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Formel E: Strafen en masse, Rast verliert seine Punkte, Wehrlein in Top Ten

Rene Rast (DEU) Audi Sport ABT Schaeffler, walks away after qualifying ©FIAFormulaE

Das zweite Formel-E-Rennen in Diriyya hatte es in sich. Ein spektakuläres Rennen endete mit dem vorzeitigen Abbruchsieg von Sam Bird im Jaguar.

Den größten Aufreger abseits der Fernsehbilder lieferte jedoch Mahindra-Pilot Alex Lynn, der kurz vor Rennende kopfüber in die Streckenbegrenzung schlitterte und wie durch ein Wunder unverletzt aus dem Cockpit steigen konnte.

Nach Rennschluss wurde das Ergebnis nochmals gehörig durcheinander gewirbelt, da zahlreiche Fahrer Strafen aufgebrummt bekamen.

Allen voran DS Techeetah-Pilot Jean Eric Vergne, der seinen dritten Platz an Teamkollege Antonio Felix da Costa abtreten musste. Der Franzose setzte im Rennverlauf nur einen von zwei obligatorischen Attack Modes ein. Die fällige Durchfahrtsstrafe wurde in eine 24-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt, Vergne fiel dadurch von Platz 3 auf Platz 12 zurück. Bitter für den zweifachen Formel-E-Champion.

Eine ähnliche Strafe bekamen Nio-Pilot Tom Blomqvist und Rene Rast (Audi) aufgebrummt. Beide Piloten schafften es nicht mehr rechtzeitig ihren zweiten Attack Mode zu zünden. Für den Briten keine so gravierende Auswirkung, da er von P13 auf P18 zurückfiel, ohnehin nicht in den Punkterängen lag.

Für Rast bedeutete die nachträgliche Bestrafung ein herber Nackenschlag. Denn der 35-jährige Deutsche verlor als Zehnter nicht nur den einen Meisterschaftspunkt, sondern musste zugleich den Zähler für die schnellste Rennrunde an Freitagsieger Nyck de Vries abtreten. Durch die diversen Verschiebungen rutsche der Mercedes-Pilot von Platz 14 in die Top Ten auf Platz 9.

Rasts Teamkollege Lucas di Grassi war ein weiterer Nutznießer der nachträglichen Korrekturen, der von P12 auf P8 vorrückte und somit wenigstens vier Punkte für die Audi-Truppe mitnahm.

P10 für Pascal Wehrlein

Glück im Unglück für Porsche-Pilot Pascal Wehrlein, der trotz einer Durchfahrtsstrafe nach Verschulden einer Kollision mit BMW-Pilot Jake Dennis sechs Plätze vorrückte und mit P10 unerwartet einen weiteren WM-Punkt sammelte.

Eine bittere Pille musste auch Virgin-Rookie Nick Cassidy schlucken, der nach einer bärenstarken Leistung seinen fünften Platz nachträglich verlor. Da der Neuseeländer unter Full Course Yellow die maximal erlaubten 50 km/h überschritt, brummte ihm die Rennleitung ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe auf, die in eine 24-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelte wurde. Die Folge- nur Platz 14 für Cassidy, der ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten musste.

Max Günther: Rückversetzung um 5 Plätze beim Rom E-Prix

Für BMW-Pilot Max Günther verlief der Saisonauftakt mit einer großen Enttäuschung. Null Punkte auf dem Konto nach zwei misslungenen Vorstellungen in Diriyya. Der Deutsche muss zudem beim nächsten Rennen eine Rückversetzung um 5 Plätze in Kauf nehmen, da er einen Unfall mit Blomqvist verschuldete, wie die Rennleitung konstantierte. Bei dem Unfall schied Günther aus.  

In der Gesamtwertung wirkte sich die Ergebniskorrektur aus Saudi-Arabien aus. Tabellenführer Nyck de Vries baute seinen Vorsprung auf Sieger Bird auf sieben Punkte aus.

Hier das korrigierte Gesamtergebnis des 2.Laufen in Diriyya:

Ergebnis Race 2 Diriyya @FiaFormulaE

 

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