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Formel E: Venturi setzt auf Norman Nato, neuer Teamkollege von Edo Mortara

Norman Nato Venturi, ©Venturi

Die Fahrer-Paarungen in der Formel E für die neue Saison nehmen weiter Gestalt an. Diese Woche bestätigte Nissan e.dams mit Sebastien Buemi und Oliver Rowland in Saison sieben weiterzumachen, gestern verkündete Venturi Norman Nato als neuen Teamkollegen von Edoardo Mortara.

„Ich möchte Susie [Wolff] und dem Team dafür danken, dass sie an meine Fähigkeiten geglaubt haben und mir die Möglichkeit geben, in der FIA Formel E-Weltmeisterschaft zu fahren“, sagte Nato. „Ich freue mich sehr darauf, im Januar in Santiago an den Start zu gehen“, so der 28-jährige Franzose.

Nato fungiert seit 2018 als Reservefahrer des monegassischen Rennstalls, der bereits zwei Rookie-Tests für Venturi in Marrakesch bestreiten durfte. Der Franzose ersetzt Ex-Formel-1-Pilot Felipe Massa, der beim Saisonfinale in Berlin seine Abschiedstournee gab.

„Ich gehöre seit 2018 zur ROKiT Venturi Racing-Familie, daher ist die Zusage als Stammpilot für Saison sieben ein großer Fortschritt für mich. Ich kann es kaum erwarten, zu zeigen, was wir gemeinsam erreichen können. In den vergangenen zwei Jahren haben wir ein sehr solides Fundament geschaffen, und wir haben die gleichen ehrgeizigen Ziele für die Zukunft“, erklärte Nato weiter.

Für Venturi ist der Franzose ein vertrautes Gesicht, der zahlreiche Stunden im Simulator verbrachte und die Gegebenheiten des Wolff-Teams bestens kennt.

Erfolge Natos

Nato kam 2006 in den Motorsport, seine ersten Erfolge erziele der Franzose als Vizemeister im F4 Eurocup 1.6 mit zwei Siegen und acht Podiumsplätze. In der Formel Renault 2.0 Alps gelangen vier Siege und ebenso acht Podiumsplätze. In der Formel Renault 3.5 gewann Nato 2014 das prestigeträchtige Monaco-Rennen, der Aufstieg in die GP2, heute Formel 2, war geebnet. In der Saison 2016 erreichte der Franzose Platz fünf in der GP2. Insgesamt feierte Nato drei GP2-Erfolge.

Zuletzt erzielte Nato sowohl in der europäischen Le Mans-Serie 2018 als auch in der WEC 2019/20 jeweils Platz drei. Beim 88. Rennen der prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans belegte der Franzose Platz zwei.

Teamchefin Susie Wolff überzeugt von Natos Fähigkeiten

„Als unser Ersatzpilot hat Norman bei jeder sich bietenden Gelegenheit sein Können unter Beweis gestellt, indem er nicht nur bei Tests während der Saison seine Schnelligkeit unter Beweis stellte, sondern auch ein klares Bekenntnis zu seiner Rolle in unserem Simulator ablegte“, sagte Teamchefin Susie Wolff zu ihrem Neuzugang.

„Die Entscheidung, ihn als Stammpilot zu befördern, ist bezeichnend für seinen bisherigen Beitrag zum Team. Er hat sich die Gelegenheit verdient, uns zu zeigen, was er hinter dem Lenkrad leisten kann.

Die siebte Saison wird für Edo die vierte im Team sein, und wir hoffen, dass seine Erfahrung in der Serie in Kombination mit Normans Fähigkeiten und seiner Entschlossenheit eine beeindruckende Fahrer-Paarung ergeben wird. Saison 7 ist die erste Saison der Formel E als Weltmeisterschaft, und wir freuen uns sehr darauf, nächstes Jahr in Santiago auf die Strecke zu gehen“, erklärte die Schottin.

Edoaro Mortara: Gelingt der große Wurf?

Nato wird neuer Teamkollege von Edoardo Mortara, der bereits seine vierte Saison für Venturi bestreitet. Seit 2017 fährt der Schweiz-Italiener für Venturi und hofft in der neuen Saison stärker mit der Spitzengruppe mitkämpfen zu können. Mortara bescherte dem monegassischen Rennstall 2018 den Premierensieg in Hongkong. Drei weitere Podiumsplätze konnte Mortara in seiner Formel-E-Karriere bereits erzielen.

Edo Mortara Venturi ©Venturi

In der abgelaufenen Saison kam Mortara auf Platz 14, Platz vier beim zweiten Saisonrennen in Diriyya war das beste Saisonresultat.

„Ich freue mich darauf, meine Reise mit ROKiT Venturi Racing in die 7. Saison der FIA Formel E-Weltmeisterschaft fortzusetzen“, so Mortara. „In den vergangenen vier Jahren gab es einige echte Höhepunkte, und ich bin sehr gespannt, was wir gemeinsam tun können, um uns weiter zu verbessern.

Santiago ist ein besonderer Ort für mich, und ich weiß, dass wir im Januar in einer besseren Position sein werden, um unsere Konkurrenten herauszufordern. Die ersten Rennen der sechsten Saison waren sehr vielversprechend, und obwohl die Saison nicht so endete, wie wir uns das gewünscht hatten, haben wir seitdem viel Arbeit investiert.

Ich weiß, dass wir alle hungrig darauf sind, wieder auf die Strecke zu kommen. Ich freue mich wirklich, Norman in seiner neuen Rolle im Team willkommen zu heißen – er hat es sich verdient, und ich freue mich auf eine engere Zusammenarbeit mit ihm. Ich hoffe, dass wir gemeinsam einige starke Ergebnisse in diesem sowohl für das Team als auch für die Meisterschaft wegweisenden Jahr erzielen werden“, so der 33-jährige Routinier.

Mit der Kombination aus Erfahrung und Ehrgeiz in Form von Mortara und Nato hofft der Rennstall aus Monaco einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.

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