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Formel E: Alex Lynn fix verpflichtet- Mahindra mit britischen Fahrerduo und deutschen Know-how im neuen M7Electro

Alex Sims und Alex Lynn ©Mahindra

Doppelter Alex für Mahindra Racing. Der indische Rennstall hat den Briten Alex Lynn fix unter Vertrag genommen.

Der Brite wird an der Seite seines Landsmanns von Neuzugang Alexander Sims die kommende Saison in Angriff nehmen.

„Ich freue mich unglaublich darauf, in Saison 7 der ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft wieder dabei zu sein und für Mahindra Racing zu fahren“, zeigte sich Lynn hocherfreut.

„Ich hatte die Gelegenheit, den M7Electro an zahlreichen Testtagen zu fahren, und wir sind alle ziemlich stolz auf das, was wir uns erarbeitet haben. Wir kennen unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht vollständig, erst, wenn in Santiago die Lichter ausgehen. Wir sind aber hier, um konstant um Siege und Podestplätze zu kämpfen. Deswegen fährt das Team Rennen und ich auch.

Von daher bin ich äußerst gespannt und konzentriert darauf, die Ergebnisse zu liefern, die dieses hart arbeitende Team verdient“, sagte der hochgewachsene 27-jährige Brite, der bereits mit Virgin und Jaguar reichlich Formel-E-Erfahrung sammeln konnte.

Lynn ist ein alter Bekannter der Formel E. Beim Saisonfinale in Berlin bestritt Lynn den Endspurt für Mahindra und trat mit Platz fünf als bestes Resultat positiv in Erscheinung. Sicherlich ein Grund, weshalb Teamchef Dilbagh Gill auf die Dienste des Briten zurückgreift.

„Das Team hat unglaublich hart an der Entwicklung des M7Electro gearbeitet, und mit einer starken Fahrerpaarung aus Alexander Sims und Alex Lynn bin ich zuversichtlich, dass wir in dieser Saison wieder auf die Podestplätze zurückkehren werden“, zeigte sich Dill optimistisch.

Doppelter Alex im Mahindra-Team

Dabei startet der indische Rennstall nach dem Karriereende von Jerome d’Ambrosio und der Trennung des Deutschen Pascal Wehrlein (bereits vor dem Saisonfinale in Berlin) mit einer ganz neuen Fahrerpaarung in die Formel-E-Weltmeisterschaft. Alex und Alex- doppelter Alex also im Mahindra-Team. Lynns Teamkollege Alexander Sims wurde bereits vor wenigen Wochen als neuer Fahrer offiziell vorgestellt, der nach seinem Abschied bei BMW i Andretti eine neue sportliche Herausforderung sucht.

„Ich habe die letzten Monate damit verbracht, mich bei Mahindra Racing zu integrieren, alle kennenzulernen und zu lernen, wie jeder arbeitet, was großartig war“, sagte Sims. „Wir haben viele Simulatortests durchgeführt, die sehr hilfreich waren, aber gerade die Streckentests, die wir durchgeführt haben, waren von unschätzbarem Wert und sind gut verlaufen.

Es ist schwierig, Leistungsvergleiche zu ziehen, aber ich habe einen Eindruck für das System und die Software gewonnen, was entscheidend ist, und ZF hat auf der Hardwareseite mit dem Antriebsstrang gute Arbeit geleistet.

Bis zu den Testfahrten in Valencia und den Rennen werden wir nicht wissen, wo wir wettbewerbsmäßig stehen, aber die ersten Eindrücke scheinen gut zu sein. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unser Paket weiter zu verfeinern und zu optimieren. Ich freue mich schon sehr darauf zu sehen, wie es ist, die Rennen zu fahren und unsere Zähne in der Saison zu zeigen“, so der 32-jährige Brite, der bereits einen Formel-E-Sieg in seiner Karriere verbuchen konnte.

Deutsches Know-How bei Mahindra

Der indische Rennstall mit seinen beiden britischen Piloten Sims und Lynn greift auf deutsche Werarbeit zurück. Ex-Formel-1-Weltmeister Damon Hill stellte bei der Präsentation neben den beiden britischen Stammpiloten Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld und ZF vor. Heidfeld, der 44 Formel-E-Rennen für Venturi und Mahindra bestritten hat, fungiert erneut als offizieller Test- und Reservefahrer und zudem als Sonderberater bei Mahindra.

Der neue M7Electro-Renner stammt aus deutscher Produktion. ZF zeichnet für den Antriebsstrang verantwortlich. Bereits in der abgelaufenen Saison bestand eine längerfristige Partnerschaft zwischen Mahindra und ZF.

Mahindra,M7 Electro©Mahindra,Lou Johnson

Unter der Haube des M7Electro befindet sich erstmals der von ZF in Eigenregie neu entwickelte Antriebsstrang. Zusammen mit Mahindra haben ZF-Ingenieuren unermüdlich daran gearbeitet, trotz der herausfordernden Umstände unter COVID-19 ein konkurrenzfähiges neues Paket für die Saison zu schnüren.“ich freue mich auf eine weitere Saison mit der Unterstützung der ZF Friedrichshafen AG“, sagte Teamchef Gill.

Erste Bewähungsprobe des neu entwickelten M7Electro in der Öffentlichkeit gibt es ab heute bei den offiziellen Testfahrten aller 12 Formel-E-Teams in Valencia, die bis Dienstag, 1.Dezember, stattfinden.

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