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Formel E: Endgültig fix- Nico Müller fährt weiterhin für Dragon

Nico Müller, Dragon @FIAFormulaE

Nico Müller bleibt der Formel E erhalten. Der 28-jährige Schweizer einigte sich mit dem US-Team Dragon/Penske Autosport auf eine weitere Zusammenarbeit für Saison 7.

„Ich freue mich sehr auf meine zweite Saison mit Dragon“, freute sich Müller über den Deal. „Wir haben schon mehrfach gezeigt, dass das Potenzial da ist, und in unserer zweiten Saison wollen wir das in die Ergebnisse umsetzen, die wir alle verdienen“, gibt sich der DTM-Vizemeister optimistisch.

Mit der Bestätigung Müllers beim US-Rennstall ist damit das komplette Fahrer-Line-Up für Saison 7 abgeschlossen. Beim Valencia-Test Ende November war Dragon das einzige Team, das noch nicht beide Fahrer fix bestätigte.

Müller geht mit dem Team von Jay Penske in seine zweite komplette Saison. Der Schweizer, der bereits 2018 und 2019 bei Audi als Test-und Entwicklungsfahrer fungierte und den Rookie-Test für die Ingolstädter mit Bravour absolvierte, heuerte letzte Saison beim US-Rennstall an, nachdem Audi zuvor mit Daniel Abt den Vertrag verlängerte. Nach dem Rauswurf des Deutschen während der letzten Saison angelte sich Audi DTM-Champion Rene Rast, der beim Ingolstädter Autobauer auch diese Saison ins Cockpit steigt.

Müllers Teamkollege: Sergio Sette Camara

Müllers Teamkollege ist ein alter Bekannter. Sergio Sette Camara, der mit Müller bereits beim Saisonfinale in Berlin das Fahrergespann bei Jay Penskes Team bildete.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Zusammenarbeit mit Nico fortgesetzt wird“, sagte Teambesitzer Penske zur weiterverpflichtung des Schweizers.

Nico Müller, GEOX Dragon @FIAFormulaE

„Nico hat uns während einer herausfordernden Rookie-Saison unschätzbares Feedback gegeben, das wir in das diesjährige Paket eingebaut haben. Mit der Kombination aus seinem technischen Feedback, seinem Rennkönnen und den zusätzlichen Ressourcen, die wir zur Unterstützung des Teams einbringen, bin ich zuversichtlich, dass wir ihm ein konkurrenzfähigeres Paket für 2021 geben werden.

Ich erwarte, dass er in seiner zweiten Saison in der Formel E solide Ergebnisse liefert“, begründet der amerikanische Teameigner den Verbleib Müllers, der in der abgelaufenen Saison keinen einzigen Punkt beim unterlegen Penske-Team holen konnte. Platz elf in Santiago de Chile war Müllers bestes Saisonresultat in seinem Rookie-Jahr. Doch Penske besitzt ein Händchen für Rohdiamanten, der beispielsweise den Deutschen Maximilian Günther – jetzt BMW i Andretti- weiterentwickelte.

Diese Saison muss mehr kommen, spricht Punkte müssen her. Das weiß auch der langjährige Audi-DTM-Pilot, der das Umfeld beim US-Rennstall besonders hervorgebt. „Das ganze Team ist sehr hungrig darauf, und wir werden nie aufhören, uns gegenseitig zu pushen und zu verbessern“, so Müller. „Ich begrüße die Einstellung, die jeder im Team hat – wir geben niemals auf, selbst in den härteren Zeiten, wenn wir gegen die größten Namen in dieser Meisterschaft kämpfen“, fügt der Dragon-Pilot hinzu.

Müller freut sich sehr darüber, dass die Formel E erstmals unter dem Schirm einer FIA-Weltmeisterschaft fährt. „Die Formel E ist eine komplett neue Welt, die sich mir während der Saison 6 eröffnet hat“, sagt der 28-Jährige.

„Eine offizielle FIA-Weltmeisterschaft zu werden, hat sich die Serie sehr wohl verdient. Diese offizielle Klassifizierung zu haben, ist großartig für die Teams und die Fahrer, denn sie erkennt das Niveau des Sports an.

Wir sind alle sehr stolz darauf, hier in der Formel E einem Weltmeistertitel hinterher zu jagen. Dafür sind wir alle hier – wir sind hier, um zu gewinnen, und zu sagen, dass wir einer Weltmeisterschaft hinterherjagen, macht den Hunger noch größer“, strotzt Müller vor Selbstbewußtsein.

Nico Müller, Dragon @FIAFormulaE

Dennoch eine Herkulesaufgabe für Müller und Camara. Das Dragon-Team geht nämlich mit keinen neuen Antriebsstrang in die neue Saison. Der Penske-EV4 aus der abgelaufenen Saison kommt auch 2021 zum Einsatz, um die Kosten in Grenzen zu halten.

Bevor die neue dritte Generation der Formel-E-Autos in der Saison 2022/2023 eingeführt wird, dürfen in den kommenden beiden Saisons nur ein einziges Mal ein neuer Antriebsstrang verwendet werden. Ein ähnliches Prozedere absolviert das Meisterteam DS Techeehtah und Nissan e.dams, das noch mit bewährten Antriebsstrang die neue Saison bestreitet, ehe Mitte nächsten Jahres das neu entwickelte Aggregat für zusätzlichen Schub sorgen soll.

Müller wird es egal sein. Wichtig ist es, weiterhin im Formel-E-Geschäft zu verbleiben, um sich bei größeren Teams in Zukunft zu empfehlen.

 

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