.     #51 Alain Valente (CH) NIANCO esports (pro)
20.    #10 Risto Kappet (EST) R8G Esports (esports)
21.     #20 Alessio Picariello (B) Absolute Racing (pro)
22.   #13 Antonio Felix da Costa (P) NReSports (pro)

Formula E: Accelerate

Formula E Accelerate @FIAFormulaE

Beim vierten Rennen der virtuellen Formel-E-Rennserie Formula E: Accelerate in Diriyya feierte Frederik Rasmussen vom Team Dragon/Penske Autosport seinen Premierensieg. Tabellenführer Erhan Jajovski erreichte Platz 2 vor BMW-Pilot Kevin Siggy.

„Es war kein einfaches Rennen, ich habe in den ersten Runden zu viel Energie verbraucht und es war nicht schön, mit so viel Druck von hinten zu sparen“, schnaufte der Däne Rasmussen erstmal tief durch. “ Ich liebte diese Strecke mit all den Herausforderungen“, so der Dragon-Pilot.

In der Meisterschaft baute Jajovski seine Tabellenführung nach vier von sechs Rennen auf acht Punkten auf Siggy aus. Der BMW-Pilot war alles andere als happy über seinen dritten Platz. Zuvor versuchte Siggy Pole-Setter Rasmussen den Sieg noch zu entreißen, doch der entscheidende Angriff auf den Dänen misslang. So profitierte Jajovski vom Missgeschick des Slowenen Siggy und schob sich noch auf Platz 2.

„Ich bin nicht glücklich mit dem Ergebnis“, ärgerte sich Siggy. „Ich habe versucht, dort zu überholen, wo er es nicht erwartet hätte, aber es endete in einer Kollision, insgesamt war es heute ein wirklich schlechtes Rennen von mir. Mit Platz 3 bin ich nicht zufrieden. Jetzt heißt es, cool zu bleiben, dieses Rennen zu vergessen und weiterzumachen“, bilanzierte der Tabellenzweite der Meisterschaft.

Dagegen zeigte sich Erhan Jajovski über den gewonnenen zweiten Platz zufrieden. „In Anbetracht der Position, in der ich gestartet bin, bin ich mit P2 zufrieden“, sagte Jajovski. „Ich denke, das ist ein ziemlich gutes Ergebnis. Nachdem ich Kevin [Siggy] überholt hatte, wurde es eng, und ich hatte am Ende des Rennens nur noch 0,2 % nutzbare Energie. Es war wirklich knapp! Ich habe viel früher als sonst angefangen zu liften, damit ich bis zum Ende durchhalten konnte. Ich freue mich auf das nächste Rennen und hoffe, dass wir unsere Form aus den ersten vier Rennen beibehalten können“, so der nordmazedonische Tabellenführer.

Besondere Gast beim vierten Rennen war Ex-Formel1-Pilot Romain Großjean, der mit R8G Sim Racing selbst ein eigenen Team in der Esports-Szene unterhält. „Ich engagiere mich so viel ich kann“, sagte Großjean. „Es ist großartig zu sehen, wie die Brücke zwischen Realität und Virtualität immer mehr geschlagen wird. Ich habe meinen Traum im Motorsport gelebt, also kann ich jetzt jüngeren Sim-Racern die Chance geben, im Sim-Rennsport professionell zu werden und sogar die Brücke zwischen Sim-Rennen und Rennautos zu schlagen“, so der Franzose, der nach seinem Formel-1-Abschied in die Indy-Car-Serie gewechselt ist.

Ergebnis Runde 4 in Diriyya:

1
Frederik Rasmussen
25:51.513s
(28)
2
Erhan Jajovski
+1.856s
(18)
3
Kevin Siggy
+3.506s
(15)
4
Bono Huis
+4.656s
(12)
5
Graham Carroll
+4.964s
(10)
6
Marius Golombeck
+6.204s
(9)
7
Martin Stefanko
+10.543s
(6)
8
Lorenz Hoerzing
+13.715s
(4)
9
Petar Brljak
+14.041s
(2)
10
Jarno Opmeer
+17.298s
(1)

 

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