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DTM: Nico Müller in eigener Liga- Sieg am Nürburgring vor Rast und Wittmann

Müller vor Rast,DTM Assen 2020 ©Audi

Audi-Pilot Nico Müller hat das Samstagsrennen auf dem Nürburgring gewonnen. Der Schweizer feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor Markenkollege Rene Rast und Marco Wittmann (BMW).

„Es war ein wirklich geiles Rennen“ so Sieger Müller, der einen Traumtag hinlegte. „Ich freue mich schon auf morgen“, so der Schweizer.

Müller hat einen Flow seinesgleichen. Der Abt-Pilot hat den „Fluch der Äbte“ auf dem Nürburgring besiegt und fuhr in einer eigenen Liga. Seine vierte Pole-Position verwandelte Müller in seinen vierten Saisonsieg und baute den Vorsprung in der Meisterschaft weiter aus.

Schon am Start legte Müller ein Bombenstart hin und bog vor Rene Rast und Robin Frijns in Kurve ein.

Müller enteilte im weiteren Rennverlauf dem Feld und deklassierte die Konkurrenz nach Belieben. Während Müller seiner Triumphfahrt entgegenfuhr und mit einen Vorsprung von über 15 Sekunden gewann, entbrannte um das weitere Podium ein beinhartes Duell.

Frijns packt die Brechstange aus

Die Szene des Tages lieferte Robin Frijns, der beim Überholversuch an Rene Rast in Runde 23 die Brechstange auspackte, zu spät auf die Bremse stieg und sich einen kapitalen Dreher leistete- Podium futsch, Platz fünf.

Nutznießer dieser Aktion war neben Rast, der sicher Platz zwei entgegenfuhr, BMW-Pilot Marco Wittmann, der erstmals in dieser Saison auf das Podium stieg- Platz drei- und Mike Rockenfeller, der Vierter wurde.

Hinter dem fünftplatzierten Frijns folgte ein BMW-Trio mit Philipp Eng, Timo Glock und Sheldon van der Linde. Platz neun ging an den Franzosen Loic Duval (Audi) vor Jonathan Aberdein (BMW), der sich den letzten Punkt schnappte.

Rockenfeller ging bereits nach acht Runden in die Box, um sich neue Reifen zu holen. Der Lokalmatador konnte in der Folgezeit um Platz zwei mitfahren, doch im weiteren Rennverlauf brachen dieReifen ein, der Drop setzte früh ein. Immerhin schaffte es „Rocky“ noch auf Platz vier.

Müller ging in Runde 12 in die Box für frische Reifen, eine Runde später kam auch Rast rein, während Müllers Teamkollege frijns noch eine weitere Runde auf den Pflichtboxenstopp wartete.

Während Müller vorne locker davoneilte und sich vorerst einen Vorsprung von über neun Sekunden erarbeitete, war Frijns nach dem Boxenstopp auf Platz drei. Doch Rast mit wärmeren Reifen konterte, touchierte mit dem Niederländer unsanft und ging vorbei auf Platz drei.

Müller war auf weiter Flur, dahinter entbrannte ein Vierkampf um das Podium. Beim Zweitplatzierten Rockenfeller brachen die Reifen ein, der Neuwieder musste Rast, Frijns und Wittmann in Runde 22 und 23 kampflos passieren lassen.

Da sich Frijns den Fahrfehler gegen Rast leistete, schlüpften sowohl Wittmann als auch Rockenfeller an den Assen-Sieger vorbei.

In der Meisterschaft baute Müller seinen Vorsprung nach seinem Sieg auf dem Nürburgring auf 43 Punkten auf Teamkollege Frijns und 52 Punkte auf Titelverteidiger Rast aus.

Rennen 9 Nürburgring:

Ergebnis Nürburgring R1 ©DTM,wige

 

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