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Formel E: Rom E-Prix bekommt neues Streckenlayout

Rom Streckenlayout, FormulaE ©FormulaE

Die italienische Hauptstadt Rom bekommt ein neues Streckenlayout. Der für den 10. April geplante E-Prix in der „Ewigen Stadt“ wird wie bisher im Bezirk Esposizione Universale di Roma (EUR) gefahren, die Strecke verlängert zusätzlich sich um einen halben Kilometer.

Dazu wird die 3,385 Kilometer lange Strecke um weitere Kurvenkombinationen ausstaffiert, die nunmehr 19 Kurven umfasst.

Der Auftakt der Europatournee in Rom zählt zu den bevorzugten Locations der Formel E. Im Vorjahr konnte das italienische Gastspiel auf Grund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Auf die weitere Entwicklung der Pandemie muss weiterhin geachtet werden. Sollte in Rom kein Rennen über die Bühne gehen können, hätte die Formel E mit der nahe gelegenen Strecke in Vallelunga eine brauchbare Alternative.

Doch der Plan sieht vor, tatsächlich in Rom anzutreten. Bereits zum dritten Mal gastiert die Formel E in Italien. Das neue Streckenlayout bietet nunmehr vier 90-Grad-Kurven sowie eine zusätzliche Schikane. Dazu wird die Gerade zwischen Kurve 3 und 4 verlängert.

Sam Bird ,2019 Rome E-prix ©FIAFormulaE

Formel-E-Champion Antonio Felix da Costa & Co fahren entlang am Piazza Marconi und am Palazzo dei Congressi. Die starken Beeinträchtigungen für den Stadtverkehr wird dadurch begegnet, dass nur ein kleinerer Abschnitt der vielbefahrenen Hauptstraße Via Cristoforo Colombo eingeplant ist. Somit haben die Streckenplaner der Formel E ein größeres Stück des angrenzenden Ninfeo Parks integriert.

Fahrerkomitee einbezogen

Das Fahrerkomitee der Formel E, bestehend aus Lucas di Grassi (Audi), Oliver Rowland (Nissan) und Venturis neuer Co-Teamchef Jerome d’Ambrosio, wurde in den Ausbauplänen mit einbezogen.

„Sowohl die FIA als auch die Formel E haben wieder einmal ausgezeichnete Arbeit verrichtet, um die Formel E noch packender zu machen“, bestätigt di Grassi. „Das neue Layout ist fantastisch. Es hat längere und schnellere Geraden und bietet mehr Möglichkeiten für Überholmanöver. Eine mega Gerade. Ich bin mir sicher, dass die Fans es lieben werden. Und auch ich kann es kaum erwarten, dort Rennen zu fahren“, so der Formel-E-Champion von 2017.

In wirtschaftlicher Hinsicht ist der Rom E-Prix ein voller Erfolg. Laut der Formel E soll das Rennen 2019 ein stolze Summe von 60 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Mit dem neuen Streckenlayout in Rom kann die Serie größere Tribünen aufstellen. Ob es zum geplanten dritten Saisonlauf der Formel E in Italiens Hauptstadt tatsächlich kommt, bleibt abzuwarten.

 

 

 

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