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Formel E: Formel-1-Test für Mercedes-Duo de Vries und Vandoorne,- „Wie von einem anderen Planeten“

2020 Abu Dhabi Test ©Mercedes,LAT mages

Die Formel 1 hat von ihrer Attraktivität und Anziehungskraft für die Formel-E-Piloten nichts verloren.

Das galt diese Woche besonders für die beiden Mercedes-Piloten Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries, die im W11 das Weltmeisterauto von Lewis Hamilton in Abu Dhabi testen durften. Ebenfalls am Steuer: Sebastien Buemi (Nissan-e.dams), der bei Red Bull Racing eingesetzt wurde.

„Heute war ein ganz besonderer Tag, an dem ich mein Formel-1-Debüt gegeben habe“, zeigte sich de Vries hocherfreut. „Es ist ein fantastisches Auto, wie von einem anderen Planeten.“

Im Anschluss an das Saisonfinale der Formel 1 beim Großen Preis von Abu Dhabi fand am Dienstag der letzte Testtag des Jahres im Rahmen des eintägigen Young Driver Test auf dem Yas Marina Circuit statt.

Serienweltmeister Mercedes setzte mit Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries ihre beiden Formel-E-Piloten ein. Dabei feierte der Niederländer de Vries Premiere in der Königklasse des Motorsports. Für de Vries war es nämlich der erste Test in einem Formel-1-Boliden, der insgesamt 110 Runden im Mercedes-Boliden absolvierte und dabei die zweitschnellste Zeit hinter dem zweifachen Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso im Renault in den heißen Asphalt von Abu Dhabi brannte.

2020 Abu Dhabi Test ©Mercedes,LAT mages

„Man kann so spät bremsen und so viel Geschwindigkeit in die Kurven mitnehmen“, konstatierte de Vries. „Es war wundervoll, damit zu fahren. Ich bin mit meinen Fortschritten im Laufe des Tages sowie unserer erledigten Arbeit zufrieden.

Ich war überrascht, wie schnell ich mich im Auto einleben konnte. Das Team hat mich großartig unterstützt und alles gemacht, damit ich mich so wohl wie möglich fühlen konnte. Vielen Dank an Mercedes, dass sie mir diese einzigartige Chance und besondere Gelegenheit gegeben haben. Es war ein super Tag im Auto“, strahlte der 25-Jährige.

Sowohl de Vries als auch sein Formel-E-Teamkollege Vandoorne, der bereits reichlich Erfahrung in der Formel-1 sammelte, absolvierten kürzere und längere Runs, arbeiteten am Setup und lernten das Verhalten der in der Formel-1 eingesetzten Pirelli-Reifen kennen. Gemeinsam schaffte das Mercedes-Duo 192 Runden respektive 1.066 Kilometer zurückzulegen.

Beide Formel-E-Piloten sind Teil des F1-Simulatorprogramms und konnten daher Vergleiche zwischen dem echten Rennwagen und ihrer Simulator-Arbeit ziehen.

„Ich hatte heute viel Spaß im W11 und konnte viele Runden zurücklegen, sowohl auf kürzeren als auch auf längeren Runs“, sagte Vandoorne. „Der Tag verlief insgesamt rund und ich war der Schnellste am Vormittag. Ich möchte dem Team ein großes Dankeschön dafür aussprechen, dass sie mir diese Chance gegeben haben.

Man erhält nicht oft die Gelegenheit, ein Formel-1-Weltmeisterauto zu fahren, das ist etwas ganz Besonderes. Es war ein richtiges Privileg, den W11 zu fahren und es war ein fantastischer Tag.

Am Nachmittag musste ich leider etwas früher aufhören, weil ich wegen eines PR-Termins zum Flughafen musste. Aber ich bin trotzdem mit dem Testtag zufrieden und freue mich darüber, zum Abschluss des Jahres diese Gelegenheit erhalten zu haben, den W11 zu fahren“, resümierte der Belgier.

Vandoorne erreichte unter den 15 Testpiloten, zu denen auch Deutschlands große Nachwuchshoffnung Mick Schumacher im Haas-Auto gehörte, die drittschnellste Zeit und musste sich seinem Teamkollegen de Vries um 24 Hundersttel Sekunden geschlagen geben.

Spaß und Freude hat es beiden Mercedes-Piloten jedenfalls gemacht, die sich in Vorbereitung auf die am 16. und 17. Januar  2021 in Santiago de Chile startende Formel-E-Saison befinden.

Sebastien Buemi: Platz 12

Weniger Grund zum Lachen hatte hingegen Sebastien Buemi (Nissan-e-dams), der im Red Bull-Auto 77 Runden drehte und dabei rückwärts in die Wand crashte. Flügel und Heck des RB 16 wurden zwar etwas beschädigt, der Schweizer blieb Gott sei Dank unverletzt und erreichte immerhin noch Platz 12.

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