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DTM: Red Bull geht mit Team AF Corse und zwei Ferrari 488 GT3 Evo an den Start

Ferrari,DTM Test Hockenheimring ©DTM

Red Bull verleiht der DTM neue Flügel. Der Energydrink-Riese steigt mit dem italienischen Team AF Corse und zwei Ferrari 488 GT3 Evo in die neuformierte DTM ein. Am Steuer werden die beiden Neuseeländer Liam Lawson und Nick Cassidy sowie Alexander Albon sitzen.

„Sowohl Red Bull als auch Ferrari sind führende Global Player, die in der Welt des Motorsports und darüber hinaus für absoluten Erfolg stehen“, freut sich DTM-Chef Gerhard Berger über das Comeback von Red Bull.

„Wir freuen uns sehr, diese beiden Top-Marken in einem einzigartigen Projekt in der DTM zu vereinen, wo sie mit gebündelter Kraft um den Sieg in dieser prestigeträchtigen Meisterschaft kämpfen“, ergänzt der 61-jährige Tiroler.

DTM und Red Bull feiern ein Comeback. Zuletzt unterstützte Red Bull den zweifachen DTM-Champion Mattias Ekström bis zu seinem DTM-Rücktritt, danach glänzte der Brausehersteller zwei Jahre lang durch Abwesenheit.

Große Chance für Liam Lawson

Als Fahrer schickt Red Bull den 18-jährigen Neuseeländer Liam Lawson ins Rennen, der eine komplette Saison im Red-Bull-Cockpit fahren wird. „Der GT-Rennsport ist sehr neu für mich“, sagt Lawson. „Ich bin begeistert von dieser Chance in einer so hochkarätigen Rennserie mit Weltklasse-Fahrern und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Alex, der enorme Erfahrung mitbringt.

Und natürlich bin ich schon ganz heiß darauf, den Ferrari zu fahren“, schwärmt der junge ‚Kiwi‘. Das zweite Auto in den Farben der Red Bull Premium-Modemarke AlphaTauri teilen sich der Thailänder Alexander Albon und Lawsons Landsmann Nick Cassidy.

Alpha Tauri Car Livery DTM ©Red Bull Content Pool

„Besonders vielversprechend ist die beispiellose Zusammenarbeit dreier hochkarätiger Fahrer“, zeigt sich Berger begeistert. „Der Formel-1-Pilot und Podest-Finisher Alex Albon, der GT-Profi und mehrfache Rennsieger Nick Cassidy sowie das Nachwuchstalent Liam Lawson in einem Team – das ist eine perfekte Mischung, die in der kommenden DTM-Saison für jede Menge Spannung sorgen wird“, ist sich der Österreicher sicher.

Alex Albon und Nicki Cassidy in Doppelfunktion

Für Albon, der beim Formel-1-Team Red Bull weiterhin als Test- und Entwicklungsfahrer fungiert, bedeutet das DTM-Engagement eine große Umstellung. „Die DTM ist eine großartige Serie mit hochtalentierten Fahrern und spannendem Rennsport“, ist Albon überzeugt.

„Ein ‚Blechdach‘ bin ich bislang nur einmal gefahren, als ich 2015 für den Autosport BRDC Young Driver Award nominiert war. Diese Autos sind komplett anders als Einsitzer und erfordern einen anderen Fahrstil.

Sie haben viel weniger Abtrieb und die Reifen sind nicht zu vergleichen. Die Umstellung wird etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber ich freue mich auf eine neue Herausforderung im Rennsport, wann immer ich außerhalb meiner bestehenden F1-Verpflichtungen verfügbar bin“, so der 24-Jährige, der in der Formel 1 zwei Podestplätze erreichte, das Stammcockpit jedoch an den Mexikaner Sergio Perez abgeben musste.

Ein wenig DTM-Luft schnupperte Albon schon in seiner Karriere. 2015 fuhr der der Thailänder in der F3-Europameisterschaft als Teil des DTM-Rahmenprogrammes- ein weiteres Comeback.

Nick Cassidy, Lexus,Super GT in Hockenheim ©EHirsch

Mit Nick Cassidy kommt ein ‚Altbekannter‘ in die DTM. Der 26-jährige Neuseeländer gewann im November 2019 eines der beiden Dream Races, die die DTM und die Super GT gemeinsam in Fuji veranstalteten. Fünf Jahre lang war Cassidy in der japanischen Super-GT engagiert, ehe der ‚Kiwi‘ neben seinen DTM-Engagement 2021 in der Formel E beim britischen Rennstall Envision Virgin Racing an den Start geht. In der Elektro-Rennserie wird Cassidy übrigens Teamkollege des früheren Audi-DTM-Werkspiloten Robin Frijns.

Teamchef Amato Ferrari: Meisterschaft das Ziel

Als Team schickt Red Bull AF Corse, dreifacher Le Mans-Sieger , ins Rennen, die die beiden Ferrari 488 GT3 Evo auf ihre Renneinsätze vorbereiten.

„Diese Idee verdanken wir Gerhard Berger“, bestätigt AF Corse-Teamchef und Eigentümer Amato Ferrari. „Mit Red Bull haben wir uns relativ schnell geeinigt und blicken jetzt mit großem Enthusiasmus auf die Zusammenarbeit. Wir haben nur ein Ziel: den Sieg. Angesichts der beteiligten Marken sind alle Voraussetzungen für einen Erfolg gegeben“, freut sich Ferrari auf die neue Herausforderung.

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