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Extreme E: Zurück im Rennsport- Nico Rosberg mit eigenen Team bei Extreme E am Start

Rosberg RXR in Action ©Rosberg

‚Back to the Future‘ heißt es für Nico Rosberg. Der Formel-1-Champion von 2016 kehrt in den Motorsport zurück. In der neuen Elektro-Rennserie Extreme E stellt Rosberg ein eigenes Team. Mit Rosberg Xtreme Racing forciert der 35-Jährige sein Engagement beim Kampf gegen den Klimawandel.

„Seit meinem Ausstieg als aktiver Fahrer in der Formel 1 dreht sich meine Karriere um nachhaltige Technologien. Es ist unglaublich erfüllend, dies mit meiner Leidenschaft für den Rennsport verbinden zu können“, erklärt der Deutsche sein Rennsport-Comeback.

Nico Rosberg hat sich nach seinem Formel-1-Titel 2016 aus dem aktiven Rennsport zurückgezogen und danach in zahlreichen erfolgreiche Start-ups im Bereich der Nachhaltigkeit engagiert und investiert.

„Ich bin sehr stolz, den Einstieg von Rosberg Xtreme Racing in die Extreme E bekannt zu geben“, so der Deutsche. „Die Serie bietet eine einmalige Gelegenheit, nicht nur das globale Bewusstsein für den Klimawandel zu stärken, sondern auch Maßnahmen im Kampf dagegen anzuregen“, sagt Rosberg zu seinem Comeback im Rennsport.

Der Elektro-Rennsport ist für Rosberg kein unbekanntes Terrain, der sich sehr rasch als Investor und Anteilseigner der Formel E betätigte. Erst kürzlich fuhr Rosberg den Elektro-Sportwagen Volkswagen ID.R für einige Runden am Nürburgring.

Im Jahr 2019 gründete der Jungunternehmer das Greentech Festival, eine globale Plattform zur Präsentation bahnbrechender grüner Technologien, die bereits zweimal in Berlin ausgetragen wurde. Im Premierenjahr fand das Festival sogar im Rahmenprogramm des Berlin E-Prix 2019 statt.

RXR Extreme E ©Rosberg

Im eigenen Team Rosberg Xtreme Racing (RXR) fungiert Rosberg als Teamchef, wird nicht selbst ins Cockpit steigen. Das Team des Deutschen ist eine Weiterentwicklung des Teams Rosberg, das 1994 von Nicos Vater und F1-Weltmeister von 1982, Keke Rosberg, gegründet wurde.

RXR baut auf dem Erfolg des Teams in der DTM sowie auf Nico Rosbergs Karriere als Unternehmer im Bereich nachhaltige Mobilität auf. Das Audi-Team Rosberg stellt in der DTM mit Rene Rast den amtierenden DTM-Champion, das aktuell kurz vor seinem dritten Titelgewinn steht.

Wiedersehen mit Dauerrivale Lewis Hamilton

Mit seinem eigenen Team RXR tritt Rosberg auf einen alten Bekannten aus der Formel 1, seinen ehemaligen Mercedes-Teamkollegen und Dauerrivalen Lewis Hamilton. Der Brite geht ebenfalls in der Offroad-Serie Extreme E an den Start. Mit dem eigens von Hamilton gegründeten Team X44 kommt es zu einer Neuauflage des ewigen Duells Hamilton-Rosberg. Zwei weitere Teams kommen aus Deutschland -Cupra ABT und HWA Racelab-, die sich dem Abenteuer Extreme E stellen.

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Promoter Alejandro Agag, der verantwortlich für die erfolgreiche Formel E zeichnete, reibt sich ob des Deals mit Nico Rosberg die Hände. „Wir freuen uns sehr, endlich bekannt zu geben, dass Rosberg Xtreme Racing bei der ersten Saison von Extreme E dabei sein wird“, so Agag. „Wir haben viele Monate über dieses Projekt gesprochen und sind begeistert, dass Nico Extreme E für seine offizielle Rückkehr zum Motorsport gewählt hat -als Gründer und CEO seines eigenen Rennteams.

Es gibt eindeutig eine große Synergie zwischen Nicos Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit und den Zielen von Extreme E, so dass sein Team eine sehr willkommene Bereicherung für die Serie ist“, freut sich der Spanier.

Erste Projekte in Planung

Ein Schlüsselfaktor für den Einstieg von RXR in die Extreme E ist das Engagement der Serie, das Publikum über die Folgen der ökologischen Krise aufzuklären und zu inspirieren, im Kampf gegen den Klimawandel sowohl international als auch lokal aktiv zu werden.

Rosbereg RXR Extreme E ©Rosberg

Das Engagement von RXR erstreckt sich auch auf Aktivitäten und Projekte abseits des Renngeschehens, wobei das Team mit hochrangigen Institutionen zusammenarbeitet, die soziale und ökologische Initiativen an den Austragungsorten der Rennen leiten.

Eines der ersten Projekte, welches RXR in seiner Premierensaison unterstützen wird, ist eine Initiative der Stiftung Prinz Albert II von Monaco, die mit ländlichen Gemeinden im Senegal zusammenarbeitet, um verfügbare Wasserressourcen und den Vegetationsstatus zu überwachen.

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