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DTM: Weltpremiere- Mike Rockenfeller startet E-Sport-Serie World eX

eX ZERO Prototype©RCCO E-Sport AG

Le- Mans-Sieger und DTM-Champion Mike Rockenfeller steigt in die E-Sport-Serie ein. World eX heißt die neue Rennserie, die der Audi-Pilot heute auf der SHIFT Convention im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vorstellen wird.

Das Projekt #RacingForTheClimate verknüpft eine monatliche Unterhaltungsshow mit einem Mix aus Racing, Entertainment und Nachhaltigkeit und Zukunft der Mobilität.

„Wir wollen Menschen zum Nachdenken anregen und dies gleichzeitig mit Spaß verknüpfen“, so das Credo von Mike Rockenfeller, der zusammen mit Thomas Voigt und Jörg Waltz World eX gegründet hat.  „Wir müssen dafür sorgen, dass das Klima auf unserer Erde lebenswert bleibt“, erklärt der Motorsport-Profi. „Das gelingt uns nur, wenn jeder von uns seinen Beitrag leistet und wir alle gemeinsam daran arbeiten.“

RCCO E-Sport AG

Dazu bietet World eX eine virtuelle Weltmeisterschaft mit Elektrosportwagen, packender Motorsport garniert mit informativer Unterhaltung und dem Thema Nachhaltigkeit.

Die neue Weltmeisterschaft ist als Wettbewerbsplattform für namhafte Rennfahrer und versierte Sim-Racing-Spezialisten gedacht. „Die besten Sim-Racer und Motorsportler aus verschiednen Nationen sollen zusammenkommen“, hofft Rockenfeller auf das erfolgreiche Projekt. Dabei sollen Profi-Rennfahrer aus unterschiedlichen Rennserien World eX beitreten, Gespräche laufen bereits.

Rockenfeller arbeitet im Hintergrund für das ehrgeizige Projekt und wird nicht selbst an der Weltmeisterschaft als Fahrer teilnehmen. Zehn Teams setzen die spektakulären Rennwagen ein, die der DTM-Champion Rockenfeller gemeinsam mit erfahrenen Motorsport- Ingenieuren und Simulations-Spezialisten entwickelt hat.

1.000 PS und 1.000 kg

„Die Rennwagen sind ‚Sustainable Beasts‘, mit 1.000 elektrischen PS und selbst für Profis extrem anspruchsvoll. Da macht sowohl das Fahren als auch das Zuschauen Spaß“, fasst „Rocky“ das Ergebnis der monatelangen Entwicklungsarbeit zusammen. Die technische Basis steht allen teilnehmenden Teams und Herstellern zur Verfügung, die sie ihren Anforderungen und Wünschen entsprechend applizieren können. Als Entwicklungspartner steht rFactor2 hinter dem Projekt.

„Unser Auto hat 1.000 PS und wiegt dabei 1.000 Kilo“, so Rockenfeller. „Sein Fahrverhalten habe ich gemeinsam mit namhaften Motorsport-Ingenieuren und den Simulations-Spezialisten von Studio397 – besser bekannt für ihre Simulation rFactor – in vielen Stunden, auch am Simulator, entwickelt.

Dabei haben wir uns auf die Fahrcharakteristik konzentriert, sämtliche Details von Antrieb und Gewichtsverteilung über Aerodynamik und Reifen so gestaltet, dass Fahrer und Zuschauer zugleich auf ihre Kosten kommen. Es hat Spaß gemacht, meine jahrzehntelange Erfahrung mit Rennsport-Prototypen-, Sport- und Tourenwagen einzubringen.

Beim Roll-out war ich genauso aufgeregt wie bei den ersten Metern mit einem echten neuen Rennauto. Wir haben sehr viel Reales in das Auto einfließen lassen, nutzen aber auch alle Vorteile, die die virtuelle Welt bietet – vor allem in Richtung Spektakel“, erklärt der 36-jährige Wahlschweizer.

eX ZERO Prototype©RCCO E-Sport AG

Die Mischung macht’s

World eX wird zunächst auf klassischen Rennstrecken virtuell unterwegs sein. Doch mittelfristig soll es eine Mischung aus der realen Welt mit der virtuellen Welt im Hinblick auf Fahrer,Teams, Autos und Rennstrecken geben. Dazu stehen Überlegungen an, das Finale beispielsweise in der Autostadt Wolfsburg abzuhalten.“Eine virtuelle Rennstrecke, die durch Wolfsburg führt, das wäre schon sehr spannend“, so Kommunikationsexperte Thomas Voigt von RCCO E-Sport.

Rockenfeller: bisher kein Verfechter der Formel E

„Ich war ja nie so der Verfechter der Formel E“, gibt ‚Rocky‘ offen zu. „Ich bin beeindruckt, welchen Weg diese Meisterschaft hingelegt hat, wieviele Hersteller sich engagieren, das zeigt den Weg. Als ich die Chance von einem Freund bekam, mit einem Porsche Tycan Turbo S zu fahren, da war ich wirklich begeistert. Das hätte ich selbst nicht erwartet, wieviel Spass das gemacht hat. Ich habe mich weiterentwickelt, was das Thema E-Mobilität angeht.

SimRacing hat sich in den letzten Monaten enorm weiterentwickelt, die Zwangspause des realen Motorsports dank COVID-19 hat den virtuellen Rennsport zusätzlichen Aufschwung verliehen. „Wir wollen die Attraktivität des Motorsports nutzen, um tolle Action zu bieten und zugleich das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität und den Kampf gegen den Klimawandel zu schärfen“, so ‚Rocky‘.

„Und natürlich soll dabei der Spaß nicht zu kurz kommen. Motorsport und Klimaschutz lassen sich miteinander verbinden, wie die Formel E und andere Initiativen bereits erfolgreich zeigen. Wir verknüpfen die reale Welt des Motorsports mit der virtuellen Welt und Medienkanälen.

E-Sport erfreut sich nicht erst seit Corona wachsender Beliebtheit. Aber die vergangenen Monate waren ein echter Boost für das Thema SimRacing. Und da wir auf absehbare Zeit mit Reisewarnungen und anderen Einschränkungen in unserem normalen Leben rechnen müssen, wird das Thema weiter aktuell bleiben.

Wobei ich betonen möchte, dass wir unser Projekt bereits zu einem Zeitpunkt begonnen haben, als noch niemand an Corona und die Folgen gedacht hat“, fügt der Audi-Pilot hinzu.

Am Wochenende geht Rockenfeller mit Audi wieder auf Sieges- und Punktejagd in der DTM in Assen. Seine 15 Fahrerkollegen wissen von den Plänen von Rockenfeller bisher nichts. „Von dem Thema weiß bisher noch keine anderer Fahrer Bescheid. Ich habe bewusst mit keinen DTM-Fahrer gesprochen“, sagt ‚Rocky‘ auf Nachfrage von ‚bildpresse201.blog‘.

eX ZERO Prototype©RCCO E-Sport AG

World eX: Kommunikationsplattform und Nachhaltigkeit

Darüber hinaus ist World eX eine Kommunikationsplattform. Neben einem innovativen Veranstaltungsformat mit kurzweiliger Rennaction bildet die neue RCCO-Rennserie den Rahmen für Informationen zu nachhaltiger Mobilität. „World eX wird zeigen, dass Nachhaltigkeit sehr unterhaltsam sein kann“, erklärt Rockenfeller.

Auf der SHIFT Convention in Berlin haben die anwesenden Fachbesucher die Möglichkeit, den klimaneutralen Rennwagen selbst zu testen und sich mit dem Rennfahrer zu messen. Auch der Simulator auf dem Stand der RCCO E-Sport AG ist etwas Besonderes: Er wurde von Phoenix Racing entwickelt, Rockenfellers aktuellem Rennteam in der DTM – auch das zeigt, wie die reale und die virtuelle Welt miteinander verschmelzen.

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