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DTM: Aus und vorbei – Lucas Auer und BMW Motorsport trennen sich

Lucas_Auer ©EHirsch

Aus und vorbei. Lucas Auer ist nicht mehr länger bei BMW Motorsport engagiert. Trotz eines gültigen Vertrages haben sich der Tiroler und der Münchner Autobauer vorzeitig auf eine friedliche Vertragsauflösung geeinigt, wie der Kufsteiner in einer Pressemitteilung verkündete.

Auer, der im Vorjahr durch seine DTM-Rückkehr bei BMW einen Zweijahresvertrag unterzeichnete, erklärt die Trennung. „Durch die grundlegende Umstrukturierung der DTM nach dem angekündigten Audi-Ausstieg musste man dann die Lage aber erneut neu bewerten“, begründet der Tiroler die Trennung.

Der Österreicher feierte mit BMW einen Sieg auf dem Lausitzring in der Class1-Abschiedssaison, die Audi nach Belieben dominiert hat. Auer hoffte bei BMW 2021 anderweitig eingesetzt zu werden, doch die Pläne zerschlugen sich offenbar. „Dass wir punkto Zukunftsorientierung nicht wirklich einen für beide Seiten optimalen Einsatz finden konnten“, führte zum gemeinsamen Entschluss, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden.

Lucas Auer BMW M 4 DTM ©BMW

„Als wir uns Anfang letzten Jahres auf eine Zusammenarbeit verständigt haben, lag der Fokus sowohl bei mir als auch bei BMW Motorsport ganz klar auf der DTM. Wir hatten dann eine – vor allem natürlich auch durch Corona bedingte – aufregende und zum Teil schwierige Saison. Trotzdem ist mir ein Sieg und ein Podium gelungen“, erklärt der Tiroler. Kurzzeitig stand Auer auf der Kandidatenliste der Münchner für das freigewordene Formel-E-Cockpit nach dem Abschied des langjährigen BMW-Werkspiloten Alexander Sims, der zu Mahindra Racing wechselte. 

Doch das begehrte Formel-E-Cockpit neben Maximilian Günther angelte sich der frühere Aston-Martin-DTM-Pilot Jake Dennis. Als Ersatzpilot bei BMW i Andretti Motorsport verpflichtete BMW Sheldon van der Linde, Auer blieb unberücksichtigt.

In der neu reformierten DTM mit GT3-Reglement geben sich die Kundenteams, sich mit dem Auslaufmodell BMW M6 GT3 zu beteiligen, reserviert. Der neue BMW M4 GT3 kommt erst 2022 weltweit zum Einsatz, eine insgesamt unbefriedigende Situation für die Münchner.

In der nordamerikanischen IMSA-Serie, die am Wochenende in Daytona begann, kommt für BMW dagegen Auers Landsmann Philipp Eng und die Ex-DTM-Piloten Bruno Spengler und Augusto Farfus zum Einsatz, auch dort gab es keinen Platz für Auer.

Wie sieht die weitere Planung des 26-jährigen Auer aus? „Mein Ziel ist ganz klar: Ich möchte auch in diesem Jahr wieder in einer Topmeisterschaft um Siege fahren“, sagt der Tiroler selbstbewusst, der zuvor bei Mercedes in DTM und danach in der japanischen Super Formula Erfahrungen sammelte.

 

 

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