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ADAC GT Masters: Corona-Vorfall bei BMW, Sheldon van der Linde im Dauereinsatz

Sheldon van der Linde, BMW ©BMW

BMW-Pilot Sheldon van der Linde fährt im Dauereinsatz. Ob DTM, 24-Stunden-Rennen oder ADAC GT Masters, die Fahrkünste des 21-jährigen Südafrikaners sind sehr gefragt.

Wegen eines BMW-internen Corona-Falles springt van der Linde kurzfristig beim ADAC GT Masters ein und feiert am Wochenende auf dem Lausitzring ein unerwartetes Comeback.

Das BMW-Schubert-Team kann in der Lausitz nicht auf Stammpilot Nick Yelloly zurückgreifen, der letztes Wochenende nach dem 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Auch Ex-DTM-Champion und SAT.1-Expterte Martin Tomczyk, der ebenfalls den Langstreckenklassiker in Spa absolvierte, hat es erwischt und sich mit Corona angesteckt. Beide Piloten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

„Es hat uns sehr getroffen, von Nicks Infektion zu hören und wir alle wünschen ihm gute Besserung“, sagt Teamchef Andre Schubert. „Mit Sheldon van der Linde haben wir einen wahren Edelreservisten im Auto. Wir haben keine Zweifel, dass er Nick würdig vertreten wird. Was das Wochenende angeht, sind wir natürlich ebenso positiv gestimmt“, sagt Schubert, der hofft, den Sieg zuletzt auf dem Red Bull Ring zu wiederholen. Für Schubert Motorsport war es nämlich der erste Sieg seit 2015 und der insgesamt elfte in der hochkarätigen GT3-Serie.

Schubert Motorsport Sieg am Red Bull Ring ©ADAC GT Masters

Da sich Yelloly zu Hause auskurieren muss, gibt van der Linde ein überraschendes Comeback im ADAC GT Masters. Van der Linde wird an der Seite des Schweden Henric Skoog den BMW M6 GT3 pilotieren. Vor seinem Wechsel in die DTM fuhr der 21-Jährige BMW-Pilot 2017 und 2018 im ADAC GT Masters, wo er 2018 die Vizemeisterschaft feierte.

Familientreffen in der Lausitz

Sheldon van der Linde trifft auf dem Lausitzring auf seinen Bruder Kelvin van der Linde, der als Titelverteidiger im Audi R8 LMS seine hauchdünne Tabellenführung von einem Punkt in Brandenburg verteidigen will.

Übrigens gibt es für Sheldon van der Linde ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Teamkollegen Joel Eriksson, die im Vorjahr gemeinsam im Team von Bart Mampaey in der DTM fuhren.

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