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News: DTM Trophy- Tim Heinemann nach Platz drei in Zolder neuer Premieren-Champion

Tim Heinemann (GER), HP Racing, Mercedes AMG,2020 DTM Trophy Zolder - 2 ©DTM

Der erste Champion der neu geschaffenen DTM Trophy heißt Tim Heinemann. Der Mercedes-Pilot reichte im ersten Rennen im belgischen Zolder ein dritter Platz, um sich bereits frühzeitig zum ersten Titelträger der neuen Rennserie für seriennahe GT-Sportwagen zu krönen, die sich als Unterbau der DTM auf Anhieb etabliert.

„Ein Traum wird wahr“, jubelte Heinemann. „Die lange, harte Arbeit hat sich gelohnt. Sechs Rennen in Folge zu gewinnen und jetzt den Titel einer neuen Serie zu holen, fühlt sich einfach unglaublich an. Keiner von uns hätte damit gerechnet, als wir in die Saison eingestiegen sind“, so der neue Champion.

„Heute war es ein hartes Rennen für uns – von Platz zwei gestartet, zwischenzeitlich sogar nur Fünfter, und dann wieder zurückgekämpft. Die DTM Trophy ist eine der härtesten Serien im GT und Tourenwagensport. Es gibt viele schnelle Jungs hier. Jetzt wird erst einmal gefeiert – aber natürlich sind auch noch drei Rennen zu fahren, auf die wir uns sehr freuen“, fügte der Schützling von Ex-DTM-Champion Bernd Schneider hinzu.

Mit 223 Punkten liegt der Deutsche uneinholbar vorn. Sechs Siege, zwei zweite Plätze, einmal Platz drei – die Bilanz von Tim Heinemann kann sich wirklich sehen lassen. Das Ergebnis des Samstag-Rennens in Zolder hatte allerdings eine Überraschung zu bieten.

DTM Trophy in Zolder ©DTM

Audi-Pilot Lucas Mauron (Hella pagid – racing one) stand zum ersten Mal ganz oben auf dem Siegerpodest. „Mein erster Sieg, und der fühlt sich natürlich sehr gut an“, jubelte Sieger Mauron.

„Ich hoffe, dass weitere folgen werden. Die erste Phase des Rennens war nicht leicht für uns. Beim Start gab es einen kurzen Fight mit Tim, gegen den ich mich aber zum Glück durchgesetzt habe. Im weiteren Rennverlauf ist es mir gelungen, die Pace gut zu managen. Davon habe ich dann kurz vor Schluss profitiert und Nico Verdonck überholt“, sagte Mauron weiter. Für eine weitere Podiums-Premiere sorgte in einem wahrem Rennkrimi der zweitplatzierte Nico Verdonck (Toyota Supra, Ring Racing).

Spannender Dreikampf bis kurz vor Schluss

Die DTM Trophy bot auf dem belgischen Traditionskurs erneut GT-Sport vom Feinsten. Mauron, der sich überraschend die Pole-Position vor Heinemann gesichert hatte, musste seine Führung schon in Runde eins an den hart kämpfenden Verdonck abgeben.

Heinemann hielt nur kurz dagegen, fiel zwischenzeitlich auf Rang fünf zurück und kämpfte sich dann wieder an die Spitzengruppe heran. Aus dem Zweikampf um den Sieg, der zwischen Mauron und Verdonck ablief, hielt sich der Deutsche heraus – für ihn zählte nur die Platzierung vor Meisterschafts-Verfolger Jan Kisiel (Mercedes-AMG), der sich mit Gesamtrang fünf begnügen musste und nun nur noch um den inoffiziellen Vizetitel fährt.

Verdonck, der das Rennen lange Zeit anführte, musste den immer stärker werdenden Mauron kurz vor Rennende passieren lassen. Dennoch lagen alle drei Podiumsplatzierten bis zum Schluss in Schlagdistanz.

 

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