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DTM: Paukenschlag bei BMW- Jens Marquardt nicht mehr Motorsportdirektor

Jens Marquardt,BMW (c)Erich Hirsch

Stühlerücken bei BMW. Jens Marquardt verliert ab 1. November nach knapp zehn Jahren seine Funktion als Motorsportdirektor des Münchner Automobilherstellers.

Der 53-jährige Schwabe bleibt dem bayerischen Automobilhersteller in anderer Form erhalten, leitet das Pilotwerk für den Prototypenbau der Serienmodelle der BMW Group.

In seiner neuen Tätigkeit bei BMW sind etwa 700 Mitarbeiter, die an bis zu sechs Fahrzeugprojekten gleichzeitig arbeiten, Marquardt unterstellt.

„Die vergangenen zehn Jahre werden für mich immer mit emotionalen Erinnerungen verbunden sein“, sagt Jens Marquardt, BMW Group Motorsport Direktor. „Ich durfte gemeinsam mit einer außergewöhnlichen Mannschaft alle Höhen und Tiefen im Motorsport erleben.

Der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring war ein krönender Abschluss dieser aufregenden Zeit. Für all diese Erinnerungen bin ich der BMW Group und der gesamten Motorsport-Familie sehr dankbar. Nach 25 Jahren im Motorsport freue mich sehr auf meine neue Herausforderung“, so Marquardts Abschiedsworte.

Mit dem DTM-Werkseinstieg 2012 holte Marquardt mit dem Schnitzer-Team und Bruno Spengler auf Anhieb die Meisterschaft, weiter Championate mit Marco Wittmann folgten.

Jens Marquardt_BMW (c)EHirsch

Kommissarisch übernimmt der Österreicher Markus Flasch, Vorsitzender der Geschäftsführung bei BMW M, die Leitung von BMW Group Motorsport. Wer das vakante Amt des Motorsportdirektors längerfristig einnimmt, bleibt offen.

Die Werks-Engagements in der Formel E sowie im GT-Sport werden bei den Münchnern fortgesetzt, der DTM-Ausstieg Ende 2020 ist bereits fixiert.

„Seit 2011 verantwortet Jens Marquardt unser Motorsport-Engagement“, sagt Frank Weber, Mitglied des Vorstands der BMW AG, verantwortlich für Entwicklung. „In dieser Zeit haben wir viele große Erfolge erzielt. Die DTM-Titel in den Jahren 2012, 2014 und 2016, diverse Gesamt- und Klassensiege bei Langstreckenklassikern in Daytona, Spa oder jüngst beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.

Dafür möchte ich Jens Marquardt und seinem Team ganz herzlich danken. Die Leitung des Pilotwerks für den Prototypenbau ist eine neuralgische Funktion in der Entwicklung. Mit der agilen Arbeitsweise und den Erfahrungen aus dem Motorsport wird Jens Marquardt hier neue Akzente setzen“, so Weber.

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