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DTM: Kracher- Formel-1-Pilot Alex Albon mit Red Bull in der DTM

Alexander Albon ©Red Bull

Allen Motorsport-Fans erstmal ein gesundes, neues Jahr 2021. Kaum hat das neue Jahr begonnen, holt die DTM den ersten Hammer raus.

Formel-1-Pilot Alexander Albon steigt nämlich in die DTM ein. Der 24-jährige Thailänder Albon kommt gemeinsam mit Red Bull-Junior Liam Lawson aus Neuseeland und der tatkräftigen Unterstützung von Red Bull in die DTM.

„Formel 1-Piloten wie Alex Albon, DTM-Stars wie der dreimalige Champion René Rast, Profis aus der GT-Szene und junge Talente wie Liam Lawson – das ist eine hochkarätige Fahrer-Mischung, wie ich sie mir für die DTM-Saison 2021 wünsche“, freut sich Serienchef Gerhard Berger über den Deal.

„Dazu passt, dass sich auch Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button mit seinem Team bereits in die DTM eingeschrieben hat. Alex Albon ist ein junger, ehrgeiziger Rennfahrer und eine hervorragende Bereicherung für die DTM. Er wird die internationale Bedeutung der DTM weiter stärken“, hofft der Österreicher die DTM mit dem neuen GT3-Reglement in die Erfolgsspur zu führen.

Albon und Lawson im Ferrari?

Die Österreich-Connection zwischen Ex-Formel-1-Piloten Berger und Red-Bull-Motorsport-Konsulent Dr. Helmut Marko ist für die DTM Gold wert. Albon und Lawson sind die ersten offiziell bestätigten Fahrer in der DTM 2021. Mit welcher Marke und mit welchen Team Red Bull in der DTM antritt, wurde nicht kommuniziert. Laut ‚F1-Insider‘ soll Red Bull jedoch zwei Ferrari 488 GT3 einsetzen. Ferrari wäre nach Audi, Mercedes und McLaren die vierte Marke, die in der neuen DTM antreten würde.

Bergers Ziel, 20 Fahrzeuge mit mindestens fünf Marken bis zum Saisonstart am 28. Mai in St. Petersburg in die Startaufstellung zu bekommen, wird damit immer realistischer. Der DTM-Einsatz von Alex Albon bedeutet einen weiteren wertvollen Schritt in diese Richtung. Die ehemaligen Audi-Werksteams von Rosberg und Abt Sportsline haben sich inzwischen fix eingeschrieben, dazu kommt das Team von Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button- Team Rocket RJN, 2 Seas Motorsport und GruppeM Racing, insgesamt also bereits fünf Teams.

Albon wird allerdings nicht alle DTM-Rennen bestreiten können, da seine Formel-1-Verpflichtungen bei Red Bull als Test-, Ersatz- und Simulator-Fahrer Priorität genießen.

Die DTM-Rennen am Norisring, am Red Bull Ring und das Saisonfinale in Hockenheim überschneiden sich mit Formel-1-Rennen, die Albon, der seinen Formel-1-Stammplatz bei Red Bull an den Mexikaner Sergio „Checo“ Perez abtreten musste, nicht fahren kann. Womöglich kommen noch die beiden DTM-Rennen in Monza hinzu, dessen Termin noch aussteht. Welcher Fahrer sich das Cockpit mit Albon teilt, wird laut DTM-Pressemeldung zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Dr. Helmut Marko:“ DTM eine interessante Plattform und eine echte Herausforderung

Wie beurteilt Red-Bull-Motorsport-Konsulent Dr. Helmut Marko den Einstieg in die DTM? „Eine hochkarätig besetzte DTM mit GT3-Sportwagen ist eine interessante Plattform und eine echte Herausforderung auch für erfolgreiche Rennfahrer wie Alex Albon, ebenso für unseren Red Bull-Junior Liam Lawson“, begründet der mittlerweile 77-jährige Steirer das Engagement von Red Bull in die DTM.

Der ehemalige Le-Mans-Sieger und Formel-1-Pilot Marko hat eine direkte Beziehung zur 1984 eingeführten DTM, in der er von 1984 bis 1989 mit seinem RSM-Marko-Team mit Alfa Romeo und Mercedes am Start war.

Liam Lawson ©Red Bull

Albon und Lawson – ein hochqualifiziertes Duo

Red Bull sendet mit Alex Albon und Liam Lawson ein hochqualifiziertes Duo in die DTM. Albon liebäugelte 2019 mit einem Einstieg in die Formel E, wo er bereits einen Vertrag bei Nissan e.dams unterzeichnete. Doch der Thailänder bevorzugte die Formel 1 und wechselte stattdessen in die Königsklasse des Motorsports. Er fuhr zunächst für Toro Rosso und wurde noch während der Saison ins Team Red Bull Racing befördert. Bei den Grand Prix 2020 in Mugello und in Abu Dhabi erzielte Albon jeweils den dritten Platz und damit seine beiden besten Platzierungen. Die Formel-1-Saison 2020 beendete der Teamkollege von Max Verstappen als Gesamtsiebter.

Liam Lawson ist hierzulande ein unbekanntes Blatt. 2015 wechselte Lawson in den Formel-Sport, wurde nur ein Jahr später mit 14 Siegen in 15 Rennen Meister in der neuseeländischen Formel Ford 1600 und damit der bis dahin jüngste Champion in der seit Ende der Sechszigerjahre ausgetragenen Formel Ford.

Gleich zweimal wurde er Vizemeister in der Formel 4, 2017 in Australien und 2018 in der ADAC-Formel-4-Meisterschaft. 2019 gewann er die Toyota-Racing-Serie in seiner Heimat, die er in der Saison 2020 als Vizemeister abschloss. Ebenfalls Vizemeister wurde er 2019 in der Euroformula-Open-Meisterschaft. Seine zweite Saison in der FIA-Formel-3-Meisterschaft beendete Liam Lawson 2020 als Fünfter.

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