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DTM 2021: Neues Reglement mit ABS und Traktionskontrolle

Re-Start,DTM Zolder 2020 ©DTM, Photo by Hoch Zwei

Die DTM 2021 nimmt weiter Gestalt an. Die DTM hat das auf GT3 aufgebaute Reglement um weitere Details bekanntgegeben.

Anti-Blockier-System (ABS) ,Traktionskontrolle und der Formation-Start nach Indy-Vorbild kommen 2021 zum Einsatz. Somit kommt die DTM den Wünschen der Hersteller und Teams entgegen, um weitere Kosten einzusparen.

Denn die kurzfristige Umsetzung der Deaktivierung der Fahrhilfen und die dadurch entstehenden Entwicklungskosten wären für die interessierten Teams kaum zu stemmen gewesen. Gerade in Corona-Zeiten ist es in der Motorsport-Szene sehr schwierig geworden, finanzkräftige Sponoren aufzutreiben.

„In den zahlreichen Gesprächen, die wir in den vergangenen Wochen mit interessierten Herstellern und Teams geführt haben, haben wir uns eine abschließende Meinung gebildet und uns dazu entschieden, ABS und Traktionskontrolle zuzulassen sowie den DTM Formation Start einzuführen“, bestätigt Frederic Elsner, Director Event der ITR.

„Dadurch werden Aufwand und Kosten reduziert, der hochkarätige Motorsport der DTM bleibt jedoch unverändert erhalten“, so Elsner.

Frederic Elsner,DTM Nuerburg, Nürburgring ©DTM,Photo by Hoch Zwei

Neben der Zulassung von ABS und Traktionskontrolle vollzieht die DTM einen Paradigmenwechsel hinsichtlich des Startprozedere. Die traditionellen bisherigen Grand-Prix-Starts  werden durch den DTM Formation Start abgelöst. Das bedeutet im Klartext, dass die zukünftigen Sportwagen künftig dichtgestaffelt in Zweier-Reihen auf die Startampel zurollen, mit der das Rennen schließlich freigegeben wird.

Kein Neuland für die aktuellen DTM-Piloten, die zuletzt in Zolder regen Gebrauch davon in Form des Restarts nach zwei Safety-Car-Phasen machten. Spektakuläre Action sind also garantiert.

DNA der DTM bleibt erhalten

Zahlreiche wichtige Bestandteile des bisherigen DTM-Reglements bleiben erhalten. Dazu gehört der Ablauf in Form eines Sprintrennens über 55 Minuten plus eine Runde am Samstag und am Sonntag. Bei der DTM wird es – anders als bei den meisten GT-Rennserien wie beispielsweise dem Konkurrenzprodukt ADAC GT Masters – auch in Zukunft keine Fahrerwechsel geben, und der Boxenstopp auf Zeit wird ebenfalls beibehalten.

„Für spektakuläre Action sorgen auch weiterhin die bewährten Elemente der DTM, also zwei Sprintrennen pro Rennwochenende, kein Fahrerwechsel und Boxenstopps auf Bestzeit“, attestiert Frederic Elsner von der ITR.

SAT.1 bleibt weiterhin Fernseh-Partner der neuen DTM

TV-Partner für die Live-Übertragung bleibt weiterhin SAT.1, der seit 2018 die DTM-Rennen überträgt. Der Münchner Privatsender, der sich im Motorsport neuerdings die Rechte für die Formel E 2021 gesichert hat, wird die DTM-Rennen 2021 live ausstrahlen. Zusätzlich erfolgt über die Plattform DTM Grid und auf YouTube ein Livestreaming.

Bei den Teams sollen laut Insiderkreisen an die 40 Teams Interesse an der neuen DTM bekundet haben. Seit letzten Donnerstag läuft die erste Einschreibefrist für die interessierten Teams, die bis 30.November andauert. Eine weitere zweite Frist, die allerdings mit höheren Einschreibegebühren verbunden ist, gewährt das Organisationsteam um Gerhard Berger bis zum 28. Februar 2021. Es bleibt abzuwarten, wieviele Teams sich tatsächlich der neuen DTM verschreiben.

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